Was dein Baby dir sagen will – 10 interessante Babysignale

Weißt du die Signale deines Babys richtig zu deuten? Was bedeutet es eigentlich, wenn die Kleinen Schluckauf haben oder den Kopf plötzlich wegdrehen? Und warum greifen sich Babys so oft an die Ohren und nuckeln an ihrer Hand?

1. Wenn dein Baby an der Hand nuckelt

Wenn dein Sprössling genüsslich an der Hand nuckelt, muss dies nicht direkt ein Zeichen von Hunger sein. Schmatzt das Kind zusätzlich und dreht es den Kopf hin und her, kannst du tatsächlich von einem Hüngerchen ausgehen. Ansonsten nehmen die Kleinen die Hand gerne in den Mund, um sich zu beruhigen. Viele Babys nuckeln sich so in den Schlaf, während einige Sprösslinge außerdem an der Hand nuckeln, wenn sie gerade etwas überfordert sind und Stress abbauen müssen. In jedem Fall ist dieses Nuckeln, ohne die Begleiterscheinungen des Hungers, ein Zeichen dafür, dass dein Kind eine Pause braucht!

2. Wenn dein Baby lächelt

Wie schön ein Babylächeln ist! Insbesondere im Schlaf kommt oft das sogenannte Engelslächeln über die Lippen der Kleinen. Du kannst erleichtert durchatmen, wenn dein Kind zu grinsen anfängt, denn es geht dem Baby dann sehr gut! Es gibt bis zum zweiten Lebensmonat noch kein "soziales Lächeln". Das bedeutet, dass ein Lächeln in den ersten Monaten nicht immer eine Reaktion auf etwas Lustiges oder Schönes sein muss, sondern auch einfach so über Babys Lippen kommen kann.

3. Wenn dein Sprössling plötzlich strampelt

Macht das Baby das Bettchen unsicher und strampelt hin und her, kann dies unterschiedliche Gründe haben. Begleitet das Strampeln ein Lächeln und das Schaukeln der Arme, so genießt dein Sprössling lediglich die Lebenslust und ist gut drauf. Strampelt dein Baby und ist dabei sehr quengelig, kann dies auf Blähungen oder Bauchbeschwerden hinweisen. Vielleicht möchte das Knöpfchen aber auch einfach nur beschäftigt werden? Treten neben dem Strampeln keinerlei Begleiterscheinungen auf, so kann das Baby nach Aufmerksamkeit strampeln oder sich einfach die Zeit ein wenig vertreiben.

4. Wenn das Knöpfchen schreit

Viele frischgebackene Eltern wissen intuitiv, warum das Baby schreit. Die Ursachen für das Schreien können dabei unterschiedlicher Natur sein: Rollt das Kind dabei den Rücken, ist dies meist ein Signal von Sodbrennen, Bauchschmerzen oder Darmbeschwerden. Quengelt der oder die Kleine beim Schreien stark, ist dies ein zusätzliches Zeichen, das im Bauch etwas nicht stimmt. Weiterhin kann das Schreien auch auf Hunger hindeuten. Ist die letzte Mahlzeit länger als zweieinhalb Stunden her, wird es vielleicht wieder Zeit zum Stillen. Zudem kann das Schreien auch auf eine volle Windel oder auf Frustration hindeuten.

5. Wenn sich das Baby an die Ohren fast

Es kommt dir vielleicht komisch vor, dass sich das Knöpfchen öfters ans Ohr fasst. Ähnlich wie das Nuckeln an der Hand kann das Ohrenfassen eine Art Stressabbau sein. Bei einer Reizüberflutung greifen sich die Kleinen gerne an das Hörorgan. Kommen jedoch Fieber und Schmerzen hinzu, kann dies auf eine Ohrenentzündung hindeuten.

6. Wenn sich der Sprössling die Augen reibt

Auch die Erwachsenen machen es noch: Bei Müdigkeit reibt man sich die Augen. Babys machen dies oft gemeinsam mit dem Gähnen. Das ist ein klares Anzeigen dafür, dass es Zeit zum Schlummern ist! Sollte das Kind jedoch ausgeschlafen sein, solltest du dir die Augen genauer ansehen. Sind diese gerötet oder tränen diese, kann das ein Anzeichen vor eine bevorstehende Bindehautentzündung sein.

7. Wenn die Beine angezogen werden

Das Anziehen der Beine ist oft kein gutes Zeichen. Es tritt vermehrt auf, wenn die 3-Monats-Koliken gerade im Gange sind oder lästige Blähungen auftreten. Zusammen mit dem Schreien und dem Quengeln ist das Anziehen der Beine ein sehr genaues Indiz dafür, dass dein Baby Schmerzen im Bauchbereich hat. Eventuell sollte also ein Arzt aufgesucht werden, steht die Ursache der Beschwerden nicht sowieso schon fest.

8. Wenn das Baby Schluckauf hat

Huch! Der Schluckauf beim Baby ist eine ganz spannende Angelegenheit! Dein Sprössling wird in den ersten Lebensmonaten häufiger Schluckauf haben, schließlich ist dies wichtig für die Ausbildung der Muskulatur des Zwerchfells und der Luftröhre. Außerdem kann Schluckauf ein Zeichen dafür sein, dass es deinem Kind zu kalt ist. Insbesondere bei plötzlichem Temperaturwechsel kann dies auftreten.

9. Wenn sich das Kind wegdreht

Manchmal drehen sich Babys ganz plötzlich einfach weg, obwohl Mama oder Papa gerade zur Belustigung des Knöpfchens beigetragen haben. Das Wegdrehen des Kopfes ist natürlich nicht böse gemeint. Vielmehr nimmt sich das Baby so die Zeit, die neuen Reize erst einmal zu verarbeiten, bevor es wieder aufmerksam loslegt.

10. Wenn das Baby die Hand fest zur Faust schließt

Die kleinen Händchen des Babys bilden auf einmal eine feste Faust. Was könnte das nur bedeuten? Die meisten Babys schließen ihre Hände fest, wenn sie Angst haben. Somit sind die beiden kleinen Fäuste zur Verteidigung gedacht. Schließt dein Baby also plötzlich die Hände oder die Hand zur Faust, solltest du das Kind beruhigen oder die Ursache für die kindliche Furcht schnell aus dem Zimmer verbannen.

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