Die Babypflege - Grundausstattung & hilfreiche Tipps

Damit sich dein Baby pudelwohl fühlt, solltest du es regelmäßig pflegen. Die junge Babyhaut ist jedoch viel anspruchsvoller als unsere eigene, sodass du insbesondere bei der Hautpflege und beim Baden deines kleinen Schatzes einige Dinge beachten solltest.

Wir bieten dir nachfolgend eine umfangreiche Pflegeanleitung und du erhältst zudem eine detaillierte Checkliste mit allen notwendigen Pflegeprodukten, sodass beim Pflegen & Baden deines Babys nichts schiefgehen kann.

Inhaltsverzeichnis

» 1. Das erholsame Bad
» 2. Die Baby Hautpflege - das ist zu beachten
» 3. Wie du den Intimbereich deines Kleinen optimal pflegst
» 4. Was du bei der Kopfpflege deines Babys beachten solltest
» 5. Alles Wissenswerte für die weitere Pflege deines Babys
» 6. Umfangreiche Checkliste für die Babypflege

1. Das erholsame Bad

Das Baden gehört zu einer der schönsten und gleichzeitig gefürchtetsten Aufgaben junger Eltern. Wie halte ich mein Kleines richtig? Worin bade ich mein Baby? Wie wasche ich das Neugeborene am besten? Schließlich wollen wir ja, dass es unserem kleinen Schatz gut geht. Eine der wichtigsten Fragen, der wir als erstes auf den Grund gehen möchten, lautet jedoch: „Worin sollte ich mein Baby baden?“

Baby baden in der Badewanne oder im Badeeimer?

Es gibt im Grunde zwei hervorragende Möglichkeiten, um das eigene Baby zu baden:

  1. Die Babybadewanne
  2. Den Babybadeeimer

Viele Hebammen empfehlen die Nutzung eines Badeeimers, da die Haltung des Babys dort der Lage im Bauch der Mutter sehr nahekommt, sodass sich das Kleine pudelwohl fühlt. Doch auch gegen ein Bad in einer Babybadewanne spricht rein gar nichts. Es kommt ganz auf dein Gefühl an und darauf, wie du dein Baby am besten baden kannst.

Tipp →Wenn das Neugeborene recht klein ist und dein Waschbecken vergleichsweise groß, kannst du dein Kind ohne Probleme auch einige Zeit darin waschen. Es gibt Hebammen, die auch dieses Vorgehen empfehlen. Dies spart gerade in den ersten Lebenswochen, in denen man viele Ausgaben hat, Geld, denn die Anschaffung einer Baby Badewanne oder eines Badeeimers ist dann erst nötig, wenn das Baby größer ist.

Beim Baden im Waschbecken solltest du jedoch sicherstellen, dass dein Baby zu keiner Zeit mit dem Kopf an den Wasserhahn stoßen kann.

Wann solltest du dein Baby zum ersten Mal baden?

Damit es zu keinerlei Entzündung kommt, solltest du dein Baby erst baden, wenn der Nabel abgefallen und der Bauchnabel vollständig verheilt ist. Das ist etwa ab der zweiten Lebenswoche der Fall. Andernfalls könnten Bakterien in die Wunde geraten.

Wie oft sollte ich mein Baby baden?

Wie erwähnt, ist die Babyhaut sehr anspruchsvoll. Sie verfügt in den ersten Monaten über einen natürlichen Schutzfilm, der nicht vorschnell abgewaschen werden sollte. Deshalb übertreibe es bitte nicht mit dem Baby Baden. Es reicht vollkommen aus, wenn du dein Kleines ein- bis zweimal pro Woche badest. 

Häufigeres Baden ist nur in den folgenden Fällen notwendig:

  • Wenn das Baby sehr schmutzig ist, weil es beispielsweise im Sandkasten gespielt hat
  • Wenn das Kleine eine überladene Windel hatte
  • Wenn das Baby stark geschwitzt hat

Der ideale Zeitpunkt zum Baden deines Babys ist übrigens kurz vor dem Schlafen. Die warmen Temperaturen des Wassers haben eine beruhigende Wirkung auf dein Kleines, sodass es anschließend sanft in den Schlaf findet.

Lesetipp  Wie oft darf ich mein Neugeborenes baden? Wichtige Tipps für die Badewanne

Die richtige Badedauer und Temperatur

Die Temperatur für das Badewasser sollte geringfügig über der Körpertemperatur des Kleinen liegen. Als ideal werden deshalb 37°C bis 38°C angesehen.

