Wunder Babypo - 7 Tipps gegen die lästige Windeldermatitis

Viele frischgebackene Mütter kennen es: Der Windelblues hat zugeschlagen und der Sprössling muss sich über einen wunden Po beklagen. Was nicht schön anzusehen ist, kann schmerzhaft werden und zu Juckreiz führen. Deshalb heißt es erst einmal, die sogenannte Windeldermatitis mit natürlichen Hausmitteln und einigen Tipps und Tricks zu bekämpfen. Schon bald wird sich das Baby dann wieder pudelwohl ihn der eigenen Windel fühlen!

1. Windeln häufiger wechseln

Es gibt viele Ursachen für den wunden Po, jedoch ist er manchmal bedingt durch Bakterien, die in der benutzen Windel vorzufinden sind. Deshalb solltest du deinem Baby die Windel mindestens alle zwei Stunden und nach jedem Stuhlgang wechseln. So können erst gar keine Bakterien entstehen.

2. Der Babypopo liebt die Freiheit!

Für viele Babys ist es eine riesige Freude, mit dem nackten Popo durch die Wohnung zu spazieren. Und wenn die Windeldermatitis mal wieder Einzug erhalten hat, ist die frische Luft sogar äußerst heilsam für den kleinen Po. Lasse dein Baby also so oft wie möglich halbnackt durch die Wohnung krabbeln und die Welt erkunden.

3. Muttermilch als natürliches Wundmittel

Manchmal sind es vor allen Dingen die natürlichen Hilfsmittel, die als Alternative zu chemischen Salben verwendet werden können. Bei einem wunden Po kannst du deine Muttermilch als wohltuendes Heilmittel einsetzen. Diese enthält nämlich viele reichhaltige Fette und Immunglobuline. Gib deinem Baby zweimal am Tag großzügig die Milch auf die betroffenen Stellen und lass sie anschließend etwas antrocknen, am besten ohne Windel.

4. Eigene Ernährung zeitweise umstellen

Zwar leiden Stillkinder weniger oft unter der sogenannten Windeldermatitis, dennoch können auch über die Muttermilch Nährstoffe übertragen werden, auf welche dein Baby allergisch reagieren kann. Zitrusfrüchte und allerlei weiteres Obst, wie etwa Erdbeeren, werden von dem Neuankömmling noch nicht so gut vertragen. Deshalb sollte auch Mama während der Stillzeit auf die Leckereien verzichten. Auch von Multivitaminpräparaten solltest du vorerst die Finger lassen, diese können ebenfalls zu den Hautreizungen am Popo deines Kindes führen. 

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Ist der Popo bereits wund, musst du nicht direkt zur Apotheke oder in den Drogeriemarkt laufen. Deinem Baby ist jetzt auch mit natürlichen Ölen und Salben geholfen. Versuche es doch einmal mit Sonnenblumen- oder Rapsöl. Diese Öle kannst du mit einem sauberen Wattepad auftragen. Übrigens wird reines Wasser ohne Seife jetzt dein liebster Begleiter, wenn es um die sanfte Reinigung geht. Alle Cremes und Seifen, welche vor allem chemische Substanzen enthalten, sollten vorerst im Regal stehen bleiben.

6. Auf altbewährte Babyprodukte zurückgreifen

Du hast vor kurzem Windeln einer anderen Marke gekauft? Benutzt du seit geraumer Zeit eine andere Creme oder eine neue Waschlotion? Die Umstellung auf ein neues Produkt kann in manchen Fällen zu der Windeldermatitis führen. Es lohnt sich außerdem einen genauen Blick auf die Rückseite des jeweiligen Produktes zu werfen. Inhaltsstoffe, welche dir ganz und gar unbekannt sind und nicht gerade natürlich erscheinen, können Allergien bei deinem Liebling auslösen. Greife also lieber zu den altbewährten Produkten und tu somit auch dem Babypopo einen Gefallen!

7. Arzt oder Hebamme um Rat fragen

Du hast bereits viele Tipps, Tricks und Hausmittel angewandt, jedoch verabschiedet sich die Windeldermatitis nicht? Nach drei bis vier Tagen des wunden Ausschlags am Babypo solltest du einen Arzt aufsuchen. Weiterhin kann dir natürlich auch die Hebamme mit Rat und Tat zur Seite stehen. Du solltest aber wissen, dass viele Babys von dem wunden Po betroffen sind und dies keine schwerwiegende Erkrankung ist. Um eine schlimme Allergie jedoch ausschließen zu können, solltest du den Arzt befragen.

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