Und dann kam die Schnullerfee – 5 Tipps zur Schnullerentwöhnung

Der Schnuller ist heißgeliebt und unentbehrlich für die meisten Kinder. Doch irgendwann wird es Zeit, sich von dem Nucki zu trennen. Die Schnullerentwöhnung ist dabei selten einfach und bedarf viel Verständnis und Zeit. Damit der langsame Abschied nicht von Stress, Angst und Kummer begleitet wird, kannst du einige Tipps beachten.

1. Den perfekten Zeitpunkt für den Besuch der Schnullerfee wählen

Der richtige Zeitpunkt für die Schnullerentwöhnung ist nicht immer allgemein festzusetzen. Nuckelt dein Kind jedoch ab dem dritten Lebensjahr weiterhin an Schnulli, Daumen und Co., so kann dies schwere Schäden im Gebiss und im Kiefer deines Sprösslings verursachen. Von daher ist es sinnvoll, bereits ab dem 15. Lebensmonat mit dem Entzug zu beginnen, also dann, wenn der Saugreflex deines Kindes nachlässt. Die richtige Zeit für den Abschied gibt es wohl für deinen Sprössling nie. Dennoch solltest du eine möglichst stressfreie Zeit auswählen. Steht ein Urlaub, eine Kitaeingewöhnung oder aber ein Umzug an, solltest du die Schnullerentwöhnung erst einmal verschieben.

2. Schritt für Schritt schnullerfrei

Ja, es gibt auch den kalten Entzug, wenn es um den heißgeliebten Schnulli geht. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, wenn du hier Schritt für Schritt vorgehst. Am besten lässt du den Nucki immer häufiger weg. Es kann feste Regeln geben, sodass der Schnuller vielleicht am Ende nur noch zum Einschlafen genutzt wird. Wenn du dich konsequent an die 'Schnullerregeln' hältst, wird es einfacher für dein Kind, mit der Situation klarzukommen.

3. Schnullerfee, Schnullerbaum und Co.

 Kinder sind neugierig auf lustige und spannende Rituale. Das kannst du dir sehr gut zunutze machen! Findet gemeinsam das richtige Entwöhnungsritual. Soll die Schnullerfee in der Nacht kommen und den Nucki an andere Babys weitergeben oder ist es euch lieber, den Nucki auf den Schnullerbaum zu hängen? Sobald dein Kind bereit ist - und das wirst du merken - kann der dauerhafte Abschied kommen. Natürlich kannst du deinen Sprössling dann auch belohnen. Die Schnullerfee kann beispielsweise tolle Geschenke bringen!

4. Verständnis und Geduld mitbringen

Der Schnuller ist der tägliche Begleiter deines Knöpfchens, sodass er nicht zu entbehren ist! Deshalb solltest du stets gefühlvoll und voller Verständnis an die Schnullerentwöhnung herangehen. Mit Druck und Stress verängstigst du das Kind oft. Dann will es den Nucki noch weniger gern abgeben. Wenn du dem Sprössling jedoch Zeit lässt, alle Fragen korrekt beantwortest und dich an die 'Schnullerregeln' hältst, so wird die Entwöhnung für alle Beteiligten viel stressfreier!

5. Eine bunte Bücherkiste zum Abschied

Bücher sind tolle Begleiter für alle kindlichen Lebenssituationen und Veränderungen. Sobald das Kind das erste Mal den Kindergarten betritt, kann das richtige Buch dafür Mut machen und leicht verständlich erklären, was jetzt eigentlich passiert. Auch für die Schnullerentwöhnung kannst du tolle Bücher nutzen. Es gibt zum Beispiel Bücher über die Abenteuer der Schnullerfee oder wunderbare Kinderliteratur über ein schnullerfreies Leben. Du kannst deinem Sprössling häufig daraus vorlesen und mit ihm oder ihr so ins Gespräch über den baldigen Abschied kommen. Das rückt zusammen!

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