Dein Baby richtig pucken – Anleitung für die kuschelige Wickeltechnik

Vielleicht hast du schon einmal von einem sogenannten Pucktuch gehört und möchtest dieses Babyutensil gerne einmal ausprobieren? Wenn du dein Baby pucken möchtest, solltest du einige Dinge beachten. Mit der richtigen Anleitung jedoch gelingt die Nutzung des Pucktuchs problemlos und verhilft deinem Sprössling dann zu einem seelenruhigen Schlummer.

Was ist das Pucken eigentlich?

Beim Pucken handelt es sich um eine ganz besondere Wickeltechnik, die deinem Sprössling viel Geborgenheit und Wärme spendet. Bereits vor Jahren wurden Babys in Deutschland gepuckt, während diese Tradition in vielen Ländern ebenfalls seit Jahrzehnten besteht. Für das Pucken deines Knöpfchens benötigst du ein spezielles Pucktuch, welches du um dein Baby herumwickelst.

Vor- und Nachteile des Puckens

Immer noch ist das Pucken in Deutschland umstritten. Dabei kommt die Wickeltechnik mit Vor- und Nachteilen daher. So kann es beispielsweise Schreibabys dabei verhelfen, sich schneller zu beruhigen. Auch sind Babys, die in einem Pucksack oder in einem Pucktuch schlafen, erwiesenermaßen entspannter. Wird der Sprössling jedoch falsch gepuckt, besteht die Gefahr, dass Nerven eingeklemmt werden. Außerdem kann bei zu engem Pucken die Atmung der Kleinen beeinträchtigt werden.

So puckst du deinen Sprössling richtig

Sobald du ein Pucktuch parat hast, das mindestens 80cm x 80xm fasst, kannst du mit dem Pucken beginnen. Du solltest jedoch nicht den Anfängerfehler begehen und den Sprössling aus Sorge zu leicht einwickeln. Nach wenigen Minuten wird das Baby dann wieder strampelnd im Kinderbettchen aufwachen.

Am besten gelingt dir das richtige Pucken so:

  1. Zuerst legst du das Pucktuch in der Form einer Raute auf euren Wickeltisch.
  2. Anschließend wird die obere Spitze der Raute zur unteren Spitze eingeschlagen. Dein Sprössling wird mit dem Nacken auf die entstandene Falte gelegt.
  3. Nun legst du den von dir aus links gesehenen Arm deines Babys an den Körper an. Die linke Ecke der Puckdecke wird über das Ärmchen und den Körper gespannt. Daraufhin wird das Ende eingeschlagen und unter die rechte Seite des Körpers geklemmt. Wenn du deinen Sprössling vorsichtig zur linken Seite rollst,so kannst du eventuelle Falten einfach glattstreichen.
  4. Jetzt wird die untere Spitze des Tuches etwa bis zur Brust deines Babys nach oben geschlagen.
  5. Du kannst das Pucken beenden, indem du den rechten Arm deines Sprösslings an den Körper anlegst. Anschließend wird die von dir aus rechte Seite des Pucktuchs über den Körper gelegt und hinter dem Rücken des Babys eingesteckt.

Bildquelle: https://www.elterngeld.de/baby-pucken/

Wenn es dir davor graut, das Pucken direkt alleine durchzuführen, kann dir deine Hebamme sicherlich beim ersten Mal behilflich sein. Außerdem stehen auch sogenannte Puckdecken zur Verfügung. Mit diesen Babyutensilien ist es wesentlich einfacher, deinen Sprössling richtig zu pucken.

Wann sollte ich lieber nicht pucken?

Es gibt Situationen, da ist das Pucken deines Babys eher kontraproduktiv. Deshalb solltest du das Pucktuch niemals verwenden, sollte das Knöpfchen unter Fieber oder unter einer erhöhten Temperatur leiden. Die Wärme kann dann nicht richtig entweichen. Zudem können Säuglinge, die unter einem Hüftschaden leiden, ebenfalls nicht gepuckt werden.

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