Kaffee & Cola – wichtige Tipps zu Koffein in der Schwangerschaft

Die neun Monate der Schwangerschaft sind eine aufregende und wunderbare Zeit. Sicherlich wirst du dir etliche Fragen stellen, schließlich willst den zukünftigen Neuankömmling gerne gesund und munter heranwachsen sehen. Bestimmt fragst du dich deshalb auch, wie es eigentlich mit Kaffee und Cola in der Schwangerschaft aussieht. Insbesondere kaffeefreudige Muttis und müde Teetrinkerinnen werden ganz bestimmt einige Unklarheiten in Sachen Koffein haben.

1. Was passiert, wenn du koffeinhaltige Getränke trinkst?

Morgens schaltest du erst einmal die Kaffeemaschine an, damit du richtig wach wirst? Darauf solltest du in der Schwangerschaft lieber verzichten, beziehungsweise deinen morgendlichen Kaffee koffeinfrei oder gering dosiert zu dir nehmen. Das Enzym, welches das in vielen Getränken enthaltene Koffein in deinem Körper abbaut, ist nämlich im Körper des zukünftigen Neugeborenen noch nicht vorhanden. Trinkst du täglich oder mehrmals die Woche Kaffee, der mehr als 100 Milligramm Koffein enthält, kann das Geburtsgewicht deines Babys sinken. So kann diese bis zu 70 Gramm weniger werden, was insbesondere bei Frühgeburten oder untergewichtigen Neugeborenen sehr problematisch ist.

2. Welche Getränke enthalten eigentlich Koffein?

Bei dem Wort Koffein denken viele Frauen direkt an Cola, Kaffee und an Energydrinks. Das jedoch viele andere Getränke ebenfalls den Wachmacher beinhalten, ist manchmal gar nicht bekannt. Unterschiedliche Teesorten, vor allen Dingen grüner und schwarzer Tee, sind ebenfalls reichlich koffeinhaltig. Spitzenreiter in Sachen Wachmacher ist jedoch ungeschlagen der Kaffee. Übrigens enthält eine Tasse Kaffee genauso viel Koffein, wie 100 Gramm Milchschokolade!

3. Wie viel Cola ist eigentlich erlaubt?

Ok, du möchtest nicht auf den Kaffee am Morgen oder am Nachmittag verzichten? Dann musst du nicht verzweifeln. Natürlich ist es am besten, wenn du komplett auf Cola, Schwarztee und Co. verzichtest. Falls du deine Gewohnheiten jedoch nur schwer umstellen kannst, kann dir entkoffeinierter Kaffee eine Hilfe sein. Eine kleine und leichte Tasse Kaffee am Tag ist ebenfalls drin, jedoch mit Vorsicht zu genießen. Übrigens solltest du auf koffeinhaltige Getränke vor, nach und während des Essens verzichten. Sie schränken dann nämlich die Aufnahme wichtiger Nährstoffe ein.

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4. Mögliche Alternativen

Hängt dir der koffeinfreie Kaffee zum Hals raus und hast du gar keine Lust mehr, ständig Cola (Light Koffeinfrei) zu trinken? Dann setz dir doch einen gesunden Getreidekaffee auf, der durch einen malzigen Geschmack überzeugen kann. Für mehr Energie im Alltag können, stellvertretend für Cola, frischgepresste Säfte oder selbstgemachte Smoothies stehen. Es gibt viele Früchte, die dich nicht nur mit Vitaminen und Nährstoffen versorgen, sondern zudem noch für den richtigen Kick sorgen!

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