Das Schätzen der Wassertemperatur ist absolut nicht sinnvoll. Benutze unbedingt ein geeignetes Badethermometer, um herauszufinden, ob das Wasser die passende Temperatur hat oder nicht. Zu kaltes Wasser sorgt dafür, dass das Kleine friert und sich möglicherweise erkältet. Zu heißes Wasser kann wiederum zu Verbrennungen und zum Kreislaufversagen führen.

Damit dein Neugeborenes schön sauber wird und gleichzeitig ein erholsames Bad genießt, sollte die Badedauer zwischen fünf bis zehn Minuten liegen.

Als Raumtemperatur empfehlen wir etwa 22°C.

Welche Utensilien benötige ich für ein erholsames Babybad?

Wie erwähnt, benötigst du in erster Linie eine Baby Badewanne oder einen Badeeimer. Alternativ kannst du jedoch das Waschbecken verwenden.

Des Weiteren sollte ein Badewannenthermometer vorrätig sein.

Außerdem solltest du die folgenden Dinge für das Bad bereitlegen:

  • Waschlappen (am besten einen weichen Waschhandschuh)
  • Handtuch, idealerweise mit Kapuze (selbstverständlich kannst du auch ein personalisiertes Handtuch verwenden, in das der Name deines kleinen Schatzes eingestickt ist)
  • frische Windel
  • Badeöl als Badezusatz (erst etwa ab dem dritten Lebensmonat, da vorher der natürliche Schutzfilm der Haut vorhanden ist)

Wie das Babybad abläuft

Als erstes legst du die benötigten Utensilien in greifbare Nähe und bereitest das Badewasser vor. Anhand des Thermometers findest du heraus, ob das Wasser die benötigte Temperatur hat.

Anschließend entkleidest du dein Baby und legst es auf dem Rücken in die Badewanne. Achte darauf, dass die Füße zuerst das Wasser berühren.

Den perfekten Halt bekommt dein Kleines, wenn du deinen Unterarm in seinen Nacken legst. Mit der Hand, die unter dem Nacken durchführt, greifst du gleichzeitig den Arm deines Kleinen, sodass es sicher in deinem Griff liegt und nicht untertauchen kann.

Gerade beim ersten Baby Baden solltest du mit deinem kleinen Schatz reden, damit er keine Angst bekommt. Die meisten Babys genießen das Bad jedoch und werden schon bald Freude daran finden.

Ein paar Minuten lang kannst du das Wasser sanft über den Körper deines Babys plätschern lassen und ihm sogar etwas Beruhigendes vorsingen. Anschließend beginnst du mit dem Waschen, indem du sämtliche Körperbereiche gründlich mit dem Waschlappen reinigst. Übe nicht zu viel Druck aus, denn dies kann sich auf der Haut deines Babys unangenehm anfühlen.

Auch den Kopf wäscht du einfach mit dem Waschlappen ab. Danach nimmst du dein Kleines aus der Badewanne heraus und trocknest es bestmöglich ab. Achte vor allem darauf, auch alle Hautfalten optimal abzutrocknen, damit sich hier keine wunden Stellen bilden.

Wickle dein Kleines in das Baby-Handtuch oder in einen kuscheligen Bademantel ein, solange, bis du es wieder anziehst.

Sicherheitstipps für das Bad deines kleinen Schatzes

  • Lasse dein Baby niemals aus den Augen, wenn es in der Badewanne ist. Schon wenige Zentimeter Wasserstand können zum Ertrinken deines Kindes führen
  • Auch wenn aus deinem Wonneproppen inzwischen ein Kleinkind geworden ist, darf es in der Badewanne nicht allein sein. Dies gilt auch für den Fall, dass du einen Badewannensitz verwendest
  • Nach dem Einlassen des Badewassers stellst du den Hahn am besten auf „kalt“. Stößt du dort versehentlich dagegen, sodass Wasser herausläuft, besteht zumindest keine Gefahr, dass sich dein Kleines verbrennt

2. Die Baby Hautpflege - das ist zu beachten

Ehe wir detailliert auf die Hautpflege bei Babys eingehen, möchten wir dir die wesentlichen Unterschiede zur Haut von Erwachsenen vorstellen:

