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10.04.2019
Erziehung

7 Tipps für ein vergnügtes Babyschwimmen – darauf sollten Eltern achten

Ein bisschen plantschen und das warme Nass genießen – das Babyschwimmen ist eine tolle und vor allen Dingen aufregende Aktivität für die Kleinen. Zahlreiche Schwimmkurse werden in fast jeder Stadt angeboten, um die Sprösslinge zu den ersten Schwimmstunden zu locken. Als Elternteil sollte man jedoch einige Dinge beachten, sobald der erste Besuch mit dem Baby im Schwimmbad ansteht.

Ab wann ist das Babyschwimmen sinnvoll für mein Kind?

Bestenfalls beginnt der Babyschwimmkurs ab dem dritten Lebensmonat des Knöpfchens. Ab diesem Zeitpunkt können die Kleinen ihren Kopf bereits selbstständig aufrecht halten. Frühchen brauchen häufig etwas mehr Zeit, um bereit für den ersten Besuch im Schwimmbad zu sein. Das liegt vor allem daran, dass sie sehr oft kälteempfindlicher sind. Um herauszufinden, ob dein Baby bereit für den Wassergang ist, kann auch der Kinderarzt oder die Kinderärztin konsultiert werden. Diese:r wird, auf Grundlage der Gesundheit deines Kindes, entscheiden können, ob die Schwimmstunden beginnen können.

Warum ist Babyschwimmen gut für die Kleinen?

Natürlich ist das Babyschwimmen eine wundervolle Freizeitbeschäftigung, welche das Verhältnis zwischen Eltern und Kind stärkt und eine Abwechslung zur Beschäftigung mit Spielsachen bietet. Ob es ebenfalls die Motorik der Kleinen fördert, konnte durch Studien bisher noch nicht bewiesen werden, wird aber vermutet. Dennoch fällt es Kindern, die bereits am Babyschwimmen teilgenommen haben, später oftmals leichter, das Schwimmen zu erlernen. Sollte dein Sprössling sowohl gegen die Rotaviren geimpft worden sein als auch kein erhöhtes Allergierisiko aufweisen, steht dem gemeinsamen Plantschen nichts im Weg. Durch den innigen Körperkontakt, der zwischen dem Erwachsenen und dem Baby im Wasser entsteht, wird das Vertrauen vergrößert und die Eltern-Kind-Bindung gestärkt. Dein Knöpfchen wird die vielen neuen Eindrücke im Schwimmbad genießen und den Badeausflug jedes Mal als abenteuerlich empfinden!

Worauf muss beim Schwimmen mit dem Sprössling geachtet werden?

Natürlich soll die Zeit im Schwimmbad sowohl für das Baby als auch für die Eltern herrlich entspannt und vergnügt vonstattengehen. Daher solltest du als Elternteil nicht nur das Okay vom Arzt oder der Ärztin einholen, bevor es in das warme Nass geht, sondern weiterhin auch einige Dinge beachten:

1. Eine Schwimmwindel ist unverzichtbar

Für den ersten Besuch im Schwimmbad muss eine Schwimmwindel her! Diese besondere Art der Windel saugt sich im Becken nicht mit Wasser voll und garantiert deshalb einen hygienischen Schwimmbadbesuch. Es ist dringend davon abzuraten, eine herkömmliche Stoff- oder Einwegwindel zu nutzen, da diese sich sehr stark mit Wasser vollsaugen und dann schwer werden.

2. Die richtige Wassertemperatur

In den meisten Schwimmbädern gibt es ein separates Babybecken, in welchem das Wasser wärmer ist als in den anderen Becken und damit besser an die Bedürfnisse deines Nachwuchses angepasst. Bei knapp 20° wäre es dem Sprössling zu kalt beim Baden! Vielmehr sollte die Wassertemperatur 30° betragen, wohler fühlt sich das Knöpfchen jedoch bei bis zu 33° Wassertemperatur.

3. Wie lange könnt ihr im Wasser bleiben?

Grundsätzlich solltest du dich bei der Dauer des Babyschwimmens nach deiner kleinen Maus richten. Bei dem ersten Besuch im Schwimmbad wird sie vermutlich schon nach wenigen Minuten wieder heraus wollen, danach können Babys aber zu richtigen Wasserratten werden! Dann könnt ihr so lange im Wasser verweilen, wie das Kind Lust und Spaß daran hat. Insgesamt sollte das Vergnügen am Plantschen jedoch nicht länger als eine halbe Stunde andauern.

4. Nach dem Schwimmen richtig stärken

Du als frischgebackener Elternteil wirst nach dem Schwimmen vermutlich Hunger haben – die körperliche Anstrengung im Wasser macht schließlich hungrig! Deinem kleinen Schatz wird es ähnlich gehen: Er wird nach dem aufregenden Wassererlebnis einen leeren Magen haben und sich stärken wollen. Deshalb solltest du das Knöpfchen nach dem Schwimmbadbesuch zur Brust nehmen oder entsprechendes Zubehör zum Essen und Trinken dabeihaben.

5. Das Baby nach dem Baden wärmen

Machst du dir Sorgen, dass sich dein Sprössling nach dem Baden erkältet? Dem kannst du vorbeugen, indem ein großes Badetuch und ein kuschelig warmer Bademantel Teil des Gepäcks sind. Sobald ihr dann das Wasser verlasst, solltest du das Baby direkt einkuscheln. So bleibt es gesund, munter und vor allem überglücklich!

6. Die empfindliche Babyhaut schützen

Es ist wichtig, dass du dein Kind nach dem Baden mit warmen Wasser kurz abduschst. Dadurch werden Schwimmbadkeime und das Chlor des Wassers abgespült. Anschließend solltest du dein Knöpfchen wieder in das kuschelige Handtuch wickeln oder den Bademantel überziehen. Als Zwischenschritt ist es ratsam, etwas Babyöl oder eine milde Hautlotion für das Kind zu verwenden, damit die zarte Babyhaut nicht austrocknet.

Fazit

Vor dem ersten Babyschwimmen deines kleinen Lieblings müssen ein paar Vorkehrungen getroffen, eine Schwimmwindel, ein Badetuch und ein Bademantel besorgt werden. Hast du dir alle unserer 7 Tipps zu Herzen genommen, kann anschließend so gut wie gar nichts mehr schiefgehen. Viel Spaß beim Plantschen!

Marlene
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