Mit dem Baby durch den Sommer – Wissenswertes für die hohen Temperaturen

Sommer, Sonne, Sonnenschein – für frischgebackene Eltern könnten die heißen Temperaturen an den schönen Sommertagen zu Stress und Ratlosigkeit führen. Der erste Sommer mit Baby ist schließlich anders, als gewohnt. Doch wie kann ich mein Baby und uns richtig durch den Sommer bringen, ohne Sonnenbrand, Hitzestau und Erschöpfung?

Der erste Sommer fürs Baby – worauf soll ich achten?

Auch mit Baby kann die ganze Familie die wärmste Zeit des Jahres genießen. Lediglich auf einige Dinge sollten die frischgebackenen Eltern achten, um gesundheitliche Probleme des Sprösslings ausschließen zu können und sich eine wunderschöne Zeit machen zu können:

1. Der richtige Sonnenschutz

Hitze und Sonnenschein machen deinem Sprössling zu schaffen. Insbesondere die empfindliche Babyhaut kann unter der Sonneneinstrahlung leiden, da diese noch keinen eigenen Sonnenschutz gebildet hat. Damit dein Sprössling ohne Sonnenbrand durch den Sommer kommt, solltest du ihn oder sie zweimal täglich gründlich eincremen. Spezielle Sonnencreme für Babys ist hier die erste Wahl, da diese einen besonders hohen Lichtschutzfaktor bietet und gleichzeitig die zarte Haut schützt. Außerdem solltest du auch an den Nacken, die Knie und die Händchen des Knöpfchens denken, wenn es um das gründliche Eincremen geht.

2. Die Kopfbedeckung darf nicht fehlen

Der pralle Sonnenschein kann nicht nur schnell zum Sonnenbrand auf Babys Haut führen, sondern auch einen Sonnenstich hervorrufen. Achte deshalb darauf, dass dein Sprössling nicht ohne Kopfschutz das Haus verlässt. Ein Hut für das Baby, welcher auch den Nacken und die Ohren schützt, ist optimal.

3. Trinken, trinken und nochmals trinken!

Wie auch bei den Großen muss der Flüssigkeitshaushalt des Babys an heißen Sommertagen aufrechterhalten werden. Dies gelingt dadurch, dass dein Knöpfchen ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee trinkt. Auf euren Ausflug an die frische Luft solltet ihr also stets ein Fläschchen mitnehmen.

4. Die perfekte Uhrzeit für das Sonnenbad wählen

Die Sonneneinstrahlung am Nachmittag ist enorm und kann Babys Haut und Babys Kreislauf schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Deshalb ist es wichtig, dass Ausflüge ins Schwimmbad oder Spaziergänge im Sommer bestenfalls auf den Morgen oder auf den Vormittag gelegt werden. Zwischen 11 und 15 Uhr sollte der Sprössling möglichst daheim eine Runde spielen, denn hier scheint die Sonne am stärksten.

5. Den Kinderwagen sommerfit machen

Viele Eltern bedenken nicht, dass auch der Kinderwagen sommerfit gemacht werden muss. Alle vorhandenen Decken werden bei heißen Temperaturen nicht mehr benötigt. Lediglich ein leichtes Baumwolltuch, wie etwa ein Spucktuch, kann bei Wind oder einer Abkühlung verwendet werden. Außerdem sollte ein Sonnensegel oder ein Sonnenschirm an dem Kinderwagen angebracht werden. So sitzt das Knöpfchen stets im Schatten.

6. Sommernächte

Die warmen Sommernächte machen Eltern und Kind oft zu schaffen. Es sollte in jedem Fall auf einen Ventilator oder ein offenes Fenster während der Schlafenszeit verzichtet werden. Babys können Zugluft nämlich überhaupt nicht leiden. Besser kann mit nassen Handtüchern gelüftet werden, welche im Babyzimmer auf einem Wäscheständer aufgehangen werden. Für die Sommernächte reichen ein leichter Babyschlafsack und ein Baumwollbody.

7. Die perfekte Sommerkleidung

Während eines Ausfluges an heißen Sommertagen kann es natürlich auch mal dazu kommen, dass sich das Wetter ändert und eine kalte Brise aufzieht. Daher ist es durchaus sinnvoll, das Knöpfchen im Sommer nach dem Zwiebelprinzip einzukleiden. Viele Schichten lassen sich nämlich leicht ausziehen oder bei Bedarf wieder anziehen. Es kommt, dank des Zwiebelprinzips, nicht dazu, dass der Sprössling frieren oder schwitzen muss. Da Babys frische Luft lieben, kann es bei hohen Temperaturen auch mal nur mit einer Windel bekleidet im schattigen Kinderwagen ausgeführt werden.

8. Bei heißen Temperaturen ins Planschbecken

Leider sollte auf ein ausgiebiges Bad im Plantschbecken verzichtet werden, bis das Kind das zweite Lebensjahr erreicht hat. Säuglinge können den eigenen Temperaturhaushalt schließlich noch nicht kontrollieren, sodass sie im kalten Nass sofort stark auskühlen. Ein wenig Frische bringen feuchte wie auch lauwarme Waschlappen, wenn es dem Baby zu warm wird.

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