Babykleidung richtig waschen - 5 Tipps für saubere Wäsche

Und schon wieder hat der neue Strampler einen Fleck - das Waschen von Babywäsche ist für Mutti und Vati nicht immer eine einfache Angelegenheit. Besonders muss dabei auf einige Dinge Acht gegeben werden, schließlich ist die Babyhaut sehr empfindlich und noch nicht richtig geschützt. Jedoch kann die schmutzige Wäsche schnell wieder strahlend und kuschelig weich in Form gebracht werden. Dafür brauchst du nur das richtige Waschmittel, das richtige Waschprogramm und einige weitere Tipps:

1. Neue Babykleidung gründlich reinigen

Die Haut deines Sprösslings ist insbesondere in den ersten vier Lebensmonaten sehr dünn und sehr empfindlich. Daher sollte neu gekaufte Babykleidung von dir mindestens einmal separat gewaschen werden. Dazu wird ein mildes Waschmittel verwendet. Bestenfalls wäschst du die neue Kleidung sogleich doppelt bei 40 Grad. Schließlich sind in den Kleidungsstücken oftmals jede Menge Schadstoffe vorzufinden, die nur bei gründlicher Wäsche beseitigt werden können.

Übrigens: Bügeln tötet ebenfalls lästige Keime ab. Die hohen Temperaturen sorgen für schadstofffreie Babywäsche, ersetzen aber keinen Waschgang!

2. Ohne Weichspüler kuschelig weiche Wäsche waschen

Kinderärzte bestätigen oft, dass die Nutzung von Weichspüler in der Babywäsche schnell allergische Reaktionen auslösen kann. Deshalb solltest du lieber auf dieses Waschprodukt verzichten. Dennoch darf sich dein Baby über kuschelweiche Kleidung freuen: Ein Schuss Zitronensaft oder Apfelessig im Weichspülerfach verleiht der Kleidung nicht nur einen tollen Duft, sondern weiterhin macht es diese auch weich und geschmeidig.

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3. Das richtige Waschmittel verwenden

Dufte Wäsche ist ein tolles Geruchserlebnis für Kind und Kegel. Dennoch solltest du bei der Babywäsche niemals auf parfümierte Waschmittel zurückgreifen. Es empfiehlt sich, ein mildes und phosphatfreies Waschmittel auszuwählen, das auch kein Parfüm oder andere künstliche Duftstoffe enthält. Flüssiges Waschmittel hinterlässt außerdem weniger Rückstände in der Wäsche. Sollte dein Sprössling unter Allergien leiden, stehen sogenannte Sensitivprodukte unter den Waschmitteln zur Verfügung.

Sobald dein Kind etwas älter ist, kann die Kinderwäsche zusammen mit der restlichen Schmutzwäsche gewaschen werden. Jedoch sollte auch hier auf ein mildes Waschprodukt zurückgegriffen werden!

4. Flecken schonend entfernen

Du wirst dich sicher öfters mit lästigen Flecken auf der Babywäsche herumschlagen müssen, oder? Chemische Fleckenentfernen sollten dir aber für die Babykleidung nicht in die Tüte kommen! Viel besser kannst du mit einigen Hausmittelchen vorgehen. Flüssige Gallseife könnte dein Begleiter für Brei- und Milchflecken werden. Diese wird einfach vor dem Waschen auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Du kannst weiterhin auch hier mit Zitronensaft arbeiten. Gegen Milchflecken ist der Saft der Zitrusfrucht ein wahres Wunder.

5. Die richtige Waschtemperatur auswählen

Ganz normale Babywäsche kannst du problemlos bei 30 bis 40 Grad waschen. Bei Bettwäsche solltest du jedoch einen Gang höher schalten. Hier sind Temperaturen von 60 bis 90 Grad von Nöten. Du kannst die liebsten Kuscheltiere und Schmusetücher übrigens gemeinsam mit der Bettwäsche waschen.

Sollte es einmal ein Unglück gegeben haben, weshalb du dich mit Flecken aller Art auf der Kleidung herumschlagen musst, so solltest du betroffene Kleidungsstücke ebenfalls bei 60 Grad in der Waschmaschine behandeln. Vorher kannst du natürlich noch auf die altbewährte Gallseife zurückgreifen.

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