Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und behandeln – diese 7 Tipps helfen dir dabei

Vielen Schwangeren sind sie ein Dorn im Auge: Die Rede ist von Schwangerschaftsstreifen, welche oftmals am Bauch, den Beinen oder aber an den Brüsten entstehen. Diese Dehnungsnarben sind für viele Frauen nicht schön anzusehen, dabei aber auf die hormonelle Umstellung und die Lockerung des Bindegewebes in der Schwangerschaft zurückzuführen. Zwischen 50 und 80 Prozent der schwangeren Frauen können die violetten und roten Dehnungsstreifen vorweisen.

Auch wenn es sich bei den Schwangerschaftsstreifen um vollkommen natürliche und nicht sehr seltene Schwangerschaftsmitbringsel handelt, können diese vorgebeugt oder nach der Schwangerschaft behandelt werden. Solltest du also ungerne ins Freibad gehen, deinen Bauch beim Baby Fotoshooting lieber verstecken wollen oder dich generell unwohl in der eigenen Haut fühlen, können dir diese sieben Tipps garantiert Abhilfe schaffen:

1. Deine Haut sollte mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden

Deine Haut an den Oberschenkeln, den Brüsten oder dem runden Bauch juckt bereits? Dann solltest du schnell vorgehen und deine Haut an den betroffenen Stellen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Dazu eignen sich besondere Feuchtigkeitscremes für Schwangere. Auch ein Bodyöl kann in die Haut einmassiert werden. So wird deine Haut elastischer und Schwangerschaftsstreifen haben keine Chance.

2. Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O

Natürlich haben alle Frauen einmal Heißhunger auf eine große Portion Pommes oder aber eine Tüte Chips, dennoch sind Schwangerschaftsstreifen in vielen Fällen auch bedingt durch eine falsche Ernährung während der Schwangerschaft. Eine Ernährung, die viel Obst und Gemüse beinhaltet, sollte dich mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen ausstatten. Achte auch auf deinen Flüssigkeitshaushalt. So verschaffst du deinem Körper die Möglichkeit deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

3. Zärtliche Zupfmassagen für eine bessere Durchblutung

Unter schwangeren Frauen sehr beliebt ist die sogenannte Zupfmassage. Bei dieser Art der Schwangerschaftsmassage wird der Bauch mit etwas Öl oder Creme nach einer speziellen Technik so massiert, dass das Gewebe besser durchblutet wird. Die Zupfmassage kann natürlich auch vom Partner übernommen werden.

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4. Wechselduschen für ein straffes Bindegewebe

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft solltest du dein Bindegewebe straffen und deine Durchblutung fördern. Dies gelingt dir nicht nur durch regelmäßige Massagen, sondern auch durch Wechselduschen. Deine Oberschenkel, deinen Bauch und deine Brüste solltest du abwechselnd mit kaltem und warmen Wasser abduschen. Als Hilfsmittel für eine Massage der häufig betroffenen Stellen kannst du unter der Dusche auch zu einer Massagebürste oder aber zu einem Massagehandschuh greifen.

5. Sport, Sport und nochmals Sport gegen lästige Streifen

Bereits wenige Wochen nach der Geburt fangen die lästigen Dehnungsstreifen wieder an zu verschwinden. Damit sich deine Haut wieder rundum erholen kann, hilft eine große Runde Sport. Dieser hilft dir nicht nur dabei, übriggebliebene Kilos purzeln zu lassen, sondern verschafft deiner Haut Straffheit und deinem Bindegewebe Stabilität. Bereits während der Schwangerschaft kannst du mit den regelmäßigen Sportübungen oder dem Fitnesstraining beginnen. Bestens geeignet ist dafür zum Beispiel Yoga.

6. Ein Stütz-BH hält deinen Busen straff

Nicht nur am Bauch treten die Dehnungsstreifen auf, auch die Brüste sind bei vielen Frauen betroffen. Um das Bindegewebe der Brust zu stärken und einen schlaffen Busen vorzubeugen, kannst du auf einen Stütz-BH zurückgreifen. Ab der 13. Schwangerschaftswoche sollte dieser von Nöten sein.

7. Der Besuch beim Hautarzt als letzte Lösung

Bei hartnäckigen Schwangerschaftsstreifen, die nach der Geburt auch bei einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßigen Massagen und jeder Menge Sport nicht verschwinden, kannst du einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann dir mit unterschiedlichen Behandlungen dabei helfen, die lästigen Dehnungsnarben loszuwerden, beispielsweise mit verschiedenartigen Peelings oder einer Laserbehandlung.

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