Die richtige Nabelpflege beim Baby – Tipps und Tricks für ein schnelles Abheilen

Nach der Geburt ist dein Sprössling ganz und gar Selbstversorger – eure Verbindung durch die Nabelschnur wird gekappt. Zurück bleibt ein kleiner Nabelrest, der einiger Pflege bedarf, um schnell und unkompliziert abheilen zu können.

Wann und wie lange muss ich den Nabel pflegen?

Direkt nach der Geburt wird die Verbindung durch die Nabelschnur getrennt – zurück bleibt ein kleiner Nabelrest, der mit der Zeit schwärzlich wird. Nachdem der Sprössling auf die Welt gekommen ist, übernimmt meist sofort die Hebamme die Versorgung des Nabels. Sobald du auf dich allein gestellt bist und die Geburtsklinik verlässt, musst du noch etwa bis zu zwei Wochen Acht auf die Nabelpflege geben. Meist fällt der Nabelrest bereits nach wenigen Tagen von selbst ab. Dann bleibt nur noch eine kleine Wunde zurück.

Mit welchen Hilfsmitteln kann ich den Bauchnabel reinigen?

Damit der Nabel deines Knöpfchens sich nicht entzündet, solltest du diesen richtig pflegen. Dies gelingt dir am besten mit sauberen Händen. Das allerhöchste Gebot besteht darin, den kindlichen Nabel stets trocken zu halten. Mit einem sterilen Baumwolllappen lässt sich der kleine Bauchnabel am besten reinigen. Du kannst natürlich auch auf ein steriles Wattestäbchen zurückgreifen. Außerdem kannst du auf 0,9% Kochsalzlösung setzen. Mit der Hilfe dieser Utensilien wird das getrocknete Wundsekret kinderleicht entfernt, das sich meist um den Nabel herum festsetzt. Entweder lässt du den kleinen Nabel die meiste Zeit an der Luft verheilen, oder du legst eine Kompresse an. Deine Hebamme kann dir mit Sicherheit erklären, wie eine solche Nabelkompresse angelegt wird. Übrigens solltest du mit dem ersten Bad abwarten bis der Nabelrest vollständig abgefallen ist.

Was passiert, wenn der Nabelrest abfällt?

Nach etwa zehn Tagen fällt der Nabelrest selbstständig ab. Dies kann auch bereits wenige Tage nach der Geburt passieren, oder es vergehen bis zu zwei Wochen. Du musst keine Angst haben, dass dein Baby dabei Schmerzen verspürt, denn der Nabelrest ist mit keinerlei Nerven verbunden. Zurück bleibt meist nur eine kleine Wunde, welche im Laufe der Zeit noch ein wenig Wundsekret abgeben kann. Hier ist nochmals die richtige Pflege gefragt. So solltest du den Bauchnabel deines Sprösslings täglich mit einem trockenen Wattebausch abtupfen oder mit klarem Wasser vorsichtig abwischen. Wichtig ist, dass der Bauchnabel jetzt oft an der frischen Luft ist, um schnell abzuheilen. Zudem gilt auch hier das oberste Gebot: Der Nabel des Babys muss immer trocken gehalten werden!

Welche Komplikationen können hierbei auftreten?

In einigen Fällen kann es, trotz richtiger Nabelpflege, zu einigen Komplikationen rund um den Bauchnabel des Babys kommen. Bei Anzeichen für eine Nabelentzündung, welche sich durch Rötungen rund um den Nabel, Fieber und blutigen Ausfluss aus dem Bauchnabel äußert, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Auch wenn sich der Nabel nach vorne wölbt, ist es an der Zeit, dem Kinderarzt einen Besuch abzustatten. Hier könnte sich ein Nabelbruch gebildet haben.

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