Einweg- vs. Stoffwindeln – Welche Windel ist die Richtige für mein Kind?

Lieber eine Stoffwindel anschaffen als ein Paket der Einwegwindeln? - Diese Frage stellen sich sicherlich viele frischgebackene Eltern, schließlich sprechen viele Dinge für und gegen die Windelalternative aus Stoff. Damit die Entscheidung leichter fällt, sind hier die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Windeltypen vorgestellt:

Die Vorteile der Einwegwindel

Die klassische Windel, die einmalig verwendet wird und im Anschluss im Mülleimer landet, hat beispielsweise folgende Vorteile:

  • Sehr praktisch ist es natürlich, die Windel nach der Nutzung einfach im Windeleimer zu entsorgen und anschließend eine neue Windel anzulegen. Wird der Windel- oder Mülleimer dann noch regelmäßig geleert, kann in Sachen Hygiene nichts schief gehen.
  • Bist du einmal mit deinem Sprössling unterwegs, reicht ein Griff in die Windeltasche, um das Baby im Handumdrehen frisch zu machen. Du kannst die benutze Windel einfach entsorgen.
  • Springen die Großeltern oder die Tante einmal für dich ein, fällt es auch ihnen leicht, die Einwegwindel anzulegen und zu wechseln.
  • In Bezug auf Saugfähigkeit, Hygiene und Hautverträglichkeit ist die Einwegwindel mittlerweile ein wahres Allroundtalent, das für jedes Alter des Babys passend zur Verfügung steht. 

Die Vorteile der Stoffwindel

Natürlich können sich auch die Vorteile der klassischen Stoffwindel sehen lassen:

  • Finanziell betrachtet ist die Stoffwindel sehr gut für den Geldbeutel. Zwar sind die Windeln aus Stoff bei der Anschaffung teurer, jedoch rechnet sich dies im Laufe der Nutzung immer mehr. Die alternative Windel muss schließlich nur einmal angeschafft werden und findet über Monate hinweg Verwendung.
  • Besteht eine Allergie bei dem Neugeborenen, sind Stoffwechseln die beste Wahl, um einen wunden Popo oder einen Hautausschlag zu vermeiden.
  • Dadurch, dass sich eine volle Windel aus Stoff wahrlich unangenehmer anfüllt als eine volle Einwegwindel, werden Kinder, die Stoffwindeln tragen, schneller trocken.
  • Auch die Stoffwindel hat sich im Laufe der Zeit verändert: Es ist mittlerweile viel einfacher, diese anzulegen. Zudem lassen sich die Windeln aus Stoff auch bei 40 bis 50 Grad waschen, ohne dabei in Sachen Hygiene etwas einbüßen zu müssen. 

 

Was sind die Nachteile beider Windelsorten?

Der wohl größte Nachteil der Einwegwindel ist, dass diese einfach im Müll landet, ist sie voll. So produziert der Familienhaushalt schon einmal jede Menge Müll, der sich bei der Verwendung von Stoffwindeln vermeiden ließe. 

Der wohl größte Nachteil der Stoffwindel ist jedoch, dass diese gewaschen werden muss. Es müssen stets ausreichend weitere Windeln griffbereit sein, um das ordentliche Wickeln des Babys zu gewährleisten.

Probieren geht über Studieren!

Bei dem Thema Stoff- oder Einwegwindel muss sich jede Familie eine eigene Meinung bilden, die nicht nur auf den Vor- und Nachteilen der beiden Windeltypen beruhen sollte. Probieren geht schließlich über studieren! Einige Babys kommen mit den Stoffwindeln überhaupt nicht zurecht, während wiederum einige Babys allergisch auf die Einwegwindel reagieren. Bevor die endgültige Entscheidung also gefällt wird, sollten beide Windelarten also eine Chance bekommen.

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