Kindergarten & Kinderkrippe – 6 Tipps zur Eingewöhnung in die Kita

Die ersten Tage in der Kita oder der Krippe sind für die ganze Familie ein schwieriges Unterfangen. Der Umbruch im Alltag ist nicht immer leicht, sodass es in der Eingewöhnungszeit häufig zu Problemen und zu vielen Tränen kommen kann. Deshalb sollte die Eingewöhnung mit viel Verständnis, Geduld und Zeit angegangen werden. Die folgenden Tipps können dabei helfen, die emotional beladenen Abschiede möglichst angenehm für alle Beteiligten zu gestalten.

1. Die Vorfreude des Kindes steigern und anregen

Der Besuch des Kindergartens oder der Kinderkrippe ist schön, nur wissen das die wenigsten Kids in der Eingewöhnungszeit. Deshalb sollten die Eltern vorsorgen und große Vorfreude bereiten. Muss ein neuer Rucksack für das Kind angeschafft werden oder braucht ihr noch Gummistiefel, kannst du diese neuen Kindergartenutensilien wunderbar zelebrieren. Alles, was mit der anstehenden Zeit bei Tagesmutti oder im Kindergarten zu tun hat, solltest du feiern!

2. Das Kind darf sich alle Zeit der Welt nehmen

Hat es in den ersten beiden Wochen noch nicht ohne Tränen beim Abschied geklappt? Das sollte niemals ein Problem sein, denn dein Kind sollte alle Zeit der Welt haben, sich einzugewöhnen. Deshalb solltest du dir möglichst viel Freizeit in deinem Job einplanen und den Sprössling richtig unterstützen. Auch sollten keine weiteren stressigen Dinge in die Eingewöhnungszeit fallen, so etwa ein Umzug.

3. Das Kind stets in den Abschied miteinbeziehen

Sobald das Kind abgelenkt ist und in der Spielecke Platz genommen hat, möchtest du dich am liebsten davonschleichen und dir so Tränen und Stress ersparen? Leider ist dies auf gar keinen Fall eine Lösung. Dein Kind muss in den Abschied miteinbezogen werden, da es sonst schnell an eurer Bindung zweifeln kann. Du riskierst so, dass dein Spatz mit dem entspannten Spiel schnell dein Weggehen in Verbindung bringt. Lieber solltet ihr den Abschied gemeinsam begehen, auch wenn es traurig und verzweifelt werden könnte.

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4. Auch du musst lernen loszulassen

Mamas gelten in der Eingewöhnungszeit in Kita oder Krippe häufig als Stehauffrauchen. Doch du hast vielleicht auch Sorgen, Zweifel und bist eventuell ebenso traurig, dein Kind in diesen neuen Lebensabschnitt loszulassen. Versuch bei all deinen Gefühlen jedoch, die neue Tagesstätte immer mit etwas Fröhlichem zu verbinden. Niemals solltest du deinem Kind mitteilen, dass du lieber mit ihm den Tag verbringen würdest und selbst sehr traurig bist. Deine Gefühle solltest du dennoch ausleben können, so etwa bei Gesprächen mit den Erziehern, mit deinem Partner oder mit anderen Müttern.

5. Stets mit Erziehern und Tagesmutter im Gespräch bleiben

Dein Kind wird nicht das einzige Kind in der Krippe oder der Kita sein. Trotzdem ist es wichtig, stets ausführlich im Kontakt mit den Erziehern oder der Tagesmutter zu bleiben. Wenn du weißt, wie sich dein Liebling am Tag geschlagen hat, wirst du es sorgloser und glücklicher zurücklassen können. Ein kleines Gespräch beim Abholen kann dich stets auf dem neusten Stand halten.

6. Zuverlässigkeit ist jetzt das neue A und O

Wenn du deinem Sohn oder deiner Tochter sagst, dass du es nach dem Essen abholst, solltest du immer pünktlich auf der Matte stehen. Auch wenn es im Job stressig ist, wird dein Kind nur so lernen, dass es auf dein Wort vertrauen kann.

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