Das weiße Gold - 7 Ideen für die andere Verwendung von Muttermilch

Muttermilch ist ein Wundermittel, das vor allen Dingen Babys zu schätzen wissen. Schließlich enthält die Milch aus Mamas Brust alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe und verhilft dem Sprössling so zu einem gesunden Wachstum. Wusstest du jedoch, dass du ebenfalls bestens Gebrauch von dem weißen Gold machen kannst? Abgepumpte und übriggebliebene Milch muss also keinesfalls entsorgt werden! Wie wäre es zum Beispiel, versuchst du dich einmal an diesen 7 tollen Ideen:

  1. Muttermilch wirkt antibakteriell und entzündunghemmend

Bereits seit mehreren tausend Jahren wird Muttermilch auch als Wundermittel bei Infektionen oder Entzündungen eingesetzt. Mehrere Studien beweisen, dass das weiße Gold antibakteriell und zugleich entzündungshemmend wirkt. Daher kann diese von dir beispielsweise bei einer Augen- oder Ohrenentzündung deines Babys verwendet werden. Einige Tropfen, welche auf die betroffenen Stellen aufgetupft werden, tun dabei schon ihren natürlichen Dienst.

  1. Windeldermatitis mit Muttermilch behandeln

Eine bei Neugeborenen ebenfalls oft auftretende Krankheit ist die sogenannte Windeldermatitis. Der wunde Po braucht dann intensive und milde Pflege. Perfekt geeignet ist auch hier die Muttermilch. Diese kann zur sanften Reinigung des Hinterteils Verwendung finden und so, bei regelmäßigem Gebrauch, auch eine Windeldermatitis vorbeugen. Du kannst also getrost auf hautreizende Pflegeprodukte und Feuchttücher verzichten.

  1. Babybrei mit der abgepumpten Muttermilch zubereiten

Reichst du deinem Sprössling bereits den ein oder anderen Babybrei, kannst du die übriggebliebene Muttermilch ebenfalls zur Zubereitung der Beikost einsetzen. So wird der Brei viel bekömmlicher. Außerdem wird dein Baby den altbekannten Geschmack schätzen, sodass das Füttern leichter von der Hand geht. Bestens eignet sich die Muttermilch für die Zubereitung von Getreidebreien.

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  1. Ein sanftes Bad im weißen Gold

Deiner Muttermilch werden viele heilende Wirkungen zugesagt. Wusstest du, dass das weiße Gold auch gegen trockene Babyhaut hilft? Ein schönes, warmes Bad in der abgepumpten Muttermilch verhilft der Haut deines Kindes zu mehr Feuchtigkeit und Weichheit. Bereits ein Löffel der Milch, den du dem warmen Badewasser hinzufügst, reicht für diese tolle Wirkung aus.

  1. Die kosmetische Wirkung deiner Muttermilch entdecken

Wo wir gerade von einem wohltuenden Bad sprechen – auch du kannst dir mit der abgepumpten Milch etwas Gutes tun! Sowohl die Akne deines Babys, als auch mögliche Hautunreinheiten bei dir, können mit der Muttermilch schonend behandelt werden. Zudem hilft diese dir bei trockener Haut, Sonnenbrand, trockenen Lippen oder Windpocken und Mückenstichen. Dazu solltest du die Milch stets in geringen Mengen auf betroffene Hautpartien auftragen.

  1. Auch bei Juckreiz kannst du deine Milch einsetzen

Nicht nur Mückenstiche jagen dich und deinen Sprössling manchmal mit ihrem Juckreiz in den Wahnsinn, auch Hautausschläge oder Brennesselstiche wollen unbedingt gekratzt werden. Um den Juckreiz auf natürliche Art und Weise zu lindern, kann die ganze Familie auf die abgepumpte Muttermilch zurückgreifen. Dieses Naturprodukt hilft schnell, effektiv und ohne Nebenwirkungen.

  1. Viele weitere Verwendungsmöglichkeiten des weißen Goldes

Dass die Muttermilch als mildes Reinigungsmittel für wunde Babypopos und als Creme gegen Juckreiz und Entzündungen verwendet werden kann, weißt du ja bereits. Dies sind jedoch immer noch nicht alle Möglichkeiten, die abgepumpte Milch weiterzuverwenden. Verrostete Fahrradteile, befleckte Windschutzscheiben oder angebrannte Essensreste am Herd – ein natürliches Putzmittel ist die Muttermilch auch! Weiterhin kannst du aus dieser beispielsweise Seife oder aber Gummibärchen, Globuli oder eine Kontaktlinsenlösung herstellen.

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