Aller Anfang ist schwer - 8 Tipps für stillende Mütter

Die Geburt eines Babys ist für die Mutter ein Höhepunkt ihres Lebens. Dennoch kommt zu der riesigen Freude häufig auch manchmal die Frustration dazu, gerade dann, wenn es um das Stillen des Neuankömmlings geht. Zwar sind die Momente des Stillens für Mutter und Kind wunderbar intim, dennoch gibt es hier in einigen Fällen Komplikationen und Probleme. Doch bedarf es nur einiger Zeit, bis du dich mit deinem Sprössling komplett eingespielt hast.

Diese Tipps können dir besonders zu Anfang helfen und dir deinen Alltag erleichtern:

1. Den Neuankömmling sofort zur Brust nehmen

Damit du deinen Körper schnellstmöglich auf das Stillen vorbereiten kannst, solltest du den Neuankömmling möglichst sofort nach der Geburt anlegen. Hier ist sein Saugreflex nämlich am stärksten. Außerdem beschleunigst du so deinen Milcheinschuss, denn dein Körper setzt automatisch Hormone frei, welche für die Produktion der Muttermilch verantwortlich sind.

2. Den Schnuller in den ersten Wochen weglassen

Wusstest du, dass der Schnuller Auswirkungen auf deine Milchproduktion haben kann? Dein Kind wird den Schnuller nur ungern aus dem Mund nehmen und so weniger häufig gestillt werden wollen. Somit produzierst du weniger Muttermilch. Deshalb sollte der Schnuller in den ersten Wochen keine Verwendung finden. Den ersten Schnulli kannst du dann einweihen, sobald ihr ein eingespieltes Team seid.

3. In der Ruhe liegt die Kraft

Dein Baby reagiert manchmal empfindlich auf Geräusche und Störungen, solange du es an der Brust hast. Auch wenn du nervös und gestresst bist, wird der Sprössling weniger Appetit auf die Muttermilch haben. Wie wäre es, wenn du dir insbesondere in den ersten Tagen nach der Geburt, viel Zeit für das Stillen nimmst? So könnt ihr euch ganz in Ruhe an das Ritual gewöhnen! Bestenfalls solltest du stets eine komfortable Haltung einnehmen. Dabei können dir auch unterschiedliche Utensilien behilflich sein, zum Beispiel ein Stillkissen.

4. Ein Stillkissen kann Komfort spenden

Ein Stillkissen ist ein wahres Allroundtalent. Bereits vor der Geburt kannst du es als gemütliches Schlafkissen verwenden, das zwischen deinen Knien Platz findet. Und auch wenn die Stillzeit vorbei ist, freut sich das Kind über das gemütliche Kuschelkissen im Kinderzimmer. Während du das Baby zur Brust nimmst, kannst du es gemütlich und entlastend auf dem Stillkissen ablegen, sodass du eine entspannte Rückenhaltung einnehmen kannst.2018-08_Sweet-Dreams-beide_2400x1200

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5. Stets nach Bedarf stillen

In den ersten Lebenswochen deines Babys wirst du oft zum Stillen gerufen. Es ist wichtig, dass du dein Kind stets bei Bedarf zur Brust nimmst. Zwar war diese Taktik bis vor einigen Jahren noch verpönt, jedoch hat sich das Gegenteil herausgestellt. Durch das häufige Stillen, das du manchmal auch im Halbschlaf in der Nacht verrichten musst, stärkst du die Bindung zu deinem Kind, förderst ein gesundes Wachstum und spielst dich schnell ein.

6. Die richtige Kleidung wählen

Du willst dich nicht komplett entblättern, wenn du in der Öffentlichkeit stillen musst? Dann kannst du dich mit modischer Stillkleidung einkleiden. Das ist natürlich kein Muss, jedoch erleichtert es dir so einiges. Gemütliche Tuniken, Tops oder Pullover sind in vielfältigen Modellen erhältlich. Ein Muss ist jedoch der Still-BH. Bei der Auswahl eines passenden Modells solltest du stets darauf achten, dass dieser groß genug gewählt wurde. Quetscht der Still-BH deine Brüste zu stark ein, wird deine Milchproduktion verringert.

7. Ein Stillprotokoll bringt Übersicht ins Chaos

Manchmal ist es ganz schön schwierig, den Überblick in Sachen Stillen zu bewahren. Gerade dann, wenn du dein Baby bei Bedarf zur Brust nimmst, kannst du dir kaum merken, wie oft du eigentlich heute schon gestillt hast. Ein sogenanntes Stillprotokoll kann dir eine große Hilfe sein. Hier kannst du jeden Stillvorgang vermerken und eventuell auch mögliche Probleme dazuschreiben. Außerdem kannst du auch an deinem Baby erkennen, ob du ausreichend oder zu viel Muttermilch gefüttert hast. Eine rosige Haut spricht für eine gute Versorgung des Sprösslings. Zudem solltest du mindestens sechsmal am Tag die Windel wechseln müssen.

8. Glaub an dich und deine Fähigkeiten als frischgebackene Mama!

Auch wenn es manchmal nicht gerade einfach ist: Du kannst das! Es ist von der Natur vorgesehen, dass du dein Baby in den ersten Lebensmonaten mit deiner Brust ernährst. Sollte es einmal schwierig werden, oder gar zu Anfang schmerzhaft und frustrierend sein, alles braucht etwas Zeit! Am Ende wirst du wahrscheinlich sogar die Zeit vermissen, in welcher dein Baby dir so oft so nah war.

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