Was können Schwangere essen und was nicht? – Tipps für eine gesunde Ernährung

Während deiner Schwangerschaft wirst du dir sicherlich viele Ratschläge und Tipps anhören müssen – auch was deine Essgewohnheiten und deinen Speiseplan und gute Rezepte betrifft. Das kann ganz schön verunsichern! Dabei gibt es lediglich einige wenige Lebensmittel, auf die du in den neun Monaten vor der Geburt verzichten solltest. Außerdem ist es stets wichtig, dass du auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen achtest.

1. Meeresfrüchte und roher Fisch

Fisch sollte während deiner Schwangerschaft auf jeden Fall auf deinem Speiseplan stehen, denn Fisch versorgt dich mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Anders sieht dies jedoch bei rohem Fisch aus. Sushi ist leider während der neun Monate vor der Geburt tabu. Zudem musst du leider auch auf Muscheln und verschiedene Raubfischsorten verzichten, so auch auf Thunfisch. Hier kann die Quecksilber- und Schwermetallbelastung einfach zu hoch sein. Ebenfalls solltest du den marinierten und geräucherten Fisch lieber nicht in den Einkaufswagen legen..

2. Camembert, Brie und Co.  

Milchprodukte aus wärmebehandelter Milch sind in der Schwangerschaft sehr wertvoll für dich. Anders sieht dies bei Rohmilchprodukten aus, so etwa bei Rohmilchkäse. Camembert oder Gorgonzola sollten also für dich tabu sein. Es können sich nämlich sogenannte Listerien in der Rohmilch befinden, die bei einem schwachen Immunsystem verheerende Wirkungen haben können. Hartkäse aus Rohmilch, so etwa Parmesan, ist durch die lange Reifezeit ungefährlich. Außerdem solltest du deinen Käse stets ohne Rinde essen, auf Blauschimmelkäse verzichten und dir Käse am Stück stets frisch aufschneiden lassen.

3. Rohes Fleisch und Wurstwaren

Vielleicht hast du bereits den Toxoplasmose-Test gemacht. Erreger der sogenannten Toxoplasmose können sich nämlich auf rohem Fleisch und rohen Wurstwaren wiederfinden. Hier sind auch oft die Listerien anzutreffen, weshalb Mettwurst, Tatar, Salami, Teewurst oder andere Rohwürste in der Schwangerschaft als nicht empfehlenswerte Speisen einzustufen sind. Auch der Lachs- und der Parmaschinken sollte für dich vor der Geburt nicht auf dem Speiseplan stehen. Alle Wurst- und Fleischwaren, die ordentlich erhitzt wurden, kannst du bedenkenlos zu dir nehmen.

4. Brötchen, Kuchen und Torte

Ein kleiner Snack vom Bäcker ist oft sehr schmackhaft und stillt den Heißhunger. Solltest du auf belegte Brote vom Bäcker zurückgreifen wollen, müssen diese in jedem Fall in der Kühltheke gelagert worden sein. Außerdem gilt, dass Torten oder Gebäck stets gut durchgebacken sein müssen, damit sich keine rohen Eier mehr darin befinden. Rohe Eier sind in der Schwangerschaft eine Gefahrenquelle für dich, da hier Salmonellen auftreten können. Somit fällt die Mousse au Chocolat, das Tiramisu aber auch das weichgekochte Frühstücksei für dich erst einmal aus.

5. Gemüse und Obst

Jegliches Obst sowie Gemüse sollte jeden Tag auf deinem Speiseplan stehen. Roh und gekocht sind alle Früchte und Gemüsesorten eine Bereicherung für deinen Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Achte jedoch darauf, alles vor dem Verzehr gründlich zu waschen. Eine einzige Einschränkung stellen abgepackte Obst- und Gemüsewaren dar: Salattüten, Sprossen oder geschnittenes Obst in der Plastikschale sollten in der Schwangerschaft nicht gegessen werden.

6. Fastfood und Schnellgerichte

Es ist so einfach, sich beim großen Heißhunger eine deftige Pizza aus dem Kühlregal in den Ofen zu schieben. Dennoch wird Schwangeren gerade davon abgeraten. Die vielen Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker des Fastfoods und der Schnellgerichte können das Allergierisiko des zukünftigen Knöpfchens erhöhen. Besser ist es also, einmal öfter am Herd zu stehen oder das Restaurant des Vertrauens aufzusuchen, in welchem frisch gekocht wird.

7. Gewürze und Pilze

Um nicht auf leckere Pilze verzichten zu müssen, solltest du stets zu Zuchtpilzen greifen. Wilde Waldpilze können schließlich viele Schadstoffe aus dem Boden beinhalten. Außerdem musst du nicht auf deine geliebten Gewürze verzichten. Du kannst all deine Speisen ganz herkömmlich weiter würzen, dabei aber bitte nicht zu großzügig sein. Zimt beispielsweise stimuliert in großen Mengen die Gebärmutter.

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