7 Anzeichen dafür, dass die Geburt schon bald bevorsteht

Jede Schwangerschaft verläuft anders. Dennoch gibt es einige klare Anzeichen dafür, dass sich der zukünftige Neuankömmling auf den Weg in Richtung Familie macht und du schon bald glückliche, frischgebackene Mutti sein wirst.

1. Die Senkwehen treten auf

Bevor es der Sprössling schafft, den Geburtskanal zu erreichen, muss vorerst das Köpfchen in dein Becken gesenkt werden. Du wirst dies realisieren, sobald sich dein Bauch nach unten abgesenkt hat. Deine inneren Organe haben dann wieder reichlich Platz, außerdem liegt es sich so gemütlicher! Leider ist das Absenken des Kindes manchmal mit den sogenannten Senkwehen verbunden, die sich aber deutlich von den Geburtswehen und den Vorwehen unterscheiden. Meist treten diese bereits einige Tage bis Wochen vor der Geburt auf, manchmal aber auch während der Geburt. 

2. Der Schleimpfropf löst sich

Der Schleimpfropf schützt das Ungeborene davor, dass Bakterien in den verschlossenen Muttermund eindringen. Einige Tage oder Stunden vor der Geburt löst sich der Pfropf, sodass es zu einem schleimigen bis blutigen Ausfluss kommt. Einige werdende Mütter bemerken das Lösen des Schleimpfropfens nicht, bei anderen wiederum löst sich dieser sogar am Stück. Nicht selten kann es noch einige Tage dauern, bis die tatsächliche Geburt nach dem Lösen des Pfropfens beginnt. Trotzdem ist dies ein sicheres Anzeichen für die anstehende Geburt.

3. Ein vorzeitiger Blasensprung tritt auf

Vielleicht mag es der Sprössling pompös und kündigt sich mit dem vorzeitigen Blasensprung an. Einen halben oder einen ganzen Tag nach dem Platzen der Fruchtblase geht es mit den Eröffnungswehen los. Manchmal tritt der Blasensprung sogar noch vor der ersten Geburtswehe auf. Ob es nun tatsächlich die Fruchtblase war, die für dein nasses Höschen verantwortlich ist, kann deine Hebamme durch einen ph-Test herausfinden. Zudem kannst du den Ausfluss durch das Anspannen deines Schließmuskels nicht stoppen.

4. Der Gebärmutterhals verkürzt sich

In den letzten Tagen vor der Geburt wirst du eine weitere, körperliche Veränderung durchmachen. Der Gebärmutterhals wird weicher und verkürzt sich, damit der Neuankömmling bei der Entbindung problemlos den Mutterleib verlassen kann. Die Verkürzung des Gebärmutterhalses wirst du nicht merken, dafür kann dein Frauenarzt die Länge des Halses jedoch messen. In den meisten Fällen ist die Verkürzung ein sicheres Zeichen dafür, dass es bald losgehen wird und dein Körper die Vorbereitungen auf die Geburt bereits getroffen hat.

5. Der Darm ist aktiv und der Durchfall kommt

Sobald dein Körper viel mehr Wehenhormone herstellt, um die Geburt langsam aber sicher anzuregen, wirst du häufigeren Stuhlgang haben, denn dein Darm wird angeregt. Durchfall zählt ebenfalls zu den Anzeichen dafür, dass du bald entbinden wirst. Da du mit einem vollen Darm erschwert deinen Sprössling zur Welt bringen kannst, wird dir vor der Geburt oft ein Einlauf angeboten.

6. Es gibt weniger Kindsbewegungen

So langsam wird es dem Knöpfchen im Mutterleib zu eng. Da es in den letzten Wochen vor der Geburt nochmals circa 400 Gramm an Körpergewicht zulegt, wirst du kurz vor der Geburt weniger Kindsbewegungen wahrnehmen. Meist fallen die Bewegungen des zukünftigen Neuankömmlings viel schwächer aus als im Normalfall. Solltest du jedoch so gut wie keine Bewegungen mehr feststellen können, kannst du deine Hebamme oder deinen Arzt vorsorglich um Rat fragen.

7. Dein Rücken schmerzt und deine Muskeln zucken

Ebenfalls berichten einige werdende Mütter darüber, dass sie vor der Geburt starke Rückenschmerzen erleiden mussten. Zwar sind Rückenschmerzen meist eine Begleiterscheinung der Schwangerschaft, jedoch sind diese vor der Geburt oft stärker ausgeprägt. Außerdem kann es kurz vor der Entbindung zum Zucken deiner Muskeln kommen.

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