Die 3-Monats-Koliken überstehen – so hilfst du deinem Sprössling wieder auf die Beine

Fast jedes dritte Baby leidet in den ersten Lebenswochen unter den sogenannten 3-Monats-Koliken. Dabei plagen die Kleinen Bauchschmerzen und Blähungen. Sollte dein Sprössling ebenfalls von den Koliken betroffen sein und andauernd schreien und Schmerzen empfinden, kannst du mit einigen Hausmittelchen versuchen, schnelle Abhilfe zu schaffen, um dein Baby zu beruhigen und zu entspannen.

1. Ein Wärmekissen gegen die Bauchschmerzen

Insbesondere bei Blähungen, die oft mit den 3-Monats-Koliken einhergehen, kannst du mit der Hilfe eines Wärmekissens die Schmerzen deines Kindes lindern. Du kannst ein Kirschkern- oder Dinkelkissen leicht erwärmen und dieses auf den Bauch deines Sprösslings legen. Achte aber darauf, dass das Kissen nicht zu heiß ist! Die gespendete Wärme wird Verkrampfungen sanft lösen.

2. Der Fliegergriff lässt deinen Sprössling entspannen

Der sogenannte Fliegergriff ist ein wahres Wundermittel, wenn es darum geht, deinem Baby etwas Gutes zu tun. Nicht nur Bauchschmerzen können so rasant gelindert werden, auch dein Sprössling entspannt sich gleichzeitig schneller. Für den Fliegergriff wird das Baby bäuchlings auf den Unterarm gelegt. Dabei kannst du zwischen den Beinen deines Babys durchgreifen. Mit deiner zweiten Hand stützt du das Köpfchen. Solange dein Kind im Fliegergriff auf dem Arm aufliegt, kannst du ruhig durch die Wohnung wandern oder es ein wenig hin und her schaukeln.


3. Wie wäre es mit einem schönen Bad?

Wenn du gestresst oder krank bist, sehnst du dich doch sicherlich auch nach einem heißen Bad, oder? Gleiches kann über dein Baby gesagt werden. Ein schönes, warmes Bad entspannt und lindert Krämpfe und Schmerzen. Wenn du einen Badezusatz verwendest, kannst du die natürliche Heilung anregen. Hierbei kannst du dann beispielsweise etwas Kümmelöl, ein wenig Kamille oder Fencheltee verwenden.

4. Kümmelsud als Allrounder gegen die Koliken

Kümmel hilft bei Beschwerden in der Bauch- und Darmgegend bei Groß und Klein. In wenigen Minuten lässt sich ein heilsamer Kümmelsud zubereiten, der deinem Kind als alternatives Hausmittelchen verabreicht werden kann. Dazu gießt du heißes Wasser über einen Löffel Kümmelsamen, lässt den Sud kurz durchziehen sowie abkühlen und fütterst daraufhin dein Baby damit. Alternativ kann der Sud auch in das Wasser gemischt werden.

5. Eine Bauchmassage verhilft zum Wohlbefinden

Um die Luft aus dem Bauch des Babys zu lösen, kannst du eine wohltuende Massage anwenden. Dafür reibst du das Bäuchlein deines Sprösslings mit etwas Öl ein. Verwendet werden kann hier Babyöl oder Kümmelöl. Am besten konzentrierst du dich bei der Babymassage auf den Bauchnabel des Knöpfchens. Umstreichst du diesen sanft im Uhrzeigersinn, sind Verspannungen und Schmerzen schnell gelöst.

6. Euer Tag sollte gut durchgeplant sein

All die tollen Hausmittel werden keine schnelle Abhilfe schaffen, solange die Umgebung und die Atmosphäre deines Babys angespannt ist. Bist du gestresst und hektisch, wird auch dein Sprössling nicht so schnell zur Ruhe kommen. Deshalb ist es sehr empfehlenswert, eine Tagesroutine einzuführen. Legst du dein Baby immer zu selben Zeit schlafen und gibt es stets zur selben Tageszeit einen kleinen Spaziergang, kommt Ruhe in den Alltag. Diese bietet wiederum die wichtige Sicherheit für dein Kind.

7. Häufiges Stillen verhindert Luft im Bauch

Ein weiterer Tipp, um die Beschwerden deines Babys zu lindern, besteht darin, das Kind öfters zu stillen als gewöhnlich. Wenn du deinen Sprössling also häufiger zur Brust nimmst, ersparst du die Unruhe beim Nuckeln. Ist dein kleiner Schatz nämlich hungrig bevor es angelegt wird, wird es hektisch mit dem Nuckeln beginnen und dabei viel Luft schlucken. Diese Luft verursacht dann wiederum Bauchschmerzen und Blähungen.

8. Ein Tragetuch schenkt dem Baby Geborgenheit

Was dein Sprössling während der 3-Monats-Koliken unbedingt braucht, ist Nähe und Zuwendung. Du kannst gleichzeitig Nähe und Wärme spenden, indem du dein Baby im Tragetuch, eng an deinem Körper, transportierst. Lass den Kinderwagen also für einige Zeit stehen und ersetze ihn durch eine Wickelkreuztrage oder durch eine einfache Babytrage.

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