So gelingt die Umstellung von der Milch auf die Beikost – Tipps

Schon einige Monate nach der Geburt ist es an der Zeit, die Beikost langsam aber sicher an deinen Sprössling heranzuführen. Dieser interessante und wichtige Lebensabschnitt deines Kindes ist voller Erneuerungen und somit eine unglaublich spannende Zeit, die nicht selten deine Geduld erfordert. Dennoch gelingt dir die Umstellung von der Milch auf die Beikost mit einigen Tipps kinderleicht:

1. Den richtigen Zeitpunkt wählen: Wenn das Interesse steigt

Hat dein Kind Interesse an Löffeln und Gabeln gefunden, so kannst du damit beginnen, den Löffel langsam aber sicher zum Begleiter deines Sprösslings zu machen. Er oder sie kann den Löffel in den Mund stecken und damit spielen. So lernt das Kind mit dem neuen Utensil zurechtzukommen. Weiterhin ist dann die Zeit gekommen, die Beikost langsam einzuführen. Hier ist oftmals Geduld gefragt, denn nicht selten gehen die ersten Löffel Brei daneben.

2. Frische Zutaten sind Pflicht!

Es ist empfehlenswert, die Umstellung mit Babybrei zu beginnen, welchen du selbst zubereitet hast. So bewahrst du den Überblick über die Vitamine und Nährstoffe, die in der Beikost zu finden sind. Bestenfalls greifst du stets auf frisches Obst und Gemüse zurück, das aus ökologischem Anbau stammt und nicht schadstoffbelastet ist. Fertige Kost ist natürlich auch in Ordnung. Hier solltest du jedoch darauf achten, dass alle wichtigen Vitamine unter den Inhaltsstoffen vorzufinden sind.

3. Stets nur eine neue Zutat verwenden

In den ersten Wochen nach der Umstellung kommt es bei deinem Sprössling oft zu Verdauungsproblemen. Der Darm sowie der Magen müssen sich nämlich erst einmal auf die feste Kost umstellen. Du solltest also nicht immer vom Schlimmsten ausgehen und sofort eine Unverträglichkeit vermuten. Wichtig ist, dass du stets mit einer neuen Zutat beginnst. Zu viel Abwechslung bringt zu viel Unruhe in die Verdauung des Kindes. Bestenfalls nutzt du leicht verdauliche Zutaten.

4. Die Reste nicht erneut anbieten

Dein Sprössling wird dir zu Anfang nicht gerade die Schüssel leeressen, weshalb du viele Reste übrighaben wirst. Die richtige Menge an Babybrei zu finden ist deshalb oftmals schwierig. Dennoch solltest du den übrig gebliebenen Babybrei niemals nochmals erwärmen und anbieten. So gehen die Nährstoffe und Vitamine verloren. Zudem können sich im Kühlschrank leicht Bakterien bilden, die nicht selten für die Verdauungsprobleme des Sprösslings verantwortlich sein können. 

5. Zusätzliche Flüssigkeit für deinen Sprössling

Durch die neue Kost auf dem Teller deines Babys steigt der Bedarf an Flüssigkeit, denn der Sprössling nimmt diese nun nicht mehr über die Milch auf. Als Richtwert gelten circa 200 bis 300 Milliliter Flüssigkeit am Tag. Du kannst abgekochtes Leitungswasser verwenden, natürlich kannst du aber auch auf speziellen Tee für Babys zurückgreifen um etwas Abwechslung ins Spiel zu bringen.

6. Gewürze sind erst einmal tabu!

Dir kommt der Babybrei bestimmt sehr fad vor, doch deinem Sprössling bietet der ungewürzte und naturbelassene Brei ein unglaublich neues Geschmackserlebnis. Von daher solltest du den kleinen Gaumen nicht direkt überfordern und auf Salz, Pfeffer und andere Gewürze verzichten. Besonders süße Gemüse- und Obstsorten, wie etwa Zucchini oder Pastinaken, bringen den aufregenden Geschmack auch ganz ohne Gewürze in den Brei!

7. Die Geduld auch bei Rückschlägen bewahren

Es wird nicht jeden Tag gleich laufen und dein Sprössling wird manchmal überfordert mit der neuen Beikost sein. Bewahre also stets Geduld. Geduld ist das Zauberwort, wenn es darum geht, dass mal wieder jede Menge Brei übrig geblieben ist, oder wenn dein Kind unruhig und unglücklich wird und die Milch vermisst. In keinem Fall solltest du deinen Sprössling zu etwas zwingen! Das kann nicht nur das Vertrauen in dich mindern, sondern weiterhin auch einen derben Rückschlag mit sich bringen.

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