Warum dein Sprössling fremdelt – nur mit der Ruhe!

Was ist denn da plötzlich los? Die liebste Nachbarin oder der nette Familienfreund wird von dem Baby auf einmal ganz skeptisch betrachtet. Der Sprössling hat Angst und sucht Mamas Schutz. Kommt dir das bekannt vor? Dann kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, dass dein Kind mit dem Fremdeln begonnen hat. Was ist jedoch das Fremdeln und wie sollst du am besten reagieren?

Was ist Fremdeln eigentlich?

Das Fremdeln des Babys wird auch als 'Achtmonatsangst' bezeichnet, da die meisten Kinder ab dem achten Lebensmonat damit beginnen, fremden Personen vorerst skeptisch entgegenzutreten. Was sich jetzt sehr negativ anhört, ist eigentlich ein toller Schritt für das Kind! Es hat eine wunderbare Entwicklung gemacht und kann nun fremde Personen von liebgewonnenen, bekannten Menschen unterscheiden. Die Angst und die Skepsis gegenüber der anderen Person hält natürlich nicht ewig an. Vielmehr braucht das Baby jetzt etwas Zeit, die anderen Menschen vorsichtig und geschützt zu beobachten, um sich mit diesen anzufreunden. Das kann natürlich auch Personen betreffen, welche das Kind eigentlich vorher kannte und stets begrüßte.

Wie macht sich das bei meinem Baby bemerkbar?

Es gibt ganz bestimmte Anzeichen dafür, dass dein Sprössling fremdelt. Die Achtmonatsangst macht sich etwa durch viel Weinen und Quengeln bemerkbar, sobald jemand anderes als die Mutter den Raum betritt. Zudem verweigern die Kleinen in dieser Zeit gerne den Kontakt, verhalten sich eher abweisend und starren andere Personen im Raum oftmals wie versteinert an. Jetzt wird das Knöpfchen zudem den engen Kontakt zu dir suchen, insbesondere in Situationen, in denen noch andere Personen anwesend sind. Es wird dich als Mutter kaum mehr loslassen wollen und bei dir Schutz suchen. 

Wie soll ich jetzt reagieren?

Natürlich ist dieser Entwicklungsschritt in einigen Situationen nicht gerade einfach zu handhaben. Jedoch solltest du dir dein Kind niemals dafür bestrafen, dass es plötzlich nicht mehr mit der Tante oder dem Opa schmusen oder interagieren möchte. Zudem ist es absolut nicht ratsam, das Baby in dieser Phase zum Kontakt zu 'fremden' Personen zu zwingen. Vielmehr solltest du stets hinter deinem Kind stehen und in besonders aufregenden Situationen stets deinen Schutz anbieten. Sollten sich eure Gäste vor den Kopf gestoßen fühlen, kannst du natürlich das Wort ergreifen und erklären, warum dein Knöpfchen plötzlich so ungewohnt reagiert. Die Phase des Fremdelns geht von selbst wieder vorüber, weshalb du eigentlich nichts tun kannst, um diese irgendwie zu verkürzen.

Wie wirkt sich diese Phase auf den Schlaf meines Kindes aus?

Das Fremdeln wird sich nicht nur auf euren Alltag auswirken, sondern auch auf die Nächte. Dein Baby hat nun auch begriffen, dass es im Schlaf nicht bei den Eltern sein kann. Das führt nicht selten zu Träumen und zum Weinen in der Nacht. Wichtig ist es auch hier, dem Kind stets zur Seite zu stehen und so viel Schutz und Liebe zu spenden, wie es eben möglich ist. Außerdem ändert sich auch das Schlafverhalten der Kleinen ab dem achten Lebensmonat: Durch die vielen neuen Entdeckungen und Erfahrungen, welche das Kind tagsüber macht, kann der Schlaf viel intensiver werden. Auch hier kann es zu Träumen oder Unruhe kommen. 

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