Das Wochenbett - 7 praktische Tipps

Die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt sind die Zeit, in der die Familie langsam zusammenwächst, Geburtsnarben verheilen und die ersten gemeinsamen Tage mit dem Baby verbracht werden. Das sogenannte Wochenbett ist eine große Aufgabe für die frischgebackene Mutter – sie braucht viel Unterstützung, Entspannung und Aufmerksamkeit. Damit das Wochenbett nicht zu einer stressigen und unruhigen Zeit wird, können dir diese 7 Tipps hervorragend dabei helfen, die Ankunft eures neuen Sprösslings zu genießen:

1. Besucherplan aufstellen und Stress vermeiden

In den ersten Tagen nach der Geburt ist die Neugierde groß. Oma und Opa, die Schwiegereltern, die besten Freunde und die Nachbarn möchten die glücklichen Eltern samt Baby gerne besuchen und den Neuankömmling begrüßen. Da du als Mutter aber vor allen Dingen Erholung brauchst, sollte dein Partner einen Besuchsplan aufstellen, um ungewünschten Besuch zu vermeiden. Wer mithilft, Essen vorbeibringt oder Mama und Papa einige Minuten der Zweisamkeit einräumen kann, ist herzlich willkommen. Wer jedoch zum Kaffeetrinken und Schwatzen kommt, der kann auch noch einige Wochen auf den ersten Besuch warten. Überfordere dich nicht! Es reicht, wenn zweimal die Woche Besuch empfangen wird.

2. Der Haushalt kann warten!

Der Wäschekorb ist mehr als gefüllt, die Regale eingestaubt und der Fußboden in der Küche fleckig? Kein Problem, das kann warten! Du solltest dir deswegen keinerlei Vorwürfe machen und dich lieber ein wenig ausruhen, als mit dem Putzlappen durchs Haus zu laufen. Eine entspannte Mama ist auch für das Baby erfreulich. Außerdem muss sich auch dein Körper erst einmal von den Strapazen der Schwangerschaft und Geburt erholen.

3. Hilfe dankend annehmen

Keine Mutter kann sich während des Wochenbetts um alles kümmern. Dinge bleiben liegen, der Kühlschrank bleibt leer und der Partner ist auf der Arbeit. Daher ist es wichtig, Hilfe anzufordern oder diese bei Angebot dankend anzunehmen. Insbesondere viele Frauen, die selbst bereits Mutter geworden sind, wissen über die ersten Wochen nach der Geburt Bescheid und werden auch ohne ein sofortiges Revanchieren kräftig mit anpacken.

4. Essen und Entspannen nicht vergessen!

Das Baby möchte gestillt, gekuschelt und getragen werden. Dabei vergisst du dich und deine Bedürfnisse vielleicht auch einmal zu oft. Wichtig ist es, dass du ausreichend isst und auch das Trinken nicht vergisst. Kleine Snackschalen können dich dabei leicht ans Essen erinnern. Du kannst sie überall im Haus verteilen und somit spontan zugreifen. Außerdem solltest du dich ebenfalls gut erholen und auch einmal ausspannen. Eine gestresste Mutter macht schließlich auch dem Neugeborenen Stress.

Die ersten Tage nach der Geburt sind oft nicht leicht

5. Den Babyblues überstehen

Was sich lustig anhört, ist es für die frischgebackene Mutter ganz und gar nicht. Der sogenannte Babyblues, der mit dem Milcheinschuss etwa am vierten Tag nach der Geburt eintritt. Er bedeutet oftmals viel Traurigkeit, Schlappheit und Gereiztheit. Doch nach drei Tagen ist es meist auch schon wieder vorüber. Der Partner kann hier eine wichtige Stütze sein, das Baby auch mal ohne die Mutter betreuen oder aber Taschentücher zum Tränentrocknen bringen. Eventuell hilft auch ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft oder eine warme Dusche.

6. Mach dich mal wieder hübsch!

Windeln, Stilleinlagen und fettige Haare – im Wochenbett ist es für dich wahrscheinlich nicht deine eigene Schönheit, die an erster Stelle steht. Dabei ist es unheimlich wohltuend, wenn du neben den ständigen Gedanken an das Baby auch mal an dich selbst denkst. Du kannst dir also am Morgen 10 Minuten freie Zeit reservieren, um dich zurecht zu machen. Wenn du dich erst einmal frisch gemacht und vielleicht sogar geschminkt im Spiegel anschaust, dann wirst du dich wieder weiblicher und anschaulicher fühlen und dieses neue Selbstbewusstsein auch deinem Partner vermitteln.

7. Wieso, weshalb, warum?

Ist das normal, ist das in Ordnung, mache ich das falsch? Fragen über Fragen wirst du dir in der Anfangszeit des Wochenbetts stellen. Du wirst deine Hebamme damit überfluten und das ist genau richtig! Deine anfänglichen Zweifeln können durch das Fragen schnell aus dem Weg geräumt werden. Außerdem ist es besser, ein paar mehr Fragen zu stellen, als es am Ende tatsächlich falsch zu machen..

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