Babyhaut …

  • … weist einen hohen Feuchtigkeitsgehalt auf
  • … hat eine große Oberfläche, die dafür sorgt, dass Babys schneller auskühlen
  • … produziert deutlich weniger Schweiß, weshalb Hitze nicht optimal reguliert werden kann
  • … kann mit Käseschmiere bedeckt sein
  • … kann nur wenig Melanin produzieren, sodass keinerlei Sonnenschutz vorhanden ist
  • … ist anfällig für Infektionen, da noch keine ausreichende Schutzbarriere besteht
  • … verfügt nur über sehr kleine Talgdrüsen, sodass Allergien schneller entstehen können

Deshalb solltest du für die Hautpflege deines kleinen Schatzes ausschließlich hochwertige und spezielle Babyprodukte verwenden. Ein gutes Babypflege Set besteht idealerweise aus Pflegemitteln, die hautverträgliche und sehr milde Inhaltsstoffe aufweisen und der Babyhaut somit nicht schaden. Hingegen sollten Konservierungs- und Duftstoffe nicht vorhanden sein, denn diese können die Haut zusätzlich reizen und unter anderem Allergien auslösen. Eine Hautpflege mit „falschen“ Produkten sowie die übertrieben häufige Anwendung der „richtigen“ Produkte kann infolgedessen erwiesenermaßen sogar zu Krankheiten wie Asthma führen.

Die wichtigsten Hinweise zur Hautpflege deines Babys

Das solltest du bei der Hautpflege deines Kindes beachten:

  • Verwende ausschließlich hochwertige, unbedenkliche und spezielle Pflegeprodukte, die der Haut deines Kleinen nicht schaden.
  • Auf Babypuder solltest du verzichten, denn dieses trocknet die Haut aus. Außerdem besteht die Gefahr, dass dein Kleines das Puder einatmet.
  • Nicht vergessen! Bei Neugeborenen ist die richtige Nabelpflege, bis jener dann abfällt, sehr wichtig.
  • Wenn du Salben und Cremes verwendest, trage diese nur sehr dünn auf, damit die Haut ausreichend atmen kann und nicht zu stark mit irgendwelchen Inhaltsstoffen belastet wird.
  • Ist es draußen sehr kalt, kannst du das Gesicht deines Babys ideal schützen, indem du eine sogenannte Fettcreme aufträgst. Diese Winterpflege kann auch auf die Ohren aufgetragen werden.
  • Musst du dein Baby häufiger als zweimal pro Woche baden, solltest du einen Badezusatz auf Ölbasis verwenden, der für eine Rückfettung der Haut sorgt. Hier eignet sich beispielsweise Mandelöl hervorragend.
  • Die sogenannte „Neugeborenenakne“ muss nicht behandelt werden. Wenn du innerhalb der ersten Lebenswochen deines Kindes feststellst, dass es im Gesicht viele Pickel hat, musst du dir keine Sorgen machen. Diese Pickel entstehen in der Regel aufgrund der Umstellung der Hormone, die nach der Geburt erfolgt. Sie verschwinden jedoch meist von alleine wieder und müssen daher nicht gecremt oder gesalbt werden. Es gibt jedoch einige Hausmittel, wie z.B. Muttermilch und verschiedene Tees, die Abhilfe schaffen können.

Was noch zur Hautpflege gehört

Unbedenkliche Bekleidung → Zur Hautpflege gehört übrigens auch, dass du deinem Baby ausschließlich hochwertige Bekleidung anbietest, die aus hautfreundlichen, pflegeleichten und atmungsaktiven Materialien besteht. Baumwolle, Seide und Leinen eignen sich hervorragend, da es sich hierbei um Naturmaterialien handelt. Hingegen wird beispielsweise Polyester chemisch hergestellt und kann entsprechend zu Hautreizungen führen.

Aber Achtung: Baumwolle, Leinen und Seide können ebenfalls Ausschläge und Krankheiten verursachen, wenn diese mit Chemie weiterverarbeitet oder bereits auf der Plantage mit Pestiziden behandelt wurden. Deshalb solltest du am besten auf unbehandelte Bio-Produkte zurückgreifen.

Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Babyzubehör Stoffe, die die Haut deines Babys direkt berühren. Hierzu gehören unter anderem die Babydecke oder die sogenannten Pucksäcke.

Ein weiteres Augenmerk solltest du auf das Waschen der Babybekleidung legen. Verwende am besten biologische Waschmittel, die für die Babyhaut gut verträglich sind. Auf die Anwendung von Weichspüler solltest du generell verzichten, denn es ist erwiesen, dass die enthaltenen Stoffe der Babyhaut schaden können. Damit die Wäsche dennoch weich wird, kannst du einfach einen Schuss Zitronensaft oder Essig zu jeder Waschladung geben. Dies sorgt nicht nur für kuschelige Kinderbekleidung, sondern auch für einen extra Frischekick.

