Gefahr für dein Baby – mit der richtigen Babykleidung vermeidest du einen Hitzestau im Sommer!

Der Sommer ist eine wunderbare Jahreszeit, welche auch dein Sprössling genießen wird. An schönen Sommertagen kann es aber dennoch dazu kommen, dass die Sonne deinem Sprössling zu schaffen macht. Ist es falsch gekleidet, kann es hier schnell zu einem Hitzestau kommen. Deshalb solltest du einige Dinge beachten, um die heißen Tage gemeinsam mit deinem Knöpfchen fröhlich zu überstehen.

7 Tipps für das perfekte Sommeroutfit

Die heißen Sonnenstrahlen bringen nicht nur dich ins Schwitzen. Auch dein Baby muss für das schöne Wetter richtig gewappnet sein. Dies gelingt beispielsweise mit diesen Tipps für das optimale Sommeroutfit:

1. Das komplette Outfit vorgestellt

Das Thermometer sagt heiße 30 Grad an und du stehst ratlos vor dem Kleiderschrank deines Babys? Jetzt heißt es, dass du einen ärmellosen Body, eine möglichst dünne Hose und ein hellfarbiges Shirt herausnimmst. Auf einen Strampler mit Füßchen solltest du jetzt verzichten. Dafür kannst du die Socken herausnehmen und unbedingt auf ein geschlossenes Schuhwerk setzen, das auf dem Spielplatz ausgezogen werden darf. Ist es sehr heiß, kannst du dein Knöpfchen auch nur im Body ausführen. Bei der morgendlichen oder abendlichen Frische kannst du dem Sprössling eine dünne Jacke überziehen.

2. Das richtige Material auswählen

Kunstfasern sind kein geeignetes Material für Sommerkleidung. Viel besser solltest du auf leichte und luftdurchlässige Baumwolle setzen. So kommt dein Baby weniger ins Schwitzen und ist dennoch ausreichend warmgehalten, falls ein Windchen aufzieht. Ein weiteres Material, welches gut für Babys geeignet ist, ist die Bambusfaser. Bambus absorbiert bis zu 60% mehr Wasser als Baumwolle und ist somit perfekt für Babys. Die durchlässige Faser ist atmungsaktiv, wärmeregulierend und überaus angenehm auf der Haut.

3. Ein Griff in den Nacken

In einigen Situationen bist du dir vielleicht unsicher, ob dein Knöpfchen nicht doch zu warm angezogen ist. Hier kann ein einfacher Trick Klarheit schaffen: Der Nacken deines Kindes gibt dir nämlich Auskunft darüber, ob sich ein Hitzestau anbahnt, oder ob das Kind ausreichend gewärmt und gleichzeitig abgekühlt ist. Ist der Nacken schwitzig und heiß, solltest du ein Kleidungsstück abnehmen. Ist der Nacken lediglich warm, ist dies ein gutes Zeichen.

4. Der Kopfschutz ist immer dabei

Bei Ausflügen im Sonnenschein darf der Kopfschutz niemals fehlen. Die Sonne strahlt sonst direkt auf das kleine Köpfchen und bringt das Kind so stark ins Schwitzen. Der perfekte Kopfschutz für den Sommer ist aus Baumwolle gefertigt und schützt nicht nur den Kopf, sondern auch die Ohren und den Nacken. Hier kommt es nämlich besonders schnell zu Sonnenbrand.

5. Ein Überwurf darf nicht fehlen

Solange du mit deinem Sprössling im Freien verweilst und hier für die optimale Körpertemperatur gesorgt ist, kann nichts schief gehen. Anders sieht dies jedoch aus, sobald ihr einkehrt und der Raum auf angenehme Temperaturen gebracht wurde. Dann kann es schnell dazu kommen, dass dein Baby wieder enorm auskühlt. Deshalb solltest du einen Überwurf mit dir führen. Es reicht eine Stoffwindel oder ein leichtes Babytuch.

6. Das Zwiebelprinzip testen

Es ist besser, mehr Kleidung zu tragen, als zu wenig, oder? Daher solltest du dein Knöpfchen im Sommer nach dem Zwiebelprinzip kleiden. Du kannst so, je nach Situation und Temperatur, ein Kleidungsstück ausziehen oder ein Kleidungsstück wieder anziehen. Dadurch vermeidest du, dass du ohne die passende Babymode aufgeschmissen bist und mit dem Kind wieder zurück nach Hause musst, um beispielsweise eine Jacke oder einen Body zu holen.

7. Welche Farbe soll es sein?

Natürlich spielen auch die Farben der Babykleidung eine Rolle. Nicht nur bezogen auf den Style deines Kindes, sondern auch bezogen auf einen möglichen Hitzestau. Auf dunkle Kleidung solltest du an heißen Tagen generell verzichten. Viel besser sind helle Baumwollkleidungsstücke, welche die heißen Strahlen der Sonne nicht noch zusätzlich anziehen.

Tipps gegen schlaflose Sommernächte

Ist der Sommertag im Freien überstanden, steht eine heiße Sommernacht bevor. Damit auch während der Nacht einen möglichen Hitzestau im stickigen Schlafzimmer vermeiden kannst, solltest du auf einige Dinge besonders achten:

1. Richtiges Lüften

Kein Mensch, auch nicht die kleinen Menschen, wollen in einem stickigen Zimmer schlafen. Von daher solltest du das Babyzimmer immer richtig durchlüften, auch wenn es draußen furchtbar heiß ist. Dabei spielt die richtige Tageszeit für das Lüften eine große Rolle: Bestenfalls öffnest du das Fenster am Morgen oder am Abend, sobald die Sonne untergeht.

2. Die ruhige Nacht vorbereiten

Um ein frisches, aber dennoch angenehmes Klima im Kinderzimmer zu schaffen, sollten die Vorhänge oder die Jalousien während des Tages geschlossen bleiben. So heizt sich das Zimmer nicht noch zusätzlich auf. Zudem kannst du die Bettwäsche vor dem Schlafengehen oder am frühen Morgen noch für einige Minuten heraushängen, um auch diese einmal durchzulüften.

3. Die Luft angenehm befeuchten

Während des Schlummerns schwitzt dein Baby natürlich. Um die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer angenehm zu halten, kannst du einige feuchte Handtücher aufhängen. Das bringt etwas Frische in das Zimmerchen. Auf Ventilatoren oder gar auf die Klimaanlage solltest du in jedem Fall verzichten.

4. Das richtige Outfit zum Schlafen

Ist das Schlafzimmer richtig vorbereitet, muss nur noch das Baby auf die heiße Sommernacht vorbereitet werden. Der Schlafanzug, der im Winter seinen Dienst geleistet hat, kann im Sommer getrost weggeräumt werden. Vielmehr ist es ausreichend, das Knöpfchen im Body schlafen zu lassen. Als Decke sollte ein luftdurchlässiger Sommerschlafsack genutzt werden.

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