Corona - 11 Tipps, um dein Baby vor einer Ansteckung zu schützen

Die Corona-Fallzahlen sind in den vergangenen Wochen auch in Deutschland wieder rapide angestiegen. Das Coronavirus wird die Welt also noch eine ganze Weile in Atem halten und ein ständiger Teil unseres Alltags sein. Maskenpflicht, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen sind nur ein paar der beschlossenen Maßnahmen. Da Babys und Kleinkinder weder eine Maske tragen noch Abstand halten können, ist es an der Zeit zu schauen, wie die jüngsten Familienmitglieder geschützt werden können. 

Kein erhöhtes Risiko eines schweren Verlaufs bei Schwangeren und (ungeborenen) Kindern

Nach derzeitiger Datenlage besteht für schwangere Frauen, Neugeborene und Kinder kein erhöhtes Risiko, dass die Corona-Erkrankung schwer verläuft. Vor allem bei Kindern entwickeln sich meistens nur leichte Symptome. Obwohl aktuell noch nicht geklärt ist, ob sich Embryos im Mutterleib anstecken können, gibt es vereinzelt Neugeborene, die sich möglicherweise noch während der Schwangerschaft im Mutterleib infiziert haben. In den meisten Fällen zeigen Babys nach der Geburt jedoch keine Symptome, wenn ihre Mutter an Covid-19 erkrankt ist. Auch beim Stillen ist es eher unwahrscheinlich, dass das Coronavirus über die Muttermilch auf das Neugeborene übertragen wird. Des Weiteren scheint keine Gefahr zu bestehen, dass das Virus eine Fehlgeburt auslöst. Da es aber dennoch vereinzelt zu schweren Verläufen kommen kann und Kinder auch symptomlos Überträger des Virus sein können, sollten (werdende) Mamas sich und ihr Baby so gut wie möglich vor einer Ansteckung schützen. Da Corona hauptsächlich durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen wird, sollte hier zuerst angesetzt werden. Dennoch muss gesagt werden, dass es keinen hundertprozentigen Schutz vor Corona gibt. Mit bestimmten Maßnahmen lässt sich das Ansteckungsrisiko aber deutlich minimieren. 


1. Regelmäßiges Händewaschen 

Einfaches Händewaschen ist eine der besten Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 und natürlich auch gegen andere Erkrankungen. Alle Viren, die sich auf unseren Händen befinden, werden ganz einfach abgetötet. Bevor du dein Baby berührst, solltest du dir deine Hände für mindestens 20 Sekunden gründlich mit Wasser und Seife waschen. Das gilt natürlich auch für alle Menschen, dein Kind halten wollen. Babys und Kleinkinder können sich noch nicht allein die Hände waschen, also ist es wichtig, dieses ab einem bestimmten Alter gemeinsam mit ihnen zu üben. 

2. Häufiges Lüften

Längere Aufenthalte in geschlossenen Räumen stellen nach derzeitigen Erkenntnissen ein erhöhtes Infektionsrisiko da. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig zu lüften. Dabei sollte mit weit geöffneten Fenstern für mindestens 5 – 10 Minuten stoßgelüftet werden. So kannst du das Übertragungsrisiko deutlich reduzieren. Achte beim Lüften nur darauf, dass sich dein Baby nicht in der Nähe des Fensters aufhält! 

3. Reinige und desinfiziere regelmäßig alle Oberflächen & Alltagsgegenstände!

Grundsätzlich ist es möglich, dass Coronaviren durch unmittelbares Niesen oder Husten einer infizierten Person auf eine Oberfläche oder einen Alltagsgegenstand gelangen und dort eine gewisse Zeit überleben können. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, alle möglichen Flächen im Haus und bestimmte Alltagsgegenstände, wie das Handy, regelmäßig zu reinigen und zu desinfizieren. Wichtig ist außerdem, dass du auch beim Kochen auf Sauberkeit und Hygiene achtest. 

4. Kontakte reduzieren

Da mittlerweile wieder eine Kontaktbeschränkung angeordnet wurde, solltest du dich auch daran halten. Das ist sicherlich nicht immer einfach, da vor allem die Großeltern ihr kleines Enkelchen so oft wie nur möglich sehen wollen. Allerdings kann das Virus derzeit nur eingedämmt werden, wenn jede*r seine Kontakte einschränkt. 

