Ab wann können sich Babys drehen?

Der Moment, wenn sich dein Baby zum ersten Mal alleine dreht, wird dir den Atem rauben. Zu sehen, wie sich das Kleine entwickelt, erweicht dein Herz. Doch du solltest nicht vergessen, ab jetzt besonders gut auf dein Baby aufzupassen.

Ab wann sich dein Baby dreht und welche Sicherheitsvorkehrungen du von nun an treffen musst, darauf gehen wir nachfolgend ein.

Gigantische Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr

Unser Leben besteht von der Geburt bis zum Ableben daraus, uns zu entwickeln und Fortschritte zu machen, um überleben zu können.

Doch in kaum einem Lebensabschnitt erlernen wir so viel, wie im ersten Lebensjahr. Dein Baby kam gerade erst zur Welt und dennoch entwickelt es sich rasant weiter. Während du dich in den ersten Lebensmonaten um alles kümmern musst, beginnt dein Kleines bereits nach wenigen Monaten damit, seinen Kopf zu heben. Jetzt vergehen nur noch wenige Wochen, bis es sich vom Rücken auf den Bauch bzw. vom Bauch auf den Rücken dreht, und zwar ganz ohne deine Hilfe.

Dein Baby wird sich zuerst vom Bauch auf den Rücken drehen

Dies ist zumindest bei den meisten Babys der Fall, denn der Kraftaufwand ist hierbei deutlich geringer als beim Drehen vom Rücken auf den Bauch.

Die ersten bewussten Drehungen wird dein Kleines ca. ab dem fünften Lebensmonat erleben. Es gibt auch Babys, die sich bereits im dritten oder im vierten Monat drehen. Dies geschieht jedoch meistens aus einem Zufall heraus und ist von deinem Kind nicht gewollt.

Dennoch solltest du ab diesem Moment vorsichtig sein und für eine hohe Sicherheit sorgen.

Was passiert, nachdem sich dein Baby drehen kann?

Es ist ab jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis es mit dem Robben und anschließend mit dem Rollen oder mit dem Krabbeln beginnt. Ab diesem Zeitpunkt gelangt dein Baby spielend leicht an alle Gegenstände heran, von denen du es bisher fernhalten konntest. Mache am besten alles niet- und nagelfest bzw. kindersicher.

Wie Babys das Drehen erlernen

Für das Drehen ist es wichtig, dass verschiedene Bauch- und Rückenmuskeln entsprechend ausgeprägt sind. Außerdem muss dein Kleines zuerst seinen Kopf heben können.

Wenn du bemerkst, dass dein Baby den Kopf anhebt, wird der nächste Schritt nicht mehr weit entfernt sein. Als nächstes wird es versuchen, sich auf die Seite zu rollen. Von nun an ist der Weg zu einer vollständigen Drehung nicht mehr weit.

Du kannst dein Kleines unterstützen

Zugegeben, deinem Baby das Drehen zu erlernen, ist kein Kinderspiel, denn es muss den eigenen Willen hierzu haben. Dennoch kannst du dein Kleines ein wenig unterstützen, ohne viel hierfür tun zu müssen.

  1. Lege dein Baby so oft wie möglich auf eine Krabbeldecke, damit es die Welt von nun an selbst erkunden kann und einen Anreiz zum Drehen erhält.

  2. Spielzeuge können das Drehen fördern, indem du dein Kind damit sozusagen lockst. Du hältst das begehrte Spielzeug in einer Position, in der sich dein Kleines drehen muss, um heranzugelangen. Wichtig ist jedoch, dass du dies erst machst, wenn dein Baby bereits fit genug für diese „Übung“ ist, denn wie erwähnt müssen hierfür die benötigten Muskelgruppen gut ausgebildet sein.

Diese Vorsichtsmaßnahmen solltest du treffen

  • Entferne alle Gegenstände, die sich in greifbarer Nähe der Babydecke befinden, auf der dein Kleines das Drehen übt

  • Schließe sämtliche umliegenden Schränke und Schubfächer und verwende ggf. eine Kindersicherung

  • Statte in nächster Zeit auch sämtliche Steckdosen mit einer Kindersicherung aus

  • Achte darauf, dass sich dein Baby beim Drehen nicht in der Decke verfangen kann

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