So schützt du dein Baby vor schädlichem Sonnenbrand!

Wenn die Sonne scheint und das Wetter einfach einladend ist, möchtest du mit deinem Baby sicher einige Stunden an der frischen Luft verbringen. Dabei kann es jedoch schnell dazu kommen, dass dein Sprössling einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommt. Mit einigen Tipps kannst du den lästigen Sonnenbrand vorbeugen, während Hausmittel die Haut deines Babys dabei unterstützen, den Sonnenbrand möglichst zeitnah verschwinden zu lassen.

Sonnenbrand einfach vorbeugen

Die Haut deines Knöpfchens hat noch keinen eigenen Sonnenschutz aufgebaut. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du einige Vorkehrungen triffst, um einen Sonnenbrand bei eurem Ausflug zu vermeiden. Bei der Vorbeugung helfen dir beispielsweise diese Tipps:

1. Den Sprössling richtig einkleiden

Bei warmen bis heißen Temperaturen sollte der Sprössling möglichst im Zwiebellook gekleidet werden. Das bedeutet, dass mehrere Schichten angezogen werden. So ist das Baby sowohl am Vormittag, wenn die Sonne noch nicht so heiß scheint, optimal angekleidet, als auch am späteren Mittag, wenn die Sonne herauskommt und es schnell zum Sonnenbrand kommen kann. Ein Sonnenhut ist ein Muss. Dieser Hut sollte in jedem Fall den Nacken und die kleinen Ohren abdecken. Wer möchte, kann zudem eine Babysonnenbrille besorgen.

2. Sonnencreme ist ein Muss!

Bezüglich des Sonnenschutzes solltest du nicht auf die herkömmliche Sonnenmilch zurückgreifen, sondern eine Creme auswählen, die einen hohen Lichtschutzfaktor hat und für Babys zarte Haut geeignet ist. Mehrmals täglich solltest du deinen Sprössling gewissenhaft eincremen und dabei nicht die Knie, Ohren und den Nacken vergessen.

3. Schatten suchen und die richtige Ausflugszeit wählen

Wusstest du, dass die Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr am höchsten ist? Die Ausflugszeit für Kind und Kegel sollte deshalb im Sommer am Vormittag oder Morgen liegen. Auch die Stunden am Nachmittag sind besser für Aktivitäten geeignet.

Zudem solltest du darauf achten, dass deinem Sprössling stets Schatten geboten wird. Deshalb eignet sich ein Sonnensegel für den Kinderwagen sehr gut.

4. Auch die Wolken hindern die Sonne nicht

An bewölkten Sommertagen ist die Sonneneinstrahlung nicht automatisch verhindert! Sollte es während eures Ausflugs wolkig oder windig werden, muss dein Knöpfchen dennoch ausreichend vor der Sonne geschützt sein. Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnensegel sollten deshalb stets mit dabei sein.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand – Tipps

Ist es dann leider doch dazu gekommen, dass die Haut des Babys von der Sonne in Mitleidenschaft gezogen wurde, können vorerst einige Hausmittelchen Abhilfe verschaffen.

1. Quark oder Joghurt helfen nicht

Als Hausmittel gegen Sonnenbrand werden oft Quark- oder Joghurtwickel empfohlen. Von diesen alternativen Kühlpacks ist jedoch abzuraten, da sie weder entzündungshemmend sind noch für die Behandlung auf der nackten Haut geeignet sind. Durch die Milchsäure in diesen Milchprodukten können Bakterien auf die zarte Babyhaut gelangen.

2. Kamille oder Aloe Vera sind gute Helfer

Mit einem besseren Gewissen kann auf die natürlichen Helfer Kamille oder Aloe Vera zurückgegriffen werden. Beide Hausmittel sind entzündungshemmend und somit bestens für die empfindliche Haut geeignet. Es können Wickel mit kaltem Kamillentee zubereitet werden. Auch Aloe Vera Cremes sind gut geeignet. Vorab sollte aber an einer nicht vom Sonnenbrand betroffenen Stelle der Babyhaut getestet werden, ob nicht eventuell eine Allergie besteht.

3. Viel Flüssigkeit für den kleinen Schatz

Durch den lästigen Sonnenbrand wird der Haut des Sprösslings viel Feuchtigkeit entzogen. Deswegen sollte nicht nur mit Cremes dagegen gearbeitet werden. Es ist zudem sehr wichtig, dass der Sprössling ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Wasser ist hier die beste Medizin!

4. Kühlen, kühlen und nochmals kühlen!

Der Sonnenbrand auf Babys Haut wird furchtbar brennen. Von daher sollte jetzt Kühlen angesagt sein. Mit einem Kühlpack oder mit feuchten Wickeln können die betroffenen Stellen auf der Haut ausreichend und durchgehend gekühlt werden. Das lindert auch den Schmerz.

5. Erst einmal zuhause bleiben

Wird das Knöpfchen von Sonnenbrand geplagt, sollte die Familie lieber erst einmal zu Hause bleiben. Noch mehr Sonneneinstrahlung auf die betroffenen Stellen verschlimmern die Hautreizung ungemein. Das bedeutet, dass ein entspannter Tag in den eigenen vier Wänden ansteht.

Wann müssen wir zum Arzt?

Mit einem Sonnenbrand beim Baby ist nicht zu spaßen. Treten auf der Babyhaut dann noch Blasen auf, sollte möglichst schnell ein Kinderarzt aufgesucht werden. Außerdem weisen viele weitere Symptome darauf hin, dass es dem Sprössling nicht gut geht und ein Arztbesuch ansteht. Kopfschmerzen, Fieber, Erbrechen und Übelkeit, Nackensteifheit oder Schüttelfrost sind bei einem starken Sonnenbrand Begleiterscheinungen, die einen Besuch beim Doktor nötig machen.

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