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19.07.2020
Ernährung

Gewürze in der Schwangerschaft

Schon in antiken Kulturen waren Gewürze und Kräuter kostbar und wertvoll – auch wenn man nicht immer wusste, wofür sie alles verwendet werden können. Heutzutage ist das anders. Die Welt der Kräuter und Gewürze ist besser erforscht und steht nahezu jedem offen. Ihre Wirkungsvielfalt ist allerdings nach wie vor faszinierend. Es gibt jedoch einige spezielle Substanzen, die sich weniger gut mit den Umständen eines schwangeren Körpers vertragen. Welche das sind und worauf du bei Gewürzen in der Schwangerschaft allgemein achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Kräuter und Co. in der Schwangerschaft

Fast alle Kräuter und Gewürze sind in kleinen Mengen nicht gefährlich – im Gegenteil, sie haben oft sogar eine positive Wirkung. Das wusste schon der Arzt Paracelsus im 16. Jahrhundert und er hat damit nach wie vor Recht. Bei einigen Gewürzen ist es allerdings so, dass bei einer zu großen Menge unerwünschte Effekte auftreten können.

Für welche Gewürze das besonders in den neun Monaten der Schwangerschaft gilt, verraten wir dir im Folgenden. Dabei geht es in den meisten Fällen um das ungewollte Auslösen der Wehen. Die gesundheitsfördernde Wirkung soll aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten, schließlich sind Kräuter und Gewürze ausgesprochen mächtig und können teilweise wahre Wunder wirken.

Zimt in der Schwangerschaft

Zimt schmeckt nicht nur zur Weihnachtszeit hervorragend, er wirkt sich auch positiv auf deine Verdauung aus. In hohen Mengen kann er allerdings vorzeitige Wehen hervorrufen, insbesondere, wenn er Kampfer enthält. Dass du mit gängigen Lebensmitteln diesen Effekt auslöst, ist aber sehr unwahrscheinlich. Es bleibt also unbedenklich, den leckeren Milchreis mit Zimt zu verfeinern oder Zimtsterne zu genießen.

Tee in der Schwangerschaft

Eine Tasse Tee hat etwas Beruhigendes und wirkt sich positiv auf den Magen aus. Doch wie so oft kommt es auch hier beim Verzehr auf die Menge an. Pfefferminze zum Beispiel schmeckt sowohl frisch als auch getrocknet ganz vorzüglich. Sie enthält viele ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Menthol und Flavonoide. Für schwangere Frauen mit niedrigem Blutdruck oder schwachem Kreislauf ist Pfefferminze gut geeignet. Doch bei vorzeitigen Wehen ist Pfefferminze grundsätzlich tabu, da sie wehenfördernd ist. Generell sind höchstens 3 Tassen pro Tag unproblematisch.

Auf der Beliebtheitsskala der Kräuter steht Salbei ganz oben. Es ist mit einem hohen Gehalt an antibakteriellen und antioxidativen Flavonoiden sowie ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen angereichert. Des Weiteren enthält Salbei Cineol und Zink. Bei vorzeitigen Wehen solltest du ihn aber auf keinen Fall verwenden. Zu den positiven Effekten von Salbei zählen Appetitsteigerung und Linderung von Schweißausbrüchen.

Ob in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit - Melisse enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide. Falls du häufig unruhige Nächte hast, dann kann sie dir mit ihrer entspannenden und beruhigenden Wirkung zu einem besseren Schlaf verhelfen. Das ist sowohl für dich als auch für dein Baby sehr gut. Mehr als zwei bis drei Tassen Melissentee solltest du dir aber besser nicht gönnen.

Ingwer und weitere Küchengewürze

Zu den wahren Wunderwaffen, wenn es um die Linderung von Erkältungen, Übelkeit und Erbrechen geht, zählt Ingwer. Die enthaltenen Scharfstoffe regen allerdings auch die Durchblutung der Gebärmutter an, was zu vorzeitigen Wehen führen kann. Daher gilt Vorsicht bei der Dosierung. Du solltest auf keinen Fall mehr als zwei bis drei Tassen Ingwertee trinken. Beim Kochen wird er wegen seines intensiven Geschmacks ohnehin meist sparsam eingesetzt. Darüber hinaus ist Ingwer reich an Vitamin C, Vitamin B, Calcium und Kalium. Am besten solltest du ihn mit Schale verzehren oder aufbrühen, da dort die meisten Nährstoffe sitzen. Das setzt allerdings voraus, dass du ein hochwertiges Produkt kaufst. In jedem Fall solltest du ihn vorher ordentlich schrubben.

