7 Tipps für ein vergnügtes Babyschwimmen – darauf sollten Eltern achten

Ein bisschen plantschen und das warme Nass genießen – das Babyschwimmen ist eine tolle und vor allen Dingen aufregende Aktivität für die Kleinen. Zahlreiche Schwimmkurse werden in fast jeder Stadt angeboten, um die Sprösslinge zu den ersten Schwimmstunden zu locken. Als Elternteil sollte man jedoch einige Dinge beachten, sobald der erste Besuch mit dem Baby im Schwimmbad ansteht.

Ab wann ist das Babyschwimmen sinnvoll für mein Kind?

Bestenfalls beginnt der Babyschwimmkurs ab dem dritten Lebensmonat des Knöpfchens. Ab diesem Zeitpunkt können die Kleinen ihren Kopf bereits selbstständig aufrecht halten. Frühchen brauchen häufig etwas mehr Zeit, um bereit für den ersten Besuch im Schwimmbad zu sein. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sie sehr oft kälteempfindlicher sind. Um herauszufinden, ob dein Baby bereit für den Wassergang ist, kann auch der Kinderarzt konsultiert werden. Dieser wird, auf Grundlage der Gesundheit deines Kindes, entscheiden können, ob die Schwimmstunden beginnen können.

Warum sollte mein Baby schwimmen gehen?

Natürlich ist das Babyschwimmen eine wundervolle Freizeitbeschäftigung, welche vor allen Dingen das Verhältnis zwischen Eltern und Kind stärkt. Ob es ebenfalls die Motorik der Kleinen fördert, konnte durch Studien bisher noch nicht bewiesen werden. Dennoch fällt es Kindern, die bereits am Babyschwimmen teilgenommen haben, später oftmals leichter, das Schwimmen zu erlernen. Sollte dein Sprössling sowohl gegen die Rotaviren geimpft worden sein als auch kein erhöhtes Allergierisiko aufweisen, steht dem gemeinsamen Plantschen nichts im Wege. Durch den innigen Körperkontakt, der zwischen dem Erwachsenen und dem Baby im Wasser entsteht, wird das Vertrauen vergrößert und die Eltern-Kind-Bindung gestärkt. Dein Knöpfchen wird die vielen neuen Eindrücke im Schwimmbad genießen und den Badeausflug jedes Mal abenteuerlich empfinden!

Worauf muss beim Schwimmen mit dem Sprössling geachtet werden?

Natürlich soll die Zeit im Schwimmbad sowohl für das Baby als auch für die Eltern herrlich entspannt und vergnügt vonstattengehen. Daher solltest du als Elternteil nicht nur das OK vom Arzt einholen, bevor es in das warme Nass geht, sondern weiterhin auch einige Dinge beachten:

1. Eine Schwimmwindel muss her

Für den ersten Besuch im Schwimmbad muss eine Schwimmwindel her! Diese besondere Art der Windel saugt sich im Becken nicht mit Wasser voll und garantiert deshalb einen hygienischen Schwimmbadbesuch. Es ist dringend davon abzuraten, eine herkömmliche Stoff- oder Einwegwindel zu nutzen, da diese sich sehr stark mit Wasser vollsaugen und dann schwer werden.

2. Die richtige Wassertemperatur

In den meisten Schwimmbädern gibt es ein separates Babybecken, in welchem das Wasser wärmer ist als in den anderen Becken. Bei knapp 20 Grad wäre es dem Sprössling auch zu kalt beim Baden! Vielmehr sollte die Wassertemperatur in jedem Fall 30 Grad betragen, wohler fühlt sich das Knöpfchen jedoch bei bis zu 33 Grad Wassertemperatur.

3. Wie lange bleibt ihr im Wasser?

Das Vergnügen im Wasser kann so lange anhalten, wie es deinem Sprössling eben gefällt. Bei dem ersten Besuch im Schwimmbad wird das Baby wohl bereits nach wenigen Minuten wieder heraus wollen - zukünftig könnten die Kleinen aber richtige Wasserratten werden. Dann könnt ihr so lange im Wasser verweilen, wie das Kind Lust und Spaß daran hat. Nach 45 Minuten sollte jedoch in der Regel Schluss sein.

4. Nach dem Schwimmen richtig stärken

Du als frischgebackener Elternteil wirst nach dem Schwimmen wohl Kohldampf haben. Die körperliche Anstrengung im Wasser macht schließlich hungrig. Auch das Baby wird nach dem Plantschen einen leeren Magen haben und sich stärken wollen. Deshalb solltest du das Knöpfchen nach dem Schwimmbadbesuch zur Brust nehmen oder für diesen Fall ein Fläschchen dabeihaben.

5. Das Baby nach dem Baden wärmen

Vielleicht machst du dir Sorgen, dass sich dein Sprössling nach dem Baden erkältet. Um dies vorzubeugen, solltest du ein großes Badetuch oder einen warmen und kuscheligen Bademantel für dein Kind mit im Gepäck haben. Sobald ihr dann das Wasser verlasst, solltest du das Baby direkt einkuscheln. So bleibt es gesund und munter!

6. Die empfindliche Babyhaut schützen

Es ist wichtig, dass du dein Kind nach dem Baden mit warmen Wasser kurz abduschst. Dadurch gehen die Schwimmbadkeime verloren und das Chlor wird gleichzeitig abgespült. Anschließend solltest du dein Knöpfchen wieder in das kuschelige Handtuch wickeln oder den Bademantel überziehen. Natürlich soll die zarte Babyhaut nach dem Schwimmbadbesuch nicht austrocknen. Daher ist es ratsam, etwas Babyöl oder eine milde Hautlotion für das Kind zu verwenden, nachdem ihr euch abgeduscht und abgetrocknet habt.

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