Positiver Schwangerschaftstest - Was nun?

Manchmal sind es zu Beginn bloß unterschwellige Veränderungen, die dir das Gefühl geben, dass irgendetwas anders ist als sonst.

Deine Stimmungslage schwankt stärker als üblich, du musst häufiger Wasserlassen und fühlst dich ungewöhnlich erschöpft, obwohl du doch normalerweise voller Energie steckst. Wenn dann noch Schmerzen in der Brust, Krämpfe in der Bauchgegend und das Ausbleiben deiner Periode hinzukommen, solltest du spätestens Bescheid wissen was zu tun ist. Es ist Zeit für einen Schwangerschaftstest. Wie genau der funktioniert und was du hierbei beachten solltest erfährst du unter bin-ich-jetzt-schwanger.de.

Völlig egal wie groß die Freude über das positive Ergebnis des Schwangerschaftstests ist und unwichtig wie sehr du dir ein Baby gewünscht hast, die Nachricht kommt immer überraschend und der Puls schießt zwangsläufig in die Höhe. Du weißt einfach, ab jetzt wird es ernst und die bisher nur theoretisch angestellten Überlegungen müssen in die Tat umgesetzt werden. Damit du bei der Vorbereitung und Planung des bevorstehenden Lebensabschnittes nicht die Übersicht verlierst haben wir einen roten Faden für dich erstellt, an dem du dich durch ebenso aufregende wie stressige nächste Zeit hangeln kannst.

1. In der Ruhe liegt die Kraft

Bevor wir dich mit Tipps, Tricks und To-Dos bombardieren, geben wir dir den wichtigsten Rat schlechthin. Vermeide Stress wo du nur kannst. Stell dich darauf ein, dass Dinge nicht immer zu 100% perfekt laufen werden und irgendwas auch mal schiefgehen wird. Bewahre die Ruhe und halte dein Leben so einfach wie möglich, denn Stress schadet dir und deinem Nachwuchs mehr als Kleinigkeiten, die nicht nach Plan laufen. Neun Monate sind ausreichend Zeit, um dich um alles zu kümmern.

2. Versammle deine Liebsten um dich

Einsamkeit und das Gefühl allein zu sein, kann großen Schaden auf deine psychische und somit körperliche Verfassung haben. Das gilt umso mehr in einer emotionalen Extremsituation wie der Schwangerschaft. Es mag etwas kitschig klingen aber im Leben geht es um Mitgefühl und Nächstenliebe, deshalb solltest du deine wichtigsten Bezugspersonen miteinbeziehen und sie in deine Situation einweihen. Völlig egal ob Mutter, Vater, Geschwister oder Freunde, du wirst definitiv jemanden zum Reden brauchen. Besonders hilfreich sind natürlich Mitmenschen, die selbst schon Kinder in die Welt gesetzt haben. Sie wissen schon Bescheid, wie man den Staffelstab des Lebens weitergibt und haben viele Tipps und spannende Anekdoten parat.

Den Gedanken bloß niemandem zur Last fallen zu wollen solltest du dir besser gleich aus dem Kopf schlagen, du würdest schließlich das Gleiche für deine Liebsten tun.

3. In einem gesunden Körper wohnt ein gesundes Kind

Gesunde Mamas bekommen gesunde Kinder, so besagt es die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dementsprechend ist es wichtig, dass du auf deinen Lebensstil achtest und schädliche Angewohnheiten ad acta legst. Selbstverständlich ist es vollkommen legitim im Zuge einer Heißhungerattacke Burger, Pizza und Co zu vertilgen, allerdings gibt es ein paar Grundregeln, die du zum Wohle deines Babys und deines Körpers berücksichtigen solltest:

  • Viel trinken ist extrem wichtig - und zwar am besten Wasser oder ungesüßte Tees. Wasser ist der Grundbaustein unseres Körpers und du musst nun schließlich noch einen zweiten mitversorgen.

  • Zu viel Fett und zu viel Zucker werden auch in der Schwangerschaft leider nicht gesünder. Greif also nicht zu oft ins Süßigkeitenregal und versuche ungesättigte Fette zu verwenden (am besten auf pflanzlicher Basis).

  • Auch mit Milchprodukten solltest du es nicht übertreiben. Rohmilchprodukte kommen für Schwangere grundsätzlich gar nicht in Frage

  • Fleisch macht dem Körper ebenfalls zu schaffen. Hier gilt die gängige Empfehlung von zwei bis dreimal pro Woche. Des Weiteren gibt es diesbezüglich große Qualitätsunterschiede. Fettreiche Fischsorten, wie Lachs und Hering, sind die bessere Alternative.

