Die 8 größten Vorteile von Bio-Babykleidung

Ist Bio-Babykleidung für mein Kind wirklich so gut, wie alle tun? Oder wird dieses „Bio“ einfach nur gehypt, um die Verkaufszahlen zu pushen?

Wenn es diese Fragen sind, die dir ab und an den Schlaf rauben und die die Sorge um dein Kleines anheizen, solltest du den folgenden Artikel aufmerksam lesen.

Wir erklären dir die 8 größten Vorteile von Bio-Babykleidung und liefern dir hiermit die perfekte Entscheidungshilfe für oder gegen „dieses Bio-Zeug“.

Bio im Essen, okay - Aber was bedeutet eigentlich "Bio-Babykleidung"?

An den Anblick von Bio-Obst, Bio-Wurst und Bio-Kosmetik haben wir uns längst gewöhnt. Doch Bio-Bekleidung erscheint vielen von uns nach wie vor unwirklich – fast wie von einem anderen Stern. Deshalb möchten wir kurz einen kleinen „Aha-Moment“ bei dir auslösen und dir verraten, was Bio-Babykleidung ist.

Bio-Bekleidung sind Kleidungsstücke aus biologisch angebauten Rohstoffen wie beispielsweise Baum- oder Schurwolle. Während auf herkömmlichen Baumwollplantagen (ja - Baumwolle wächst tatsächlich am Strauch) mit ordentlich Düngemittel und Pestiziden nachgeholfen wird, den Schädlingsbefall zu verhindern und hierdurch den Ertrag zu erhöhen, ist dies beim Bio-Anbau nicht der Fall.

Und das aus gutem Grund. Jede Form von Chemie, die in den Erdboden eindringt, schadet nicht nur den gierigen Schädlingen, sondern auch der Umwelt.

Abgesehen davon gelangen die Chemikalien in die Baumwolle, sodass wir sie später nichtsahnend auf unserer Haut tragen und uns hierdurch einem gesundheitlichen Risiko aussetzen. Beängstigend, oder?

Bio-Babybekleidung stellt somit die gesunde Alternative für dein Baby dar, sie ist gut für die Umwelt und meistens werden nachhaltige und soziale Projekte damit unterstützt. So achten viele Bio-Bauern beispielsweise darauf, dass alle Mitarbeiter von fairen Arbeitszeiten sowie einem angemessenen Lohn profitieren. Auch der Ausbeute an Menschen und Natur wird ein Riegel vorgeschoben.

Damit du weißt, ob du es mit Bio-Babykleidung zu tun hast, kannst du dich an verschiedenen offiziellen Siegeln wie beispielsweise OEKO-TEX®, IVN Best oder GOTS orientieren.

Die nachfolgenden Fakten sprechen für sich:

1. Bio-Babykleidung ist unbedenklich für die Gesundheit

Das Immunsystem deines Babys ist in den ersten Lebensmonaten noch sehr anfällig. Es dauert eine Weile, bis dein Kleines alle Umwelteinflüsse verkraften kann. Durch hochwertige Bio-Babykleidung sorgst du dafür, dass ausschließlich unbedenkliche Materialien an die Haut deines Neugeborenen gelangen. Gleichzeitig minimierst du die Gefahr von unangenehmen Hautreizungen deutlich.

2. Mit Babykleidung aus biologischem Anbau trägst du zum Umweltschutz bei

Wie erwähnt werden bei der Herstellung von Bio-Kleidungsstücken keine Chemikalien oder Pestizide eingesetzt. Dies kommt unserer extrem vorbelasteten Umwelt zugute. Ruhigen Gewissens trägst du mit dem Kauf von Baby-Biobekleidung zum Umweltschutz bei und das wiederum sichert die Zukunft deines Kindes. Ein guter Gedanke, nicht wahr?

3. Keine Genmanipulation bei Bio-Baumwolle

Beim Anbau herkömmlicher Baumwolle wird von Anfang an auf einen hohen Profit geachtet. Dem Zufall wird hier rein gar nichts überlassen. Es ist also kein Wunder, dass bereits das Saatgut genmanipuliert wird, um einen hohen Ertrag zu erzielen. Bei der Bio-Baumwolle hingegen wird natürliches Saatgut ohne jeglichen veränderten Genpool verwendet.

