Wunderwaffe Mandelöl - 5 clevere Anwendungsmöglichkeiten

Auch in Sachen Babypflege hat sich inzwischen der Trend zu natürlichen Produkten immer mehr durchgesetzt. Wie sehr Ethanol, Duft- und Konservierungsstoffe deinem Baby schaden können, ist schon lange bekannt. Dass es aber manchmal die einfachsten Produkte aus dem Küchenregal sind, die deinem Kind gut tun, weiß nicht jeder. Nachdem Kokosöl in den letzten Jahren als Allzweckwaffe angepriesen wurde, hat sich jüngst gezeigt, dass auch andere pflanzliche Öle die Gesundheit deines Sprösslings fördern können. Allen voran gilt Mandelöl als besonders vielseitig und effektiv. 

Was ist an Mandelöl so besonders?

Unter den vielen pflanzlichen Ölen ist Mandelöl eines der Hochwertigsten. Seine pflegende und schützende Wirkung auf die Haut erlangt es durch einfach und zweifach ungesättigte Fettsäuren sowie einen hohen Anteil an Ölsäure. Sie macht die Haut auf natürliche Weise weich. Die ebenfalls enthaltene Linolsäure wirkt sich vor allem auf trockene Haut positiv aus. Auch Vitamin E ist in Mandelöl enthalten, wodurch es eine antioxidative Wirkung erhält und die Haut vor äußeren Reizen schützt.

Nun wollen wir dir verraten, wie du es zum Wohl deines Nachwuchses einsetzen kannst:

1. Körperöl 

Die Haut benötigt von Natur aus eine Mischung aus Feuchtigkeit und Fett. Diese kannst du mit Mandelöl hervorragend herstellen. Nach dem Babybad kannst du einfach ein wenig Mandelöl auf die noch feuchte Haut auftragen. So bildet sich ein Gemisch, das der zarten Haut optimalen Schutz bietet. Sogar Kinder, die unter Neurodermitis leiden, vertragen die Kombination aus Öl und Wasser sehr gut. Im Windelbereich kannst du das Öl ebenfalls einsetzen, nur sollte es hier auf die trockene Haut aufgetragen werden, damit es eine schützende Barriere gegen Bakterien und Keime aus Stuhl und Urin bilden kann. 

2. Haarpflege

Nicht nur der Haut, sondern auch den Haaren tut Mandelöl gut. Die meisten Babys haben noch keine sonderlich voluminöse Pracht auf dem Kopf, von daher wird auch meist nicht viel Shampoo benötigt. Als gelegentliche Alternative bietet sich das pflanzliche Öl an, da es nicht nur dem Haar einen schönen Glanz verleiht, sondern auch die empfindliche Kopfhaut pflegt. Das funktioniert im Übrigen auch bei Erwachsenen.

3. Babymassage 

Es gibt viele gute Gründe, die für regelmäßige Babymassagen sprechen. Dein Sprössling lernt dadurch seinen eigenen Körper kennen. Außerdem haben sie einen beruhigenden und stressreduzierenden Effekt. Für eine Babymassage eignet sich Mandelöl ebenfalls hervorragend. 

4. Badezusatz 

Dein Baby richtig zu baden will gelernt sein. Dazu zählt unter anderem auch ein geeignetes Badezusatz, denn manche Kinder haben eine Haut, die besonders schnell austrocknet und die bereits mit purem Badewasser etwas überfordert ist. In solchen Fällen kannst du ganz einfach ein paar Spritzer Mandelöl in das Badewasser hinzugeben. Es wird sich als schützender Film auf die Haut legen und nimmt dir nach dem Plantschen sogar noch das Eincremen ab. 

5. Gegen Kopfgneis 

Beim sogenannten Kopfgneis handelt es sich um eine Hautirritation, die deinem Baby zwar keine Beschwerden verschafft, aber trotzdem etwas unschön aussieht. Kopfgneis entsteht durch eine hormonell bedingte Überaktivität der Talgdrüsen. Möchtest du die Schuppen entfernen, so ist Mandelöl auch hier ein hilfreiches Mittel. Trage das Öl einfach sanft auf die betroffenen Stellen auf und lasse es über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen kannst du die Schuppen dann vorsichtig auskämmen oder mit einem weichen Schwamm abreiben. 

Fazit 

Alles in allem ist Mandelöl definitiv eine Anschaffung wert und kann bei verschiedenen Körperregionen ausprobiert werden. Bei allen Vorteilen kann es aber trotzdem sein, dass dein Baby das Öl aus nicht ersichtlichen Gründen einfach nicht verträgt. Aus diesem Grund solltest genau beobachten, wie die empfindliche Babyhaut deines Sprösslings auf das Mandelöl reagiert. Beim Kauf ist es außerdem wichtig, die Inhaltsstoffe sorgfältig durchzulesen, denn es gibt einige Öle auf die Markt, die um weitere, möglicherweise unverträgliche oder sogar schädliche Stoffe ergänzt wurden. Es sollte am besten ein Bio-Produkt sein, das frei von Schadstoffen ist. 

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