Rauchen in der Schwangerschaft – Folgen für das Kind

Circa 200.000 Kinder kommen in Deutschland jährlich als Kinder von Raucherinnen zur Welt. Bereits nach der Geburt kann sich der Tabakkonsum während der Schwangerschaft dann beim Baby bemerkbar machen. Nicht selten treten Fehlbildungen oder Entwicklungsstörungen auf. Außerdem steigt das Risiko einer Fehlgeburt, greifst du in den neun Monaten vor der Geburt zum Glimmstängel. Viele weitere Folgen kommen hinzu, so beispielsweise diese:

1. Geringes Geburtsgewicht und kleine Geburtsgröße sind möglich

Dadurch, dass die Giftstoffe der Zigarette durch die Plazenta auf direktem Wege in den Blutkreislauf des Embryos gelangen, kommt es häufig zu vielerlei Beschwerden und Krankheiten, die bei deinem zukünftigen Kind auftreten können. So sind Neugeborene von rauchenden Müttern meist viel leichter und viel kleiner, wenn sie zur Welt kommen. Das Gewicht kann bis zu dreihundert Gramm weniger betragen, was für das Neugeborene natürlich kritisch werden kann.

2. Babys von Raucherinnen sind oft Frühgeburten

Wusstest du, dass auch das Passivrauchen sehr große Auswirkungen auf die Gesundheit deines zukünftigen Sprösslings haben kann? Solltest du selbst rauchen oder oft dem Zigarettenrauch ausgesetzt sein, könnte es mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einer Frühgeburt kommen.

3. Fehl- oder Totgeburten können ebenfalls zu den Folgen gehören

Das Rauchen während der Schwangerschaft verengt deine Blutgefäße. Das wirkt sich sehr negativ auf die Versorgung des Embryos aus. Durch die engen Blutgefäße können kaum Sauerstoff und Nährstoffe zu dem Baby transportiert werden. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Fehl- oder zu einer Totgeburt führen. Insbesondere bei einem ausgeprägten Rauchverhalten ist das Risiko stark erhöht.

4. Verhaltensauffälligkeiten können auftreten

Dein zukünftiger Sprössling leidet, während du zur Zigarette greifst. Die schlechte Nährstoff- und Sauerstoffversorgung durch deine Blutbahnen kann auch zu späteren Verhaltensauffälligkeiten führen. Dein Kind kann sich schließlich schlechter entwickeln. Studien belegen, dass Kinder von Raucherinnen, mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von bis zu dreißig Prozent, an ADHS erkranken.

5. Asthma und Allergien können als Folge auftreten

Rauchst du während der Schwangerschaft, raucht der Embryo quasi automatisch mit. Das führt dann dazu, dass das Lungenvolumen des Knöpfchens enorm verringert wird. Außerdem steigt sowohl dein Krebsrisiko durch das Qualmen, als auch das Krebsrisiko für das Kind. Asthma und Allergien, sowie Infekte nach der Geburt, treten bei Raucherkindern mit einer deutlich erhöhten Wahrscheinlichkeit auf.

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