  • Was Alkohol und Zigaretten angeht kannst du dir sicher schon denken, wie die Empfehlung lautet. Klares Nein. In diesem Fall gibt es auch keine Ausnahmen, da es sich um Substanzen handelt, die so schädlich sind, dass sie bei deinem Baby grausame Fehlentwicklungen hervorrufen können.

4. Wer den Taler nicht ehrt...

Das Thema Finanzen ist nicht unbedingt der spannendste Aspekt in Schwangerschaftszeit, dennoch ist es extrem wichtig, denn der Nachwuchs geht ganz schön ins Geld.

Du solltest eine gründliche Kostenkalkulation aufstellen und dich darüber informieren, welche staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten für dich in Frage kommen. Grundsätzlich ist es so, dass werdende Mütter in Deutschland glücklicherweise nicht auf sich alleine gestellt sind. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Optionen und Varianten, die alle ihre Beantragung erfordern. Zu nennen wären beispielsweise Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Kindergeld.

Zum leidigen Kosmos der bürokratischen Besorgungen zählen darüber hinaus auch die Themen Versicherung und Mutterschutz. Informiere dich darüber, welche Versicherungsleistungen dein Anbieter abdeckt und ob du gegebenenfalls Zusatzleistungen in Anspruch nehmen möchtest.

Außerdem solltest du deinen Arbeitgeber mit einbeziehen, damit der Mutterschutz für dich in Kraft treten kann. Du bist dazu zwar nicht verpflichtet aber ein Kündigungsschutz und andere gesundheitsfördernde Maßnahmen sollte man nicht ablehnen.

5. Planung ist das halbe Leben

Wenn der Babybauch immer praller wird und du langsam aber sicher auf die zweite Hälfte der Schwangerschaft zusteuerst, wird es langsam Zeit ein paar Dinge in die Wege zu leiten, die unmittelbar mit der Geburt deines Babys zu tun haben. Folgendes zählt dazu:

  • Auswahl eines geeigneten Krankenhauses. Damit du dich wohlfühlst kannst du vorher eine Kreißsaalbesichtigung vereinbaren. Der Anfahrtsweg sollte ebenfalls beachtet werden. Zu guter Letzt entscheidet aber auch die Frage, ob es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt darüber mit, denn falls dem so ist eine Kinderklinik von Nöten.

  • Auch einen Kinderarzt deines Vertrauens kannst du bereits jetzt erwählen. Ihn wirst du oft zu Gesicht bekommen, also solltest du auch hier eine gute Wahl treffen.

  • Es kann empfehlenswert sein nach der Geburt des ersten Kindes eine Hebamme zur Unterstützung hinzuzuziehen. Mit ihrer Erfahrung kann sie dir eine Menge Fragen und Sorgen abnehmen.

  • Geschmackssache ist ebenfalls auch ein Geburtsvorbereitungskurs. Falls du dich dafür entscheidest, musst du dich rechtzeitig um die Anmeldung kümmern. Die qualitativen Unterschiede sind teilweise nicht zu verachten.

6. Erledigungen für den Endspurt

Du bist nun langsam im letzten Trimester der Schwangerschaft angekommen und hast die Lage fest im Griff. Jetzt wird es Zeit die notwendigen Utensilien zu besorgen, um deinem kleinen Schatz einen standesgemäßen Empfang auf Mutter Erde zu bereiten. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen, daher nutze die letzte Ruhe vor dem Trubel für die Auswahl einer Erstaustattung.

  • Babykleidung: Bodys, Strampler, Oberteile, Socken, Schlafanzug, Schlafsack, Winterkleidung et cetera wollen besorgt werden.

  • Wickel-Zubehör: Auch auf Windeln, Wickeltisch, Windeleimer, Wiederauflage, Waschlappen, Wundsalbe und Co kann zweifelsohne nicht verzichtet werden.

  • Badesachen: Die Kür machen Babybadewanne oder Babybadeeimer, Handtuch, babygerechte Pflegeprodukte und ein Badethermometer.

Falls du nun immer noch Zeit und Muße übrig hast, kannst du dich schlussendlich auch noch an die Gestaltung des Kinderzimmers machen. Für den Anfang am wichtigsten sind ein geeignetes Bett und der Wickeltisch. Der Rest ist deiner Fantasie überlassen. Am schönsten wird dein Baby es aber ohnehin in deinen Armen finden.

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