3. Wie du den Intimbereich deines Kleinen optimal pflegst

Der Intimbereich deines Babys, der auch als „Windelbereich“ bezeichnet wird, sollte besonders gut, gleichzeitig aber schonend gepflegt werden. Schließlich können sich gerade dort besonders viele Bakterien ansiedeln und vermehren.

Deshalb gilt für die Pflege im Intimbereich grundsätzlich Folgendes:

Die Windel sollte nach spätestens sechs, besser sogar schon nach vier Stunden gewechselt werden. Dies sorgt zum einen dafür, dass die Haut trocken bleibt, sodass es nicht zu wunden Stellen kommt. Gleichzeitig beugst du hierdurch einer Vermehrung von Bakterien vor.

Ohnehin ist es wichtig, die Haut nicht zu sehr mit Urin zu belasten, denn hierdurch geht die natürliche Schutzbarriere verloren.

Verwende am besten einen weichen Waschlappen

Um den empfindlichen Bereich nicht zusätzlich zu stressen, solltest du im Idealfall einen weichen Waschlappen verwenden. Laufwarmes Wasser gibt deinem Kleinen ein gutes Gefühl.

Nachdem du den Intimbereich gereinigt hast, musst du diesen unbedingt gut abtrocknen. Stellst du fest, dass die Haut sehr trocken ist, darfst du gerne eine sehr dünne Schicht einer für dein Baby geeigneten Creme auftragen.

Bei wunder Haut verwendest du am besten die sogenannte Wundschutzcreme.

Das solltest du bei der Pflege deines kleinen Mädchens beachten:

Wenn du ein kleines Mädchen hast, säubere die Scheide immer von vorne nach hinten, um zu verhindern, dass Kot in die Scheide eindringt, was zu Entzündungen und unangenehmen Krankheiten führen kann.

Selbstverständlich reinigst du erst die Scheide und dann den Po.

Das Scheidensekret solltest du nur oberflächlich entfernen, da es dem Schutz der Scheide dient.

Das solltest du bei der Pflege deines kleinen Jungen beachten:

Auch hier gilt es, erst den Penis und dann den Po zu säubern. Ziehe nicht zu sehr an der Vorhaut, denn diese kann an der Eichel kleben. Normalerweise erledigt sich das in den ersten zwei Jahren von alleine, sodass du nicht nachhelfen musst. Sollte dies nicht der Fall sein, wende dich an deinen Kinderarzt.

Wie du den Po deines Kindes optimal schützt und versorgst

Der Po ist den Großteil des Tages in eine dichte Windel verpackt, sodass die Haut in diesem Bereich kaum atmen kann. Durch die Belastung mit Urin und Kot wird sie zusätzlich gereizt. Deshalb gelten für die Hautpflege im Bereich des Pos, um einen wunden Po und die daraus entstehende Windeldermatitis vorzubeugen, vor allem die folgenden beiden Dinge:

  1. Sorge dafür, dass dein Kind möglichst oft Luft am Po bekommt. Dies erreichst du beispielsweise, indem du die Windel einfach mal weglässt.

  2. Für einen optimalen Hautschutz kannst du eine dünne Schicht spezieller Babycreme auftragen. Dies trägt dazu bei, dass Urin und Kot nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommen und diese somit nicht reizen können. Wichtig ist jedoch, wirklich nur eine sehr dünne Schicht Creme aufzutragen, um die Schutzbarriere, die bei Babys ohnehin gering ausgeprägt ist, nicht zusätzlich zu schwächen.

Intimpflege mit Öl- und Feuchttüchern

Vor allem in den ersten Monaten solltest du nur selten Feuchttücher und Öltücher verwenden.

Grundsätzlich empfehlen wir nur die Verwendung solcher Öltücher, die den Säureschutzmantel der Haut erhalten können. Diese sollten entweder Natriumcitrat oder Citronensäure enthalten. Am besten verwendest du diese nur als handliche Alternative für unterwegs und reinigst den Windelbereich deines Kindes ansonsten mit einem herkömmlichen Waschlappen. Auf diese Weise kannst du die empfindliche Haut deines Kleinen am besten schützen.