Ebenfalls im Blick behalten solltest du Nelke, Kardamom und Oregano. Wie bei den meisten der genannten Gewürze, ist es in unverarbeiteter Form kaum möglich, dem Körper eine riskante Dosis zuzuführen. Die Vorsicht gilt, wie bereits erwähnt, primär bei konzentrierten Ölen. Es gibt also keinen wirklichen Grund in Panik zu verfallen und dich von den Verboten und theoretischen Risiken verrückt machen zu lassen.

Grundsätzlich ist es am besten, wenn du auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung achtest. Die alte Weisheit, “die Dosis macht das Gift” trifft nämlich im Grund auf fast alles zu, was du deinem Körper zuführst. Das Zauberwort lautet demnach also Balance.

Knoblauch in der Schwangerschaft

Knoblauch ist aus der Küche in zahlreichen Kulturen nicht mehr wegzudenken. Auch hierzulande gehört Knoblauch als Zutat in unzählige Rezepte. Knoblauch hat gleich mehrere wohltuende Wirkungen auf den menschlichen Körper. So kann er beispielsweise einen großen Beitrag für die Senkung von Blutdruck und Cholesterinspiegel leisten. Zusätzlich zählt er zu den natürlichen Antipilzmitteln und kann sehr hilfreich sein, wenn Verdauungsbeschwerden bestehen. Alles in allem kannst du also getrost Knoblauch essen.
Zu viel Knoblauch auf einmal kann jedoch Beschwerden wie Übelkeit oder Magenkrämpfe auslösen und in der Schwangerschaft sogar das Blutungsrisiko erhöhen. Aber auch hier gilt: Auf die Menge kommt es an.

Muskatnuss in der Schwangerschaft

Muskat ist sicher nicht jedermanns Geschmack, kann aber eine anregende und stimmungsaufhellende Wirkung haben. Bei einer Überdosierung ab vier Gramm können allerdings Herz-Kreislaufprobleme auftreten. Darum ist zwar Vorsicht geboten, die besagte gefährliche Menge ist aber ausgesprochen schwierig zu erreichen. Angeblich hat Muskat auch eine schlaffördernde Wirkung. Das kann besonders gegen Ende der Schwangerschaft sehr wohltuend für dich und dein Kind sein. Noch mehr zauberhafte Einschlafhilfen gibt es in unserem Online-Shop. 

Curry in der Schwangerschaft

Das indische Gewürz Curry darf auch in den deutschen Küchenregalen keinesfalls fehlen. Zu den Leibgerichten vieler Menschen gehört die Currywurst. Die Schärfe und das Aroma sind sehr dominant. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, ob du scharfe Gerichte verträgst. Wenn dem nicht so ist, meidest du besser das Gewürz. Andernfalls kann Curry wehenfördernd wirken.

Auf welche Gewürze solltest du in der Schwangerschaft lieber verzichten?


Gewürze Wirkung
Pfefferminze wehenfördernd
Basilikum zellverändernde Wirkung
Salbei wehenfördernd
Paprika, Chili und Pfeffer kann Sodbrennen auslösen
Petersilie kann Gebärmutterkrämpfe auslösen
Ingwer wehenfördernd

Welche anderen Lebensmittel darfst du in der Schwangerschaft nicht essen?

Neben den genannten Kräutern und Gewürzen, gibt es auch andere Lebensmittel, auf die du in der Schwangerschaft verzichten solltest. Manche Lebensmittel können eine Fehlgeburt auslösen oder andere unangenehme Symptome hervorrufen, wie beispielsweise Übelkeit oder Erbrechen. Generell ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig, ob beim Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft - Vitamine und Mineralien sind elementar für die Entwicklung deines Babys und auch nach der Geburt braucht dein Körper viel Energie, damit du dein Kind versorgen kannst. Folgende Lebensmittel sollten während der Schwangerschaft nicht gegessen werden:

  • Rohes Fleisch und rohe Wurstwaren
  • Roher Fisch
  • Produkte aus Rohmilch
  • Rohe Eier
  • Honig
Finn
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