5. Ständiges Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden

Unsere Hände kommen jeden Tag mit unterschiedlichen Gegenständen und damit auch mit verschiedenen Bakterien und Viren in Berührung. So kann das Coronavirus ebenfalls an unsere Hände gelangen und ganz leicht über den Mund, die Nase oder die Augen in den Körper aufgenommen werden. Aus diesem Grund solltest du es unbedingt vermeiden, dir mit ungewaschenen Händen in dein Gesicht oder in das Gesicht deines Sprösslings zu fassen. 

6. Nicht in die Hände husten oder niesen!

Da das Coronavirus hauptsächlich über die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen wird, solltest du versuchen, immer in ein Taschentuch oder in deine Armbeuge zu niesen bzw. zu husten. Das benutzte Taschentuch solltest du danach sofort wegwerfen. So sorgst du dafür, dass sich Viren und Bakterien nicht so einfach verbreiten können und schützt deine Mitmenschen, vor allem aber dein Baby. 

7. Sterilisiere regelmäßig alle Schnuller & Flaschen

Natürlich solltest du das sowieso regelmäßig machen – in der jetzigen Zeit ist es aber umso wichtiger, dass du die Schnuller und Fläschchen deines kleinen Lieblings täglich reinigst, auskochst oder im Vaporisator sterilisierst, um dein Kind vor Bakterien und Viren zu schützen.

8. Spaziergänge an der frischen Luft

Um dein Immunsystem zu stärken und eine Erkrankung vorzubeugen, ist es wichtig, dass ihr euch regelmäßig bewegt. Neben Sport sind vor allem ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft sehr effektiv und wohltuend. Am besten ziehst du dein Baby schön warm an, nimmst eine Decke mit und gehst auch bei schlechtem Wetter wenigstens für ein paar Minuten an die frische Luft. Das baut nicht nur Stress ab, sondern ist auch gut für dein Immunsystem und das deines Babys.

9. Auf eine gesunde Ernährung achten

Eine nährstoffreiche, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung hilft ebenfalls dabei, das Immunsystem zu stärken und gegen Krankheitserreger widerstandsfähiger zu machen. Aus diesem Grund sollten viel Obst und Gemüse sowie unverarbeitete Lebensmittel auf eurem Speiseplan stehen. Wenn du dein Kind noch stillst, dann ist es wichtig, dass du auf eine gesunde Ernährung achtest, damit dein Baby mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. 

10. Bei ersten Symptomen & Krankheitsgefühl zuhause bleiben und ärztlichen Rat einholen

Wenn du dich krank fühlst oder sich erste Krankheitssymptome bei deinem Kind zeigen, dann ist es wichtig, dass ihr zuhause bleibt. Das gilt nicht nur bei dem Verdacht auf Corona, sondern bei allen Erkrankungen. Wenn Fieber, Husten und Atembeschwerden dazukommen, dann solltet ihr euch rechtzeitig ärztlichen Rat einholen! 

11. Immer informiert bleiben! 

In der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass du informiert bleibst. Allerdings musst du nicht stündlich Nachrichten schauen oder deinen Feed aktualisieren. Ein bisschen Abstand tut ab und zu gut, um die schwere Zeit zu überstehen. Wenn du dich informierst, solltest du auf seriöse Seiten zurückgreifen und die Ratschläge der Expert*innen  befolgen. 

Fazit

Die aktuelle Zeit ist für niemanden leicht. Corona betrifft uns alle und macht allen das Leben schwer. Wir hoffen, dass dir diese Tipps helfen, um deine Liebsten vor dem Virus zu schützen und gut durch die nächsten Monate zu kommen. Lasst euch trotz der schwierigen Situation nicht allzu sehr die Laune vermiesen und denkt positiv. Stress ist nicht nur ungesund für euch, sondern überträgt sich auch auf euren Nachwuchs. Denkt immer daran – irgendwann wird wieder Normalität einkehren.

Und bis dahin hoffen wir, dass ihr gesund bleibt und auf euch aufpasst! 

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