7 Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Deine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Angelegenheit – auch für deinen Körper. Dieser wehrt sich vor allen Dingen in den ersten Monaten mit Übelkeit oder gar Erbrechen gegen die hormonelle Umstellung. Auch mit Sodbrennen wirst du vielleicht das ein oder andere Mal zu kämpfen haben. Damit dies aber nicht auf die Vorfreude umschlägt, können einfache Hausmittel die Symptome lindern und die Übelkeit gar eindämmen.

1. Den Tag richtig beginnen

Kaum ein Mensch ist morgens bereits putzmunter. Gerade während der Schwangerschaft wirst du morgens an starker Übelkeit, Lustlosigkeit, Sodbrennen und in seltenen Fällen aber auch an Schlappheit sowie Ohnmacht leiden. Um die Morgenübelkeit zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden, ist ein Snack vor dem Schlafengehen oder in der Nacht äußerst sinnvoll. Eine Scheibe Zwieback, Naturjoghurt oder ein Toast kann hier Wunder wirken. Sobald du morgens erwachst, kannst du zuerst einen ungesüßten Kräutertee trinken um deinen Kreislauf hochfahren zu können. Hierbei könnte auch eine Wechseldusche helfen. Ist der Stoffwechsel richtig aktiviert, bleibt auch die Übelkeit fern.

2. Auf Alkohol und Nikotin verzichten

Was während der Schwangerschaft nicht nur schädlich für dich, sondern weiterhin auch schädlich für den zukünftigen Neuankömmling ist, sind Alkohol und Nikotin. Von diesen beiden Genussmitteln kann es dir nicht nur schnell übel werden, auch steigert der Alkohol das Sodbrennen und das Nikotin verhindert, dass du schnell und entspannt zur Ruhe kommen kannst. Abgesehen von den Schäden, die Alkohol und Zigaretten bei deinem Baby ausrichten können, schadet deren Konsum auch deinem Magen und deiner restlichen Gesundheit.

3. Kleinere Mahlzeiten für den großen Hunger

Vielleicht wirst du stets hungrig sein und Lust auf fettige, kalorienreiche Speisen verspüren. Das ist natürlich nicht bedenklich. Greifst du aber öfters zur Tiefkühlpizza, zum Hering oder in die Tüte Chips, kann dies sehr schnell Übelkeit hervorrufen. Die Kunst besteht darin, viele kleine und leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen. So ist dein Magen niemals leer, weiterhin aber auch niemals zu voll. Beide Zustände sind nicht sonderlich förderlich für dein Wohlergehen. Zwischendurch kannst du natürlich auf Snacks setzen. Generell sollten deine Speisen nicht zu stark gewürzt werden. Wird das Sodbrennen zu stark, kann dir eine Tasse Ingwertee oder aber ein Ingwerbonbon helfen.

4. Viel Flüssigkeit ist hilfreich

Mindestens zwei Liter solltest du täglich trinken. Das ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern ebenfalls vorbeugend für die lästige Schwangerschaftsübelkeit. Dabei ist die Auswahl der richtigen Getränke wichtig: Kaffee, Orangensaft oder Cola können zu mehr Säure in deinem Magen führen, was wiederum Übelkeit verursacht. Fruchtige Tees, Wasser und verdünnte Fruchtsäfte sollten hier deine Wahl sein. Übrigens ist der Verzicht auf Getränke, die das sogenannte Chinin beinhalten, ebenfalls ratsam, so etwa der Verzicht auf Tonic Water.

5. Den richtigen Riecher haben

Es gibt Gerüche, mit denen man dich in die Flucht treiben kann, oder? Nicht selten ist es ein unangenehmer Geruch, der die Übelkeit verursacht. Von daher ist es ratsam, dass du diese üblen Gerüche vermeidest und deine Nase schonst. Essen, das du nicht mehr riechen kannst, sollte aus deinem Haushalt verbannt werden. Gleiches gilt auch für Kosmetikprodukte oder für Wasch- und Putzmittel, die dir den Appetit verderben. Um einen schlechten Geruch zu neutralisieren oder der Übelkeit nach dem Riecher entgegenzuwirken, kannst du an einer frisch aufgeschnittenen Zitrone riechen.

6. Ohne Stress und Übelkeit durch den Tag

Stress ist ebenfalls ein Auslöser von Übelkeit. Nicht ohne Grund heißt es schließlich, dass Probleme leicht auf den Magen schlagen können. Deshalb ist es wichtig, dass du dir täglich etwas Zeit für dich nimmst. Lesen, Musik hören oder Fernsehen schaden dir nicht. Solltest du Sorgen oder Ängste haben, kannst du auch das Gespräch mit deinem Partner, Freunden oder deiner Hebamme suchen.

7. Bewegung und frische Luft sind wahre Wundermittel

Wusstest du, dass Schwangere, die vor der Schwangerschaft Sport getrieben haben, weniger von Übelkeit geplagt werden? Studien zufolge sorgt der angekurbelte Stoffwechsel dafür, dass die Hormonumstellung leichter gelingt. Auch wenn es meist schwer ist, schwanger in Bewegung zu bleiben, so kann dies jedoch zu deinem Wohlergehen beitragen. Ein Spaziergang an der frischen Luft, Schwimmen im Freibad oder eine Runde Yoga im Park werden deine Übelkeit eindämmen und dir zudem dazu verhelfen, besser schlafen zu können.

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