Zeitumstellung: Hilfreiche Tipps für Babys

Kennst du dieses unangenehme Gefühl, dass sich unmittelbar nach der Zeitumstellung für einige Tage einschleicht und einem das Leben unnötig schwer macht? Du bist völlig gerädert? Du möchtest am liebsten nur noch schlafen und das Tagesgeschehen an dir vorbeiziehen lassen? Du bist schlecht gelaunt und schnell reizbar? Das Schlimme an dieser Situation ist, dass es deinem Baby nicht anders geht. Auch für dein Kleines bedeutet die Zeitumstellung den puren Stress. Die Fütterungszeiten verändern sich, der Schlafrhythmus ist nicht mehr derselbe und Mama und Papa sind möglicherweise nicht so entspannt wie sonst. Natürlich bekommt auch dein Sprössling eine ordentliche Portion des Zeitumstellungs-Desasters zu spüren, auch wenn du mit aller Kraft versuchst, dies zu vermeiden. Damit dir und deinem Baby die bevorstehende Zeitumstellung nicht allzu schwerfällt, möchten wir dir nachfolgend ein paar hilfreiche Tipps geben.

Tipp 1 - Versuche, dein Kleines ein bisschen länger wach zu halten

Ja, wir stellen auf Winterzeit um. Dies bedeutet, wir können eine Stunde länger schlafen, da die Uhren zurückgestellt werden. Es bedeutet aber leider auch, dass Kinder, die besonders früh am Morgen – also beispielweise um sechs Uhr – wach werden, zukünftig bereits um fünf Uhr aufwachen. Dies gilt zumindest solange, bis sich der „Jetlag“ der Zeitumstellung gelegt hat. Du kannst dein Baby ein wenig „überlisten“, indem du es einige Tage vor der Zeitumstellung abends etwas länger wachhältst. Eine halbe bis eine Stunde reichen in der Regel aus, damit dein Baby morgens etwas länger schläft. Wenn du jedoch feststellst, dass dein Sprössling hierdurch deutlich quengeliger wird, weil du es nicht zur gewohnten Zeit ins Bett bringst, macht es natürlich keinen Sinn, dein Baby zu quälen. Du solltest daher abwägen, ob du deinem Kleinen dieses Vorgehen zumuten kannst oder nicht.

Tipp 2 - Verschiebe die gewohnten Essenszeiten nach hinten

Dein Baby wird – machen wir uns nichts vor – auch zur selben Zeit wie jeden Tag Hunger haben. Es spielt keine Rolle, ob die Zeit nun umgestellt wurde oder nicht. Wenn der Hunger eintritt, schreit dein Baby. Damit ihr sanft über die Zeitumstellung kommt, schiebe die Mahlzeiten täglich für wenige Minuten nach hinten, sodass ihr nach wenigen Tagen diese eine Stunde der Zeitumstellung wieder eingeholt habt. Stelle nicht von heute auf morgen den gesamten Plan radikal um eine Stunde um, denn das wird deinem kleinen Schatz überhaupt nicht gefallen. Es wäre hierdurch einem starken Stress ausgesetzt.

Tipp 3 - Sorge für Dunkelheit im Zimmer

Die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit, die wir mit etwas Glück schon bald nicht mehr in Kauf nehmen müssen, bringt noch ein weiteres Problem mit sich: Am Morgen ist es heller als in den vergangenen Tagen. Auch dies kann dein Kleines erheblich irritieren und dafür sorgen, dass es morgens deutlich eher aufwacht. Dies kannst du mit einem ganz einfachen Trick verhindern: Dunkele einfach das Zimmer ab, indem du das Rollo herunterlässt, den Vorhang schließt oder zur Not ein Tuch ins Fenster hängst. Dies gibt deinem Baby morgens die Möglichkeit, beruhigt und länger zu schlafen.

Tipp 4 - Nicht ungeduldig werden

Du weißt sicherlich aus eigener Erfahrung, wie unangenehm eine solche Zeitumstellung sein kann und wie reizbar du möglicherweise bist. Dies kann natürlich auch bei deinem Baby passieren. Vielleicht schreit es hierdurch häufiger oder ist quengeliger als sonst. Vielleicht schläft es weniger oder ist weniger aktiv. Du solltest dich in Geduld üben und deinem Baby Zeit geben, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Es dauert einige Tage, bis sich die innere Uhr umgestellt hat. Auf keinen Fall solltest du schimpfen oder ungeduldig werden, denn dies bedeutet für dein Kleines weiteren Stress.

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