Welcher Babyname? - 7 Tipps zur Namensgebung

Bereits viele Monate vor der Geburt stellen sich die werdenden Eltern die Frage aller Fragen: Wie soll der Nachwuchs heißen? Die Namensauswahl ist eine taffe Angelegenheit, denn die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Außerdem sollten bei der Namensgebung einige Dinge beachtet werden, schließlich wird der Sprössling seinen Namen ein Leben lang tragen.

1. Liste anfertigen

Einen passenden Babynamen zu finden ist kein Zuckerschlecken. Tausende von Kindernamen für Jungen und Mädchen stehen dabei schließlich zur Verfügung. Deshalb kann im ersten Schritt eine Liste angefertigt werden, auf welcher alle potentiellen Lieblingsnamen festgehalten werden. Papa und Mama können jeweils eine eigene Liste erstellen, vielleicht gibt es ja sogar Überschneidungen?

Die Namensliste sollte nicht ellenlang sein, bis zu 10 Namen sind völlig ausreichend!

2. Vor- und Nachnamen kombinieren

Vorname und Nachname des Kindes sollten harmonisch zusammenpassen. Nachnamen, die viele Silben haben, passen nicht so recht zu langen Vornamen. Außerdem kann ein ganz herkömmlicher Nachname, wie etwa 'Müller' oder 'Schmidt', nicht sonderlich gut mit einem extravaganten Vornamen kombiniert werden. Zudem ist es wichtig, dass der Vorname, sollte der Nachname mit einem Vokal beginnen, nicht ebenfalls mit einem Vokal endet. Sonst gibt es Buchstabensalat.

3. Muss es wirklich ein Trendname sein?

Marie, Vanessa, Daniel oder Alexander – jedes Jahr gibt es neue Trendnamen für die Sprösslinge, an welchen sich viele werdende Eltern für die eigene Namensgebung orientieren. Doch so kann es schnell passieren, dass es drei Maries im Kindergarten gibt und zwei Alexander in der Schulklasse. Das kann ziemlich ärgerlich für das Kind werden, ebenso wie für alle Lehrer, Betreuer, Freunde oder Klassenkameraden.

4. … und muss es wirklich der exotischste Name der Liste sein?

Ausländische oder extravagante Namen sind individuell und ausgefallen. Jedoch können die werdenden Eltern in diesem Fall auch einen Schritt zu weit gehen, wie es in Hollywood oft beobachtet werden kann. Zu exotische Namen kann sich kaum jemand merken oder richtig aussprechen. Um dem Kind das ständige Buchstabieren des Vornamens oder gar das Mobbing in der Schule zu ersparen, sollte die Kreativität hier etwas eingegrenzt werden.

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5. Die Bedeutung prüfen!

Haben es bereits einige Vornamen in die engere Auswahl geschafft? Dann sollten diese unbedingt auf ihre Bedeutung überprüft werden. Jeder Vorname hat nämlich eine eigene Bedeutung, Übersetzung oder Geschichte. Während der weibliche Vorname 'Sofia' mit 'Weisheit' übersetzt werden kann, ist der Sprössling mit dem Vornamen 'Mona' in Spanien eher unbeliebt. Das spanische Wort 'Mona' kann mit 'die Äffin' oder mit 'der Affe' übersetzt werden. In Bezug auf den Vornamen des Kindes ist also manchmal Vorsicht geboten!

6. Sich mit dem Namen vertraut machen

In der letzten Runde sollten sich die werdenden Eltern mit dem ausgewählten Vornamen anfreunden. Dazu kann dieser gerufen, aufgeschrieben oder gar auf einen Strampler oder ein Lätzchen gedruckt werden. So machen sich Mama und Papa mit dem Namen bekannt, den sie in Zukunft so oft durchs Haus oder über den Spielplatz rufen werden. Sollte dabei jedoch ein mulmiges Gefühl entstehen, da der Name komisch auszusprechen oder aber zu fremd wirkt, kann immer noch über einen anderen Kandidaten der zu Anfang erstellten Liste nachgedacht werden.

7. Pssst! Den auserwählten Vornamen für sich behalten

Sind sich die Eltern am Ende einig geworden, gilt es, denn Namen erst einmal für sich zu behalten. Kommentare von Freunden oder Kollegen können hier nur verunsichern. Außerdem sind Geschmäcker ja unterschiedlich. Sobald der Sprössling dann das Licht der Welt erblickt, werden sich garantiert alle restlichen Zweifel über die Namensgebung in Luft auflösen.

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