CTG während der Schwangerschaft und der Geburt

Die Untersuchung mittels CTG gehört zu den Wichtigsten während der Schwangerschaft. Vor allem kurz vor der Geburt wird das CTG daher häufig eingesetzt.

Warum das CTG für dich und dein Baby wichtig ist, wie es funktioniert und was es kostet, darüber klären wir dich in diesem Artikel auf.

Was bedeutet "CTG"?

CTG steht für „Cardiotokograph“. Das Gerät wird mit einer Art Gurt um deinen Bauch fixiert. Zwei Sonden nehmen hierdurch sowohl die aktuellen Wehen als auch die Herztöne deines Ungeborenen auf. Es schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Schon einige Wochen vor der Geburt können mit diesem Gerät selbst leichte Wehen erkannt werden, sodass dein Arzt bzw. deine Hebamme den Geburtstermin besser abschätzen und dich darauf vorbereiten kann. Damit ihnen diese Einschätzung leichter gelingt, ist das Gerät mit einem Computer verbunden, der wiederum die Aufzeichnungen grafisch darstellt. Zwei Kurven zeigen die Herztöne und die Wehentätigkeit an.

Ab wann wird das CTG eingesetzt?

Im letzten Trimester der Schwangerschaft kommt das CTG regelmäßig zum Einsatz, denn zu diesem Zeitpunkt ist es besonders wichtig, die Aktivitäten in deinem Bauch wahrnehmen und einschätzen zu können. Für dich und dein Baby ergibt sich hieraus eine hohe Sicherheit. Stellen die Ärzte beispielsweise fest, dass deine Wehen zu früh eintreten oder das etwas mit dem Herzschlag deines Kleinen nicht stimmt, können sie sofort handeln und beispielsweise einen Kaiserschnitt durchführen.

Wer kann die CTG Untersuchung durchführen?

Dein Frauenarzt sowie die Klinik, in der du dein Baby entbinden möchtest, werden ein entsprechendes CTG Gerät verwenden. Außerdem kann es sein, dass auch deine Hebamme über ein solches Gerät verfügt und demzufolge ebenfalls die gewünschten Messungen durchführen kann.

 

Was kostet das CTG?

Was die Untersuchung kostet, können wir nicht genau sagen, denn dies hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Wenn du beispielsweise eine Risikoschwangere bist, werden die Kosten für die CTG Untersuchungen in der Regel von der Krankenkasse übernommen, sodass du überhaupt nichts bezahlen musst.

Viele Frauenärzte bieten diese Untersuchungen im letzten Drittel der Schwangerschaft ebenfalls kostenlos an. Allerdings handelt es sich um sogenannte „IGeL“-Leistungen. Dies bedeutet, dass du im Normalfall selbst für die Kosten aufkommen musst, wenn nicht eine der eben erwähnten Situationen eintritt. CTG Untersuchungen kosten bei vielen Gynäkologen und Hebammen ca. 15 bis 25 Euro. Da sie nicht unbedingt notwendig sind, musst du also selbst überlegen, ob du sie in Anspruch nehmen möchtest oder nicht.

In welchen Fällen solltest du ein CTG durchführen lassen?

Das CTG ist ein Ultraschallgerät, welches entsprechende Schallwellen aussendet. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Ultraschall sind die Schallwellen jedoch intensiver, da es sich um ein sogenanntes Doppler-Gerät handelt.

Für dich als Mutter ist dies vollkommen unbedenklich. Allerdings sind sich Experten nach wie vor nicht darüber einig, ob das CTG deinem Ungeborenen möglicherweise schaden könnte. Schon aus diesem Grund solltest du das CTG nur durchführen lassen, wenn dein Arzt es für notwendig hält. Andernfalls reichen auch herkömmliche Ultraschalluntersuchungen aus, die während der Schwangerschaft ohnehin durchgeführt werden.

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