4. Durch den Kauf von Bio-Babykleidung sorgst du für das soziale Wohl von Arbeitern und Bauern

Im Sinne des nachhaltigen und umweltschonenden Anbaus von Bio-Bekleidung wird nicht nur die Umwelt bedacht. Auch die Bauern und Arbeiter profitieren von den fairen Bedingungen. Sie erhalten ausreichend Lohn, um sich und ihre Familien zu versorgen und lernen zum Teil erstmals in ihrem Leben faire Arbeitsbedingungen kennen. Und du kannst dich hierfür aktiv einsetzen.

5. Kleinbauern haben eine echte Chance

Machen wir uns nichts vor: Herkömmliche Baumwolle, die unter Verwendung von Chemikalien hergestellt wird, stammt meist aus Großbetrieben. Dies ist kein Wunder, denn hier zählt der Profit und dieser ist nur zu erwarten, wenn entsprechend viel Baumwolle mit wenig Aufwand erzeugt wird.

Bei der Bio-Baumwolle liegt das Augenmerk jedoch auf einem anderen Schwerpunkt. Ziel ist es, die Baumwolle nachhaltig und möglichst umweltschonend sowie gesundheitsbewusst anzubauen. Die Menge spielt eine untergeordnete Rolle. Deshalb haben Kleinbauern und deren Familien eine echte Chance auf ein glückliches Leben durch den ökologischen Anbau.

Wenige Felder reichen aus und auf diese können gerade in den Entwicklungsländern viele Familien zurückgreifen. Es wird jeweils nur ein Teil der Felder bearbeitet, während sich die Ruhefelder regenerieren können. Dies ist für den nachhaltigen und biologischen Anbau immens wichtig, denn nur durch einen nährstoffreichen Boden wird der Bio-Anbau zum Erfolg.

Gleichzeitig können die Bio-Bauern einen etwas höheren Preis verlangen.

6. Zur Herstellung von Bio-Baumwolle wird weniger Wasser benötigt

Für uns ist es kaum vorstellbar, aber Wasser ist tatsächlich ein kostbares Gut. Es sollte daher nicht verschwendet werden, schon gar nicht für die Herstellung von Bekleidung. Genau dies beherzigt der Bio-Anbau. In der Regel wird dabei kein Trinkwasser verschwendet. Zum Großteil greifen die Bauern auf Regenwasser zurück und schonen hierdurch wichtige Ressourcen.

Zum anderen können die Pflanzen aus dem nahrhaften Boden deutlich mehr Wasser aufnehmen. Pflanzen, die auf Böden wachsen, bei denen Pestizide verwendet werden, speichern weniger Wasser, sodass entsprechend mehr gegossen werden muss.

7. Keine Abstriche am Tragekomfort

Natürlich leiden Qualität und Tragekomfort bei der Verwendung von Bio-Babykleidung nicht. Im Gegenteil – sie sind sogar besser. Der angenehme Stoff schmiegt sich herrlich an die Haut deines Babys, sodass dein Kleines sich wohl und geborgen fühlt. Bio-Baumwolle ist weich und hält warm. Gleichzeitig ist sie atmungsaktiv und bietet deinem Baby hierdurch den perfekten Wohlfühlfaktor.

8. Dank der Siegel weißt du, was dein Kind trägt

Kurze Frage: Hast du schon einmal auf das Etikett eines herkömmlichen Kleidungsstückes geschaut? Bzw. hast du herausgefunden, wo diese Kleidung herstammt? Mal abgesehen von Aufdrucken wie „Made in China“ oder dergleichen? Weißt du, wo das Kleidungsstück wirklich herstammt? Eher nicht, oder?

Bei Bio-Babykleidung gehst du das Risiko nicht ein, denn diese ist in der Regel zertifiziert und mit einem entsprechenden Siegel wie beispielsweise OEKO-TEX® versehen. Und diese Siegel verraten weitaus mehr, nämlich, dass die Produkte aus Bio-Anbau stammen und dass gleichzeitig auf die Lebensbedingungen der Arbeiter geachtet wird. Beruhigend, nicht wahr?

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