Einrichtungstipps für das Babyzimmer - so zauberst du deinem Kind ein schönes Zuhause!

Das Einrichten des Babyzimmers ist für werdende Eltern etwas besonders Schönes. Die Vorfreude auf die Geburt und auf das Kennenlernen des eigenen Kindes wird dabei immer größer. Deswegen sind alle Besorgungen und Vorbereitungen rund um das Thema Baby Erstausstattung so wichtig! Das Babyzimmer sollte gemütlich, freundlich, hell, aber auch sicher eingerichtet sein. Wie das gelingt und was du bei der Einrichtung des Babyzimmers sonst noch beachten solltest, erklären wir dir in diesem Beitrag. 

Macht euch einen konkreten Plan

Es erleichtert die Einrichtung des Babyzimmers unglaublich, wenn ihr euch vorher konkrete Gedanken und Notizen macht, wie das Zimmer aussehen soll und wie ihr es gestalten wollt. Soll die Wandfarbe eher zurückhaltend, neutral oder etwas auffälliger sein? Mögt ihr es eher gemütlich oder doch lieber minimalistisch? Soll das Babyzimmer altersneutral oder eher niedlich/kindlich eingerichtet sein? Möchtet ihr mit bestimmten Motiven oder mit einem konkreten Motto (z.B. alles im Vintage-Stil) arbeiten? Das sind alles Fragen, die ihr euch vorher beantworten solltet. 

Was ihr für das Babyzimmer wirklich benötigt

1. Eine hochwertige Wickelkommode

Für eine praktische und qualitativ hochwertige Wickelkommode im Babyzimmer sollten Eltern auf jeden Fall etwas mehr Geld einplanen. Eine Wickelkommode wird in der ersten Zeit eine sehr wichtige Rolle im Leben der frischgebackenen Familie spielen. Neben Wickeln, Pflegen, An- und Umziehen wird auch ganz viel gekuschelt und gelacht. Klar, dass der Wickeltisch nicht nur schick, sondern auch gut durchdacht und praktisch sein sollte. Daher ist eine Kombination aus Kommode und Wickelaufsatz am besten geeignet. So hast du die Babykleidung und die Sachen zum Wickeln immer griffbereit. Beim Wickelaufsatz sollte darauf geachtet werden, dass er breit genug sowie gut gepolstert und leicht zu säubern ist. Eine Wickelkommode für das Babyzimmer sollte auch mindestens 85 cm hoch sein, damit ihr euch bei Wickeln nicht permanent bücken müsst. Es gibt auch Wickelkommoden mit abnehmbarem Wickelaufsatz, sodass diese nach der Wickelzeit als ganz normale Kommode weitergenutzt werden kann. 

2. Das Babybett im Babyzimmer

Das Babybett für das Babyzimmer sollte ebenfalls sehr sorgfältig ausgewählt werden, da Babys in den ersten Lebensmonaten viel Schlaf benötigen. Damit der Schlaf auch erholsam ist, muss beim Babybettenkauf einiges beachtet werden. Für die erste Zeit nach der Geburt nutzen viele Eltern ein Beistellbett, das direkt mit dem Elternbett verbunden werden kann. So wird das Stillen oder Füttern in der Nacht deutlich vereinfacht, da du dein Baby einfach zu dir holen kannst. Nach ein paar Monaten kann dein Kind dann in sein Babyzimmer umziehen, wo es von nun an im Babybett schläft. Das Babybett sollte in der Regel ein Gitterbett sein, da die Gitterstäbe verhindern, dass dein Baby aus dem Bett fällt oder herausklettert. Im Babybett sollten außerdem keine Kissen, Decken, Spielsachen oder eine große Anzahl an Kuscheltieren liegen, da dein Baby sonst ersticken könnte. Aus diesem Grund sind Schlaf- und Pucksäcke für Babys die bessere Alternative. Achtet auch darauf, dass das Babybett im Babyzimmer nicht an einem Fenster steht. Zum einen kann dein Baby der Zugluft ausgesetzt sein und zum anderen birgt ein Bett in der Nähe des Fensters spätestens eine echte Gefahr, wenn dein Kind größer wird. Gibt es kein Rollo, wird es für dein Baby in der Nähe des Fensters womöglich auch zu hell sein. Vorteilhaft ist es auch, wenn das Bett in Blickrichtung zur Tür steht. So kann dein kleiner Schatz von seinem Bett aus immer sehen, wer den Raum betritt. Das gibt Kindern ein Gefühl von Sicherheit.

3. Der passende Kleiderschrank für das Babyzimmer

Ob du dich für einen Babykleiderschrank oder einen „normalen“ Kinderkleiderschrank im Babyzimmer entscheidest, bleibt dir überlassen. Der Vorteil bei einem Kinderkleiderschrank ist, dass du ihn nicht so schnell austauschen musst, wenn dein Baby größer wird. Wichtig ist, dass die zahlreichen Babysachen sicher und ordentlich verstaut werden können und der Schrank selbst kein Sicherheitsrisiko für dein Kind darstellen darf. 

4. Eine Stillecke 

Es macht durchaus Sinn, im Babyzimmer eine kleine Stillecke einzurichten. Wie die Ecke aussehen soll, kannst du natürlich selbst entscheiden. Eine bequeme Matte auf dem Boden, ein Sitzsack, ein bequemer Schaukelstuhl oder ein einfacher Stuhl – du siehst, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie du dein Baby in Ruhe stillen kannst. Natürlich kannst du diesen Platz im Babyzimmer auch nutzen, wenn du nicht stillen kannst oder möchtest. 

5. Der Spielbereich im Babyzimmer

Auch für kleinere Babys eignet sich eine gemütliche Spielecke im Babyzimmer. Am besten legst du in diesem Bereich einen weichen Teppich oder eine kuschelige Krabbeldecke für dein Baby aus. Eine kleine Menge Kindersitzkissen und altersgerechtes Spielzeug machen die Spielecke komplett. Die Spielecke kann natürlich jederzeit angepasst werden. Durch Aufbewahrungsboxen und Wandtaschen lässt sich großes Chaos vermeiden und die Spielsachen können ganz einfach verstaut werden, sodass sie im Babyzimmer nicht einfach herumliegen und stören. 

Ausreichend Stauraum schaffen

In einem Babyzimmer sind gute Verstaumöglichkeiten von Spielsachen, Babykleidung und Babyzubehör wichtig. Neben häufigem Ausmisten helfen ausreichend Stauraum und eine gute Ordnungsstruktur dabei, Unordnung im Babyzimmer zu vermeiden und alles sicher und griffbereit zu verstauen. Fächer, Trennwände, Wandtaschen und Schubladen sowie Aufbewahrungsboxen eignen sich hierfür besonders. In Regalen, die eher breit als hoch sind und die eine quaderförmige Fächer aufweisen, lassen sich die Aufbewahrungsboxen ganz leicht verstauen. 

Die passende Wandfarbe und geeignetes Licht für das Babyzimmer 

Auch wenn die Einrichtung des Babyzimmers vor allem praktisch und gut durchdacht sein sollte, spielt die Wandgestaltung und die Wahl des Lichtes im Babyzimmer ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Wandfarbe sollte zum einen zu der Einrichtung und dem gewählten Stil passen, zum anderen sollte sie aber auch nicht zu grell ausfallen. Helle und zarte Farben wie Pastelltöne wirken beruhigend auf Babys und kleine Kinder. Natürlich hat auch die Beleuchtung einen Einfluss auf den Wohlfühlfaktor im Babyzimmer. Das Licht sollte nicht zu grell sein, da es sehr unangenehm für die empfindlichen Augen deines Babys sein kann und auch nicht sonderlich gemütlich wirkt. Tischleuchten oder Wandlampen sind da schon eher geeignet. Am Abend und in der Nacht sind vor allem Nacht-und Schlummerlichter toll für Babys und Kleinkinder, da sie beruhigend wirken und deinem kleinen Schatz die Angst vor der Dunkelheit nehmen können. Auch wenn Tageslicht wichtig ist, solltest du im Babyzimmer Vorhänge oder Rollos an den Fenstern anbringen. Da Babys in den ersten Monaten auch tagsüber viel schlafen, können die Fenster so leicht abgedunkelt werden. 

Sicherheit im Babyzimmer 

Einer der wichtigsten Aspekte beim Einrichten des Babyzimmers ist die Sicherheit. Hier gibt es einige Dinge, die Eltern auf jeden Fall beachten sollten. Du solltest unbedingt darauf achten, dass die Möbel im Babyzimmer keine scharfen Kanten haben. Damit sich dein Kind nicht verletzt, solltest du, wenn es scharfen Ecken an den Möbeln gibt, einen Ecken-oder Kantenschutz verwenden. Des Weiteren ist es wichtig, darauf zu achten, dass alle Gegenstände und Möbelstücke im Babyzimmer äußerst standhaft sind. Babys und Kinder können beim Spielen und Toben gerne auch mal an die Möbelstücke stoßen, sodass bestimmte Möbel wie die Wickelkommode, aber auch Schränke und Regale ordentlich (an der Wand) befestigt werden sollten. Achte auch darauf, dass alle Babyzimmermöbel und Gegenstände im Babyzimmer aus schadstofffreien und unbedenklichen Materialien bestehen. Für Steckdosen und die Fenster gibt es extra Kindersicherungen, sodass damit Unfälle vermieden werden können. Auch Stromkabel sollten nicht in der Reichweite von Kindern zu finden sein, sondern möglichst gut versteckt werden. Mit einem Babyphone im Babyzimmer kannst du immer sichergehen, dass mit deinem Baby alles in Ordnung ist. 

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