Baby und Hund - 5 Tipps für eine besondere Beziehung

Hunde werden oft als beste Freunde des Menschen bezeichnet. Dies lässt sich auch auf Babys beziehen, schließlich ist es für die Sprösslinge nicht nur aufregend, mit einem Vierbeiner im Haus aufzuwachsen, sondern fördert des Weiteren auch soziale Kompetenzen des Neugeborenen. Dennoch haben viele Eltern auch Angst. Was wird passieren, wenn der Hund zum ersten Mal auf das Baby trifft?

Um schlechten und stresserfüllten Situationen aus dem Weg zu gehen, kann man als Herrchen und Frauchen bereits vor der Geburt einige Vorbereitungen treffen. Dann kann man Vierbeiner und Sprössling sicherlich bald beim Kuscheln bestaunen.

1. Neue Möbel und Babyutensilien bekannt machen

Hunde haben eine gute Nase, deshalb werden sie neue Gegenstände, wie etwa den Kinderwagen, das Spielzeug oder aber die Wickelkommode, gerne genaustens beschnüffeln wollen. Dies ist wichtig für den Hund und kann von Herrchen und Frauchen dazu genutzt werden, eine entspannte und gewohnte Atmosphäre zu schaffen. Allerdings sollten bereits jetzt Tabus eingeführt werden. Die Wickeltasche ist nicht zum Entleeren da, auch das Babyspielzeug ist nicht zum Kauen geeignet. Trainiert man dem Hund den Umgang mit den Babysachen bereits vor der Geburt ab, wird es nach der Geburt sogleich viel entspannter im Haus.

2. Tabuzone Kinderzimmer

Klare Regeln sind das A und O, wenn es darum geht, dem Hund den Neuankömmling vorzustellen. Bereits vor der Geburt sollte deshalb mit der Raumverteilung begonnen werden. Es ist wichtig, dass das Kinderzimmer vorerst Tabuzone für den Vierbeiner bleibt. Mit einem Babygitter kann der Hund langsam und effektiv daran gewöhnt werden, dass der sonst begehbare Raum nun erst einmal eine Tabuzone bleibt. Damit auch das Haustier einen Rückzugsort zugeteilt bekommt, sollte das Körbchen, das Bettchen oder die Decke dann ebenfalls für den Sprössling tabu sein. Mit dieser Maßnahme wird Ruhe im Eigenheim geschaffen.

3. Den Vierbeiner auch mal schnuppern lassen

Die meisten Hundehalter kennen ihren Vierbeiner bereits so gut, dass diese aus seinem Verhalten bestimmte Regungen und Muster erkennen können. Natürlich möchte der Hund den Sprössling auch einmal unter die Lupe nehmen und schnuppern. Sind Herrchen und Frauchen dann schon gut vertraut mit dem Tier, kann dies unter Aufsicht passieren. Es sollte sogar passieren, denn natürlich müssen die beiden zukünftigen Freunde sich kennenlernen. Am besten geschieht das erste Beschnuppern in einer vertrauten Atmosphäre. Das Baby kann den Hund auch vorsichtig streicheln, sobald dieser den Geruch des neuen Familienmitgliedes erforscht hat.

4. Hygienische Maßnahmen treffen

Natürlich ist es wichtig, dass der Neuankömmling in ein sauberes Zuhause kommt. Insbesondere wenn ein Haustier zugegen ist, sollte vor der Geburt noch einmal gründlich sauber gemacht werden. Hierbei gilt aber auch: Zu viel Hygiene schadet und kann sogar dafür sorgen, dass das Kind in späteren Jahren stärken von Allergien betroffen ist. Dennoch sollten Hundehaare von den Polstermöbeln und vom Fußboden, so wie aus dem Auto entfernt werden. Der Vierbeiner sollte parasitenfrei und vollständig geimpft sein.

5. Das Wichtigste zum Schluss

Wenn der Sprössling und der Vierbeiner ihren Alltag zusammen verbringen, ist dies nicht nur fröhlich, aufregend und sinnvoll zugleich, es kann in manchen Situationen auch aus dem Ruder brechen. Deshalb gilt die goldene Regel, die beiden Freunde niemals aus den Augen zu verlieren oder unbeaufsichtigt zu lassen, wenn diese zusammen sind. Auch zwischen Freunden kann es schließlich einmal zum Streit kommen, so beispielsweise, wenn der Hund sein Spielzeug verteidigen will, das Kind einmal zu viel die Ohren gekrault hat oder aber eine unerwartete Stresssituation auftritt.

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