Wenn du Öl- und Feuchttücher als Babyzubehör kaufen gehst, achte zudem unbedingt darauf, dass die folgenden Dinge nicht enthalten sind:

  • Ätherische Öle
  • Duftstoffe
  • Tenside

Tipp → Öltücher selbst herstellen

Wenn du nicht auf die im Handel erhältlichen Produkte vertrauen möchtest, kannst du ein Öltuch kinderleicht selbst herstellen. Verwende hierfür am besten Einmalwaschlappen, wie du sie in der Babyabteilung eines jeden Drogeriemarktes kaufen kannst. Diese kannst du mit Mandelöl beträufeln.

Damit das Öl nicht eintrocknet, bewahre die DIY-Öltücher am besten in einer Dose mit Deckel auf.

4. Was du bei der Kopfpflege deines Babys beachten solltest

Die Pflege des Kopfes sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, doch auch hier gilt in den ersten Lebensmonaten: weniger ist mehr.

Auch die Kopfhaut ist mit einem entsprechenden Schutzfilm versehen, der so lange wie möglich erhalten bleiben sollte. In den ersten Monaten solltest du daher beispielsweise kein Shampoo verwenden.

Es reicht aus, wenn du alle zwei bis drei Tage mit einem weichen Schwamm, der mit warmem Wasser benetzt wurde, über den Kopf deines Babys streichst. Hierdurch entfernst du beispielsweise getrockneten Schweiß, der sich für dein Kleines andernfalls unangenehm anfühlen kann.

Zum Einsatz von Babyshampoo raten wir erst, wenn das Babys bereits viele Haare hat. Dies wird im Verlaufe des zweiten Lebensjahres der Fall sein. Direkt nach der Geburt ist es hingegen meist so, dass erst einmal viele Haare ausfallen, aber nur wenige Haare nachwachsen. Das hängt damit zusammen, dass die Haarfolikel bei Säuglingen noch nicht voll ausgebildet sind.

Was tun bei Milchschorf?

Wenn das Baby unter Milchschorf leidet, kannst du zudem eine weiche Babybürste verwenden, um diesen durch sanfte, massierende Bewegungen zu entfernen.

Es besteht auch die Möglichkeit, etwas Babyöl auf die Kopfhaut aufzutragen und dieses gut einwirken zu lassen. Beim nächsten Baden wird das Öl dann sanft herausgewachsen. Die durch den Milchschorf entstehenden Schuppen lassen sich hierdurch reduzieren.

Allerdings muss man sagen, dass der Milchschorf normalerweise nach einiger Zeit von selbst verschwindet. Zudem ist er nicht gesundheitsbedenklich.

Absolut wichtig bei der Pflege des Kopfes

Bedenke, dass das Baby eine sehr weiche Kopfhaut hat, vor allem im Bereich der Fontanellen. Du solltest daher niemals schrubben oder mit einer Bürste stark bürsten, denn hierdurch könntest du einen Schaden an den Fontanellen anrichten, der für dein Baby mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein kann.

Setze daher immer auf eine sanfte Pflege der Kopfhaut, die generell nicht zu übertrieben sein sollte.

5. Alles Wissenswertes für die weitere Pflege deines Babys

Über die oben genannten Bereiche hinausgehend gehören zur Babypflege beispielsweise auch noch die Nagelpflege, das Behandeln bzw. Vorbeugen von Krankheiten und später dann auch die Zahnpflege.

Wir empfehlen für die generelle Babypflege daher zuerst einmal, eine umfangreiche Babyapotheke zu beschaffen. Welche Produkte hineingehören, entnimmst du am besten der untenstehenden Checkliste.

Wichtig ist, dass die Babyapotheke Mittel für die häufigsten Babyprobleme enthält. Das sind neben Fieber und Blähungen auch Schürfwunden und Bauchschmerzen.

Damit sich dein Kleines rundum glücklich fühlt, solltest du auch Zubehör wie Mullwindeln, einen Nasensauger, eine spezielle Nagelschere sowie eine Wärmflasche oder alternativ ein Kirschkernkissen im Haus haben.

Für mehr Geborgenheit und Sicherheit empfehlen wir zudem den Kauf eines Pucktuches oder Pucksackes. In diese kannst du dein Baby problemlos einwickeln, sodass es sich genauso geborgen fühlt, wie in deinem Bauch.

Wichtig: Zur Pflege gehört es im weitesten Sinne auch, dass du dein Baby draußen vor den Einflüssen der Natur schützt. Da die Babyhaut und auch die Augen sehr empfindlich sind, solltest du für den Sommer unbedingt Sonnencreme, einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille vorrätig haben. Je nachdem, wie stark die Sonne brennt, empfehlen wir eine spezielle Sonnenbekleidung.

Aber Achtung: Du solltest darauf achten, dass dein Kind niemals der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Es sollte sich möglichst im Schatten aufhalten.

Eine Zeckenzange ist ebenfalls wichtig, wenn sich dein Kleines eine Zecke eingefangen hat. Entferne diese schnell, aber achte darauf, dass du alle Teile der Zecke vollständig entfernst. Stellst du um die Einstichstelle eine rote Färbung der Haut fest oder ist die Haut angeschwollen, suche unbedingt einen Arzt auf, um dein Kind vor schlimmen Folgeerkrankungen zu schützen.

Für schnelle Hilfe bei Insektenstichen solltest du zudem ein Kühlpad oder ein kühlendes Gel vorrätig haben.

6. Umfangreiche Checkliste für die Babypflege

Damit du weißt, welches Babyzubehör du für die Babypflege unbedingt benötigst, haben wir dir nachfolgend eine Checkliste zusammengestellt:

Checkliste: Pflegeprodukte für ein erholsames Bad

  • 1 Baby Badewanne (ggf. mit Ständer), 1 Badeeimer oder ein Waschbecken
  • 1 Waschschüssel für die tägliche Pflege
  • 1 Badethermometer
  • diverse weiche Waschlappen (am besten Waschhandschuhe)
  • 2 bis 3 Kapuzenhandtücher, gerne auch personalisiert oder in hübschen Baby-Motiven
  • ggf. eine Babydecke zum Unterlegen beim Anziehen nach dem Baden
  • Bademantel mit Kapuze

Checkliste: Pflegeprodukte für die Haut deines Babys

  • warmes Wasser reicht normalerweise aus
  • eventuell babyhautverträgliche Cremes und Öle (hautfreundlich und ohne schädliche Inhaltsstoffe)
  • alternativ selbst hergestellte Öltücher
  • weicher Waschlappen oder Schwamm
  • Sonnencreme, Sonnenbrille, Sonnenschutzbekleidung

Checkliste: Pflegeprodukte für die Kopfpflege

  • weicher Schwamm
  • Babybürste mit weichen Borsten
  • ggf. Babyöl zum Entfernen von Milchschorf (hautfreundlich, ohne schädliche Inhaltsstoffe)

Checkliste: Wickeln deines Babys

  • 1 Wickelkommode, 1 Wickeltisch oder 1 Aufsatz für die Badewanne
  • 1 Wickelauflage
  • 5 Mullwindeln als wärmende Unterlage auf der Wickelauflage
  • 1 Windeleimer (am besten natürlich mit Deckel, um unangenehmen Gerüchen vorzubeugen)
  • eventuell Heizstrahler, der über der Wickelkommode angebracht wird, damit es dein Kleines beim Windeln wechseln angenehm warm hat
  • Windeln in der aktuell passenden Größe
  • Wundschutzcreme und Babycreme (ohne schädliche Inhaltsstoffe und hautfreundlich)
  • Feucht- bzw. Öltücher für unterwegs (ohne schädliche Inhaltsstoffe und hautfreundlich) Alternativ kannst du selbstgemachte Öltücher verwenden

Tipp → Alternativ kannst du eine klassische Wickelauflage verwenden und diese einfach auf einen sicheren Tisch legen oder dein Baby beispielsweise auf der Waschmaschine wickeln. Achte jedoch darauf, dass dort alles babysicher ist.

Checkliste: weitere Pflegeprodukte für dein Baby

  • 1 spezielle Nagelschere für Babys
  • 5 bis 8 Mullwindeln als Spucktücher
  • 1 Nasensauger
  • 2 Schnuller (wenn dein Baby danach verlangt)
  • Kirschkernkissen oder Wärmflasche
  • 1 bis 2 Pucksäcke
  • Baby Hausapotheke, bestehend aus den wichtigsten Hilfsmitteln (Pflaster, Fieberthermometer, Pinzette, Zeckenzange, Einmalhandschuhe, Verbandsmaterial, Pipette, Mittel gegen Bauchschmerzen und Blähungen, Kühlpad und Kühlgel, Fiebermittel, Wund- und Heilsalbe, Insektenschutz, eventuell